<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935</id><updated>2012-02-16T10:29:00.691-05:00</updated><title type='text'>¿Que pasa en Cali?</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>60</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-3696135363775219339</id><published>2010-08-24T06:00:00.000-05:00</published><updated>2010-08-24T06:00:50.058-05:00</updated><title type='text'>La semana santa</title><content type='html'>Die Osterwoche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die ist ja nun auch schon wieder ... äh ... viereinhalb Monate her! Naja, Nachdenken und Erinnern ist ja bekanntlich gut für's Gehirn.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5cWbXzjWUxc&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/5cWbXzjWUxc&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So, damit wäre ja auch schon alles erklärt. Sind wir fertig, oder? Na, ich werde versuchen, auf den letzten Metern nicht faul zu werden und die Ereignisse noch ein bisschen genauer zu erklären und mit Bildern zu untermalen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://julianinkolumbien.blogspot.com/" style="color: blue;"&gt;Julian aus Girardot&lt;/a&gt; kam Ende März zu mir, da sein Rübenacker auch einmal ein paar Tage ohne ihn auskommen konnte und er unbedingt nach Popayán wollte, wo doch „diese berühmten Osterfeiern“ stattfänden. Tatsächlich? Na gut, Cali liegt ja auf dem Weg, dann soll er mal kommen und dann schauen wir uns das mal an. Vorher waren wir noch zwei Tage in San Cipriano - das kennt ja der eine oder andere noch aus früheren Erzählungen - bevor wir uns dann über die Panamericana auf den Weg ins zwei Stunden entfernte, knapp 2000 Meter hoch gelegene Popayán machten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf der Straße hatte es eine Woche zuvor einen bewaffneten Kampf zwischen der Guerilla und dem Militär gegeben, sodass meine Gasteltern ein wenig besorgt waren. Auf der anderen Seite waren sie aber auch ganz froh, Julian und mich aus dem Haus zu haben, und wir kamen auch heil und sicher in Popayán an.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvGocRGYI/AAAAAAAABP0/X3WEK9lTtfY/s1600/P1030488.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvGocRGYI/AAAAAAAABP0/X3WEK9lTtfY/s400/P1030488.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf dem Weg sahen wir einen frisch verstorbenen Motorradfahrer, der wahrscheinlich keinen Helm hatte oder diesen zweckentfremdet nutzte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Julian: „Guck mal, da liegt Gehirn.“&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das mag jetzt vielleicht gefühlskalt erscheinen, aber die Reiz- und Mitleidsschwelle sinkt mit solchen Erfahrungen kontinuierlich ab. Der Straßenverkehr in Kolumbien ist ja an sich schon gefährlich, aber Motorrad zu fahren ist mörderisch – sowohl der Fahrweise der Motorradfahrer als auch den anderen Verkehrsteilnehmern geschuldet. Ich habe einmal eine Statistik in der Zeitung gesehen, dass zwei Prozent aller Motorradfahrer jedes Jahr in Cali einen Unfall haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Umso seltsamer mutet es an, dass niemand Schutzkleidung trägt, aber bei 30 Grad und allgemeiner Passion verzichten die Kolumbianer darauf. Somit werden auch Helme nicht oder nur auf den Hinterkopf gesetzt, sodass der Kinnschutz auf der Stirn ist und das Gesicht frei bleibt. Ist ja auch viel zu heiß sonst!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvPtyAr5I/AAAAAAAABP4/AK19RlRvQHU/s1600/P1030479.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvPtyAr5I/AAAAAAAABP4/AK19RlRvQHU/s640/P1030479.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zurück zum Thema: Hier sind auch die erwähnten Besucher aus ganz Kolumbien zu sehen, und zwar Katja aus Medellín und Lisa aus Bogotá, die hinter dem Schopf von Flo aus Popayán hervorlugt. Im folgenden Bild seht ihr auch noch Julian neben mir und Katja, die gerade irgendwie komisch guckt.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvWBGBeBI/AAAAAAAABQA/G05FTA2tbdI/s1600/P1030480.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvWBGBeBI/AAAAAAAABQA/G05FTA2tbdI/s400/P1030480.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kurz nach unserer Ankunft wurde uns eröffnet, wir könnten als „pichoñeros“ die im Video genannten „pasos“ tragen. Diese riesigen Statuen aus Massivholz werden zu Ostern abends in den Prozessionen durch die Stadt getragen, und irgendwie müssen sie aus den Kirchen zum Startpunkt der Route kommen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe sollte also uns zufallen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvebuUQLI/AAAAAAAABQE/2uoFVjdy2v0/s1600/P1030490.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvebuUQLI/AAAAAAAABQE/2uoFVjdy2v0/s640/P1030490.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also besichtigten wir die nächste Kirche und schauten uns schon einmal an, was auf uns zukommen sollte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvjKuElYI/AAAAAAAABQI/2GKHBtyWGvs/s1600/P1030492.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvjKuElYI/AAAAAAAABQI/2GKHBtyWGvs/s640/P1030492.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Anschließend guckten wir uns das Ganze in klein an, eine Prozession für Kinder.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvo_sUShI/AAAAAAAABQM/TcdAR2dDSRY/s1600/P1030497.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvo_sUShI/AAAAAAAABQM/TcdAR2dDSRY/s400/P1030497.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Tragen der „pasos“ ist eine große Ehre, da die Statuen alteingesessenen Familien gehören und die Tradition schon seit mehr als hundert Jahren existiert.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvtqqyxZI/AAAAAAAABQQ/Q7qgokwNb3I/s1600/P1030500.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvtqqyxZI/AAAAAAAABQQ/Q7qgokwNb3I/s400/P1030500.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Somit werden auch die Kinder schon mit in diese Tradition eingebunden - natürlich mit „pasos“, die in Größe und Gewicht angepasst sind.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvU9Th45I/AAAAAAAABP8/2AFnsmpfhd8/s1600/P1030484.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvU9Th45I/AAAAAAAABP8/2AFnsmpfhd8/s640/P1030484.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hoch über der Stadt thront der Gründer Sebastián de Belálcazar, der gleiche wie in Cali. Man hat in Richtung des Pazifiks einen tollen Blick über die Stadt, die tatsächlich sehr weiß wirkt. Später wurde mir dann erzählt, dass tatsächlich viele Häuser vor der Osterwoche immer aufs Neue weiß angemalt werden. Bei Sonnenuntergang war dann unsere große Zeit gekommen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvv3pZVBwI/AAAAAAAABQU/frl69VLPhNs/s1600/P1030503.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvv3pZVBwI/AAAAAAAABQU/frl69VLPhNs/s400/P1030503.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn man die Wichtigkeit dieses Ereignisses für die Stadt bedenkt, bin ich immer noch erstaunt über das Vertrauen, das uns entgegengebracht wurde, als uns das Tragen der „pasos“ zur Prozession angeboten wurde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf der einen Seite kannte die Familie halt Flo und Olli - ebenfalls mit weltwärts in Popayán, von ihm habe ich leider kein Foto – und auf der anderen Seite ist groß, weiß, blond und deutsch zumindest in Kolumbien nach meinen Erfahrungen so ziemlich das Nonplusultra, wenn man möchte, dass die Leute einem vertrauen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvv9aQpvDI/AAAAAAAABQY/hrzC6gXzw5k/s1600/P1030509.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvv9aQpvDI/AAAAAAAABQY/hrzC6gXzw5k/s640/P1030509.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Anschließend gingen wir noch feiern, doch ich hatte mich bei einem Wolkenbruch in San Cipriano zwei Tage zuvor erkältet und verließ die Feier somit früher, um bei den Gasteltern von Olli zu übernachten, der zu diesem Zeitpunkt noch in der Dominikanischen Republik weilte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier ein großes Lob an die Gasteltern, die mich bei sich aufgenommen haben, ohne dass Olli da war und ohne mich zu kennen. Die Gastfreundschaft in Kolumbien beeindruckt mich immer wieder.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvwCW4VUtI/AAAAAAAABQc/Szdtqe2t8Ic/s1600/P1030501.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvwCW4VUtI/AAAAAAAABQc/Szdtqe2t8Ic/s400/P1030501.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am nächsten Tag lernten wir die Stadt kennen, besuchten den Hügel von Sebastián de Belálcazar und das anbei liegende Museumsdorf „pueblito patojo“ (frei übersetzt „Popayánerdörfchen“), bevor wir noch einige Märkte mit „artesanía“ (Kunsthandwerk - oder „Indianermock“, um es mit Eric zu sagen) besuchten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvwHVea4rI/AAAAAAAABQg/dw5FGTihZ-c/s1600/P1030525.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvwHVea4rI/AAAAAAAABQg/dw5FGTihZ-c/s640/P1030525.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Soll ja auch alles sauber sein! Direkt vor der Prozession, die wir uns am Abend anschauten, wurden noch die Straßen gekehrt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvwNtRHSXI/AAAAAAAABQk/BkBxpa4WPBA/s1600/P1030532.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvwNtRHSXI/AAAAAAAABQk/BkBxpa4WPBA/s400/P1030532.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch das Polizeiorchester hatte sich auf die Osterwoche vorbereitet und genoss es, dass endlich mal ein ordentliches Publikum anwesend war. Popayán und Ostern ist so wie Wacken und das Musikfestival oder Bayreuth und die Festspiele - viele Leute für eine Woche, der Rest des Jahres nix los.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjJtZQlmI/AAAAAAAABQo/d7AtkngWRYU/s1600/P1030535.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjJtZQlmI/AAAAAAAABQo/d7AtkngWRYU/s400/P1030535.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die mehr als ein Dutzend wunderschönen, mit Gold verzierten „pasos“ wurden an uns und am Rest der Menge vorbei getragen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjOjGdVbI/AAAAAAAABQw/aEJVfic_d5o/s1600/P1030536.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjOjGdVbI/AAAAAAAABQw/aEJVfic_d5o/s640/P1030536.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie im Video erwähnt, können sie mehr als eine halbe Tonne wiegen, und so benötigen die Träger natürlich immer wieder Pausen. Besonders beim Wiederanheben sind die Statuen unglaublich schwer und man benötigt eine Menge Kraft und – im wahrsten Sinne des Wortes – Rückgrat, wie ihr im folgenden Video seht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lYGUclNVd50&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/lYGUclNVd50&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Viele Leute liefen mit Kerzen mit, sodass auch wir uns dazu entschlossen, am folgenden Abend die tragenden Freunde der beiden „Einheimischen“ Flo und Olli am Straßenrand zu begleiten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjX2XfzFI/AAAAAAAABQ4/1Suc5yebPfc/s1600/P1030545.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjX2XfzFI/AAAAAAAABQ4/1Suc5yebPfc/s640/P1030545.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am nächsten Tag ging es dann jedoch erst einmal mit Ollis Gastfamilie in ein Museum, in dem irgendein glorreicher Eroberer oder Befreier gepriesen wurde, sowie auf einen weiteren „artesanía“-Markt, um uns dort allerlei unnützes Zeug anzuschauen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjdxOE59I/AAAAAAAABRA/YbBsKE1ZVT4/s1600/P1030546.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjdxOE59I/AAAAAAAABRA/YbBsKE1ZVT4/s400/P1030546.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für Deutsche ist dieser Stand wahrscheinlich recht ungewohnt anzusehen, denn es gibt Koka-Produkte aller Art: Bonbons, Tee, Kekse – schmeckt aber alles nur nach Unkraut und ist nicht zu empfehlen. Ganz davon abgesehen ist der Import nach Deutschland eh verboten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Anschließend fuhren wir nach Coconuco, den heißen Quellen in der Nähe von Popayán. Nach einer einstündigen Anreise, in der das Kühlwasser des Autos überhitzte, erschlug uns erst einmal der unglaubliche Gestank des schwefelhaltigen Wassers. Nach einer Weile gewöhnte man sich jedoch daran und wir genossen das warme Wasser in der Kühle des Abends.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjhhny8BI/AAAAAAAABRI/iYJqOqBGDKs/s1600/P1030549.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjhhny8BI/AAAAAAAABRI/iYJqOqBGDKs/s400/P1030549.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Später gingen wir dann zu einer weiteren Prozession, um, wie bereits erwähnt, aktiv mit Kerzen mitzulaufen. Unglaublich viele Blicke blieben besonders an Julian und mir hängen, da wir nun wirklich nicht kolumbianisch aussehen und somit ständig gefragt wurden, wo wir herkämen und ob es uns gefiele.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjmW10jeI/AAAAAAAABRQ/rASes3qqu5w/s1600/P1030551.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/THOjmW10jeI/AAAAAAAABRQ/rASes3qqu5w/s640/P1030551.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach vier Tagen und drei Prozessionen war es dann aber auch einmal gut und so machte ich mich am Sonntag auf den Heimweg. Die Osterfeiern in Popayán sind eine tolle Erfahrung, wenn man eh schon einmal da ist. Ganz aus Europa nur dafür anreisen würde ich zwar nicht, aber das muss jeder selber wissen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kommentare sind wie immer erwünscht. Das war der letzte Eintrag in diesem Blog, denn ich bin nun schon seit einigen Tagen wieder in Deutschland und das Abenteuer ist vorbei. Ich hoffe, es hat euch gefallen, und vielleicht gibt's ja mal wieder einen Blog, wenn ich wieder für längere Zeit im Ausland bin.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, euer Lars&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-3696135363775219339?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/3696135363775219339/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/08/la-semana-santa.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/3696135363775219339'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/3696135363775219339'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/08/la-semana-santa.html' title='La semana santa'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGvvGocRGYI/AAAAAAAABP0/X3WEK9lTtfY/s72-c/P1030488.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-48800012504963553</id><published>2010-08-15T10:00:00.015-05:00</published><updated>2010-08-15T10:00:01.013-05:00</updated><title type='text'>... ¡con la misma arena!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... mit dem gleichen Sand!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Endlich erscheint der letzte Teil der Januar-Odyssee - die ersten beiden Teile der Reise an der Küste findet ihr &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/05/en-el-mismo-lugar-sigue-cartagena-con.html" style="color: blue;"&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/07/con-la-misma-playa-con-la-misma-arena.html" style="color: blue;"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6JIv5fM4I/AAAAAAAABN0/bWcagYEOi8o/s1600/Reiseroute.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6JIv5fM4I/AAAAAAAABN0/bWcagYEOi8o/s640/Reiseroute.jpg" width="482" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;2. Januar 2010: Cali - Medellín (Reisebus)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #f1c232; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;6. Januar 2010: Medellín - Bogotá - Cartagena (Flugzeug)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;9. Januar 2010: &lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;span style="color: #f1c232;"&gt;Cartagena - Santa Marta (Reisebus)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #38761d; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;14. Januar 2010: Santa Marta - Bogotá - Cali (Flugzeug)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir schreiben ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Tag 8 - Samstag, 9. Januar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... und befinden uns irgendwo alleine auf dem gelben Pfeil, nachdem unser Bus gestrandet war und alle anderen Fahrgäste bereits irgendwelche vorbeifahrenden Busse genommen haben. Bewaffnet mit Schlagstock und Holzknüppel dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis endlich ein Bus vorbeikam, der uns und unser Gepäck mitnehmen wollte und konnte. Natürlich war er schon komplett überfüllt und so standen wir weitere zwei Stunden in einem 1,60 Meter hohen Bus, bis wir endlich Barranquilla erreichten. Da ist zwar Shakira geboren - aber kein Wunder, dass sie nicht da geblieben ist, so potthässlich ist die Stadt!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also stiegen wir irgendwo in einem grauen Vorort aus und wurden dort von irgendwelchen Typen zum Bus gelotst. So etwas ist natürlich nicht kostenlos und nach ein paar Cents für den Typen zahlte ich beim Einsteigen den Fahrpreis in Höhe von 20.000 Pesos (8 Euro) für uns zwei.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Leider war das irgendwie nicht der wirkliche Schaffner, denn kurz nach Abfahrt wurden wir erneut zum Zahlen aufgefordert. Mein Einwand, wir hätten schon gezahlt, wurde brüsk abgelehnt und so zahlten wir erneut mit einem Zähneknirschen, das den Zahnschmelz wohl deutlich beschädigt haben dürfte. Das sind so die Momente, wo man einfach nur nach Hause nach Deutschland will. Aber das gehört halt auch dazu.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich zitiere mal leicht abgeändert aus &lt;a href="http://julianinkolumbien.blogspot.com/" style="color: blue;"&gt;Julians Blog&lt;/a&gt;, der genau das anspricht:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Ich bin erschöpft. Erschöpft von der ständigen Wachsamkeit. Will nicht mehr in jedem das Böse sehen, doch leider wird man hier dazu gezwungen, denn es geht um das eigene Wohl. Dieses Land hat mich Misstrauen gelehrt. Es zwingt einen dazu, die Menschen zu kategorisieren, die dir begegnen. Auftreten, Kleidung, Beschäftigung - Äußerlichkeiten eben.&lt;br /&gt;Du entscheidest oberflächlich, ob gut oder gefährlich, und so stehst du ihnen dann gegenüber, behandelst sie dementsprechend, oder gehst gar nicht auf sie ein. Ich hätte es vorher nie wahr haben wollen, und kann es immer noch nicht glauben.&lt;br /&gt;Es ist eine Rechenaufgabe. Jemand hat schmutzige, alte oder kaputte Kleidung an, geht zu Fuß oder fährt Fahrrad. Jemand mit mehr Geld zieht sich nur in Ausnahmefällen so an und fährt sonst auch mit dem Auto oder mindestens Motorrad. Unter 100 reichen Menschen und 100 Armen, wo findet man wohl einen größeren Anteil derjenigen, die bereit wären, die es nötig haben, dich zu beklauen oder auszurauben? Es ist sehr traurig, doch es passiert ganz schnell, dieses Schubladendenken in Bezug auf Äußerlichkeiten. Zum Selbstschutz.&lt;br /&gt;Alle kennen die Geschichten. Einfacher Taschendiebstahl, Überfall oder gar die „Millionärstour“ in einem gefälschten Taxi, in dem sich bewaffnete Komplizen zum Taxi-Kollegen gesellen, dich bedrohen und du so lange als „normales“ Taxi durch die Stadt fährst, bis du komplett ausgenommen bist, kurze Stopps an Geldautomaten beim Mitführen einer Geldkarte, ausgesetzt irgendwo mit absolut nichts in den Taschen. All dies ist in unserer Gruppe von etwa 20 Freiwilligen schon vorgekommen.&lt;br /&gt;Und um vorzubeugen heißt es eben: Gefahr einschätzen, Leute einschätzen, bei näherer Begegnung auf die Hände schauen, Dunkelheit und Einsamkeit meiden, „teures“ Aussehen meiden, keine großen Scheine (Anmerkung: ein 20.000 Pesos-Schein, 8 Euro, ist schon groß), keine Taxis von der Straße, Taxi-Registrierkarte und Türen checken, in Bussen nach vorn setzen, nicht allein im Bus sein, auf der Straße die nächste Türklingel im Blick haben, wie sieht das Viertel/die Straße aus in der ich laufe, darauf gefasst sein angegriffen zu werden, ggf. wegzurennen. All dies und noch viel mehr geht einem ständig durch den Kopf und macht einem Sorgen beispielsweise beim bloßen Heimweg von einem Freund.&lt;br /&gt;Genauso beim Einkauf (wenn es keine festen Preise gibt): Man muss als „Gringo“ ja schon mal annehmen, dass der erste Preis der genannt wird den „normalen“ Händleraufschlag PLUS „Touristen“-Aufschlag beinhaltet, also heißt es Handeln.&lt;br /&gt;Ich traue keinem ersten Preis, im Zweifelsfall kaufe ich nicht und lasse dabei auch manchmal Verkäufer zurück die WIRKLICH den „normalen“ Preis und nicht mehr verlangt haben und verärgert sind über die „reichen Touristen, die denken, sie müssten die für sie schon billigen Preise noch mehr drücken“ ... Jedes Mal nach einem erfolgreichen Kauf frage ich mich jedoch: Was hätte ein Kolumbianer bezahlt?&lt;br /&gt;Ähnlich ist es beim Busfahren. Dort sind die Preise glücklicherweise meistens festgelegt. Worum hier gehandelt werden muss sind allerdings die Leistungen. „Drei Stunden Fahrtzeit, keine Pause. Los geht es quasi sofort mit dem Superdirektbus!“ Am Ende hält er doch an jedem Ort und nimmt an der Landstraße Fahrgäste auf. Nach einer halben Stunde geht es los, nach 5 Stunden ist man da ...&lt;b&gt; &lt;/b&gt;Man wird angelogen für Geld.&lt;/blockquote&gt;Nach weiteren drei Stunden, diesmal mit Sitzplatz, kamen wir endlich in Santa Marta an. Es war schon dunkel und unser Ziel Taganga lag irgendwo hoch in den Bergen, sodass wir unseren Freund Wilson anriefen, der uns ein Pfund Garnelen und ein sicheres Taxi organisierte. Nach einer achtstündigen Odyssee kamen wir endlich an - für eine Reise, die normal vier Stunden dauert. Aber was ist schon normal bezüglich Zeit in diesem Land?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Tage 9 bis 13 - So, 10. Januar 2010 bis Do, 14. Januar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGKBSP0tfmI/AAAAAAAABPk/ulkx1bCnUW8/s1600/2010+-+07+Kolumbien+059.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGKBSP0tfmI/AAAAAAAABPk/ulkx1bCnUW8/s400/2010+-+07+Kolumbien+059.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In Taganga, einem Dorf voller Rucksacktouristen, wollten wir einen Tauchkurs machen. Aber nicht irgendwo, nein - es gibt eine deutsche Tauchschule in dem Ort, und das ist auch gut so. Auf 12 Meter Tiefe will ich nämlich keine Passion im Stile von "ups, da haben wir wohl vergessen, die Sauerstoff-Flaschen aufzutanken". Man kennt ja seine Pappenheimer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGJ9waPa9zI/AAAAAAAABPU/1NZRC44C_Qs/s1600/P1030014.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGJ9waPa9zI/AAAAAAAABPU/1NZRC44C_Qs/s640/P1030014.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://www.poseidondivecenter.com/germany/germany.htm" style="color: blue;"&gt;Tauchschule Poseidon&lt;/a&gt; wird von einem Bayer namens Max geleitet, der dick auf seinem Bauch "Freistaat Bayern" tätowiert hat. Zusammen mit unserem Tauchlehrer Gerd und den beiden Hunden namens Sepp Maier und Franz Beckenbauer - siehe &lt;a href="http://www.poseidondivecenter.com/germany/links/staff/staff.htm" style="color: blue;"&gt;hier&lt;/a&gt; - fühlten wir uns doch richtig zu Hause. Hinzu kam, dass wir bei Thomas übernachteten - einem ebenfalls deutschen Freund von Max, der dort gerade dabei war, ein Hotel aufzubauen.&lt;br /&gt;Taganga ist wegen der vielen Touristen recht sicher, aber trotzdem habe ich Geschichten von Leuten gehört, die ausgeraubt werden. Im Rückblick ist das Verhalten vieler Rucksacktouristen mir unerklärlich: "Düdüdü, ich bin ein fröhlicher Europäer, ich spreche die Sprache nicht, mein Handy ist mehr als euer Mindestlohn wert und mit dem Geld in meiner Tasche könnte eure ganze Familie zwei Monate Essen kaufen." Kein Wunder, wenn man da ausgeraubt wird. Kolumbien ist halt kein Paradies.&lt;br /&gt;Im Meer sind Korallenriffe, um die sich die Fische tummeln. Auch wenn man nichts besonderes wie Moränen, Hummer oder Oktopusse sieht, so kann man sich auch einfach toll an der "ganz normalen" Fischwelt sattsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGKF2rE099I/AAAAAAAABPs/vETQqtGVaq4/s1600/2010+-+07+Kolumbien+071.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGKF2rE099I/AAAAAAAABPs/vETQqtGVaq4/s400/2010+-+07+Kolumbien+071.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;So begannen wir unseren Tauchkurs mit dem Ziel, uns anschließend "PADI Open Water Diver" ("PADI Freiwassertaucher") nennen zu können. Mit am Start waren Flo aus Popayán (Kolumbien), den ihr vielleicht schon kennt, und Steffi aus Paraguay, die auch beide mit AFS und weltwärts in Südamerika waren. &lt;a href="http://steffikringe.blogspot.com/2010/02/27022010.html" style="color: blue;"&gt;Hier&lt;/a&gt; schreibt Steffi über ihre Abenteuer in Taganga.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGJ-opzYcUI/AAAAAAAABPc/CSstfKa5mtM/s1600/P1030015.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TGJ-opzYcUI/AAAAAAAABPc/CSstfKa5mtM/s400/P1030015.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wie man sieht, gab es bei Thomas ordentlich etwas zu essen! Leider war irgendetwas am Fleisch verdorben und so konnte ich nach akuten Magenbeschwerden - ergo: selbst Trinkwasser sofort wieder ausgekotzt - meinen Tauchkurs nicht fertig stellen, um stattdessen eine Infusion beim örtlichen Arzt zu erhalten. Eric schien zunächst der Glücklichere von uns beiden zu sein und fuhr mit seinem frisch erworbenen Titel nach Hause, um dort an den gleichen Symptomen wie ich zu leiden - aber noch eine Nummer schlimmer. Drei Tage Krankenhausaufenthalt wegen Würmern im Stuhl - da hatte ich noch einmal Glück gehabt!&lt;br /&gt;Somit sollte es bis zur Reise mit meinen Eltern dauern, bis ich endlich den Tauchschein fertig machen konnte und jetzt "PADI Open Water Diver" bin. Schildkröte, Kugelfisch, Barrakuda, Rochen - alles schon bestaunt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Legt euch schon einmal Taschentücher für die nächste Woche bereit - dann kommt der letzte Blogeintrag! =( &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dann, euer Lars&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-48800012504963553?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/48800012504963553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/08/con-la-misma-arena.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/48800012504963553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/48800012504963553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/08/con-la-misma-arena.html' title='... ¡con la misma arena!'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6JIv5fM4I/AAAAAAAABN0/bWcagYEOi8o/s72-c/Reiseroute.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-8500607695540985199</id><published>2010-08-08T06:52:00.000-05:00</published><updated>2010-08-08T06:52:57.040-05:00</updated><title type='text'>... con la misma playa, ...</title><content type='html'>... mit dem gleichen Strand, ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So, und weiter geht’s. Womit eigentlich? Mit dem gleichen Strand? Den genau Mitlesenden unter euch mag vielleicht noch eine Ankündigung in Erinnerung sein, ich würde irgendwann den zweiten Teil über meine Reise an die Karibik schreiben. Wann war die nochmal? Und wann ist der erste Teil erschienen?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um eure Erinnerung aufzufrischen: das Ganze trug sich im Januar zu, und im Mai folgte dann auch&lt;span style="color: blue;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/05/en-el-mismo-lugar-sigue-cartagena-con.html" style="color: blue;"&gt;der erste Blogeintrag&lt;/a&gt; "En el mismo lugar sigue Cartagena ..." ("Cartagena ist immer noch am gleichen Ort ..."). Hier gibt’s noch einmal zur besseren Übersicht die Reiseroute:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6JIv5fM4I/AAAAAAAABN0/bWcagYEOi8o/s1600/Reiseroute.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6JIv5fM4I/AAAAAAAABN0/bWcagYEOi8o/s640/Reiseroute.jpg" width="482" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;2. Januar 2010: Cali - Medellín (Reisebus)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="color: #f1c232;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;6.  Januar 2010: Medellín - Bogotá - Cartagena (Flugzeug)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;9. Januar 2010: &lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;span style="color: #f1c232;"&gt;Cartagena - Santa Marta (Reisebus)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #38761d;"&gt;&lt;b&gt;14. Januar  2010: Santa Marta - Bogotá - Cali (Flugzeug)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Und wie gesagt, jetzt geht’s weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 6 - Donnerstag, 7. Januar 2010&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir waren also an diesem wunderschönen weißen Strand angekommen und suchten nach einem Ort, wo wir unsere Hängematten aufhängen konnten. Ein paar Jugendliche erspähten uns sofort als reiche Weiße, und so liefen wir ein paar hundert Meter mit zu ihren Eltern, die dort eine kleine Holzhütte mit einem Unterstand für Hängematten hatten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6JgPfxXqI/AAAAAAAABN8/4yEi0yrLLXw/s1600/P1020982.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6JgPfxXqI/AAAAAAAABN8/4yEi0yrLLXw/s400/P1020982.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch so reich, wie wir aussahen, waren wir leider nicht. Irgendwie hatten wir uns verkalkuliert - genauer gesagt ich, denn Eric hatte eh kein Geld dabei. So rechnete uns die Frau, die ganz offensichtlich die Chefin war, wie viel die Übernachtung sowie ein Mittagessen, ein Abendbrot und ein Frühstück kosten würden. Es war nicht so unglaublich teuer, vielleicht 30 oder 40 Euro, aber wir hatten nur die Hälfte. Also kippten wir demonstrativ unsere - das heißt meinen – Geldbeutel auf den Tisch auf und feilschten um jedes einzelne Essen. Im Endeffekt mussten wir auf ein Essen verzichten, aber wir waren zufrieden mit unseren Verhandlungskünsten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das nächste Problem: Wir hatten kein Wasser mehr. Das ist jedoch bei 30 Grad Tag und Nacht essentiell lebensnotwendig. Also gingen wir auf die Suche nach Kokosnüssen, deren Wasser man ja auch trinken kann, doch ohne Erfolg – sie hingen alle viel zu hoch! Glücklicherweise gab uns jemand den Tipp, wir sollen es doch einmal bei der Polizei versuchen, da gäbe es sauberes Wasser. Und tatsächlich bekamen wir bei der kleinen Polizeihütte im Sand ein paar Liter abgekochtes Wasser in unsere mitgebrachten Plastikflaschen - ebenfalls essentiell notwendig - umgefüllt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also spannten wir unsere Hängematten auf – und entdeckten plötzlich noch eine halbe Flasche Rum vom letzten Abend in Erics Rucksack. Ohne Geld für Cola konnten wir damit jedoch nichts anfangen, und so kamen wir auf die Idee, den Rum dem Herren des Hauses im Tausch gegen zwei Essen anzubieten. Er bot mit Kind und Hahn auf dem Arm einen recht interessanten Anblick.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6M8M34auI/AAAAAAAABOE/PsJtmEPCpLo/s1600/P1020987.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6M8M34auI/AAAAAAAABOE/PsJtmEPCpLo/s400/P1020987.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein kurzes Schnüffeln und die Sache war geritzt – sehr zum Ärger seiner Frau, die ganz offensichtlich den Tausch nicht gemacht hätte. Aber deshalb hatten wir den Rum ja auch ihm angeboten!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6NAdAi0MI/AAAAAAAABOM/0G4CZNo666Y/s1600/P1020984.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6NAdAi0MI/AAAAAAAABOM/0G4CZNo666Y/s400/P1020984.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein weiteres Tier lebte bei der Hütte, allerdings dem Anschein nach eher ungeliebt. Dieser kleine Hund ähnelte einer Hyäne und wir hätten ihm ja gerne etwas gegeben – wenn wir selber etwas gehabt hätten! Doch so nagten wir die Fischgräten bis aufs Letzte ab, und der arme Hund musste weiterhungern.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Abend waren dann auch die ganzen Touristen endlich verschwunden und es wurde ruhig.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6NGGDYvvI/AAAAAAAABOU/N5nDsG_vb78/s1600/P1020985.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6NGGDYvvI/AAAAAAAABOU/N5nDsG_vb78/s400/P1020985.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 7 - Freitag, 8. Januar 2010&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine entspannte Nacht später - in Hängematten kann man echt toll schlafen, besonders wenn es die eigenen sind - gingen wir vor dem Frühstück noch baden. Dann bekamen wir zufällig mit, wie ein Paar, das auch dort übernachtet hatte, zurück nach Cartagena fahren würde. Auf unsere Nachfrage hin konnten sie uns gegen ein bisschen Benzingeld mitnehmen – etwas, was uns im Nachhinein als verdammt gastfreundlich auffiel.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schließlich ist per Anhalter fahren in diesem recht gewalttätigen Land sehr unüblich, und es war wahrscheinlich unserem Aussehen sowie dem Image als seriöse Deutsche zu verdanken, dass wir mitgenommen wurden. Das Auto lag zwar mit uns und unserem Gepäck im Heck ein bisschen tief für die Bodenwellen, aber das stört in Kolumbien keinen. Ist halt ein Gebrauchsgegenstand.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6NS4NF1oI/AAAAAAAABOc/sUUj5EcbuEg/s1600/P1020988.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6NS4NF1oI/AAAAAAAABOc/sUUj5EcbuEg/s400/P1020988.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So waren wir mittags wieder in Cartagena und konnten noch einen kleinen Stadtrundgang machen. Die Stadt ist sehr von ihrer kolonialen Architektur geprägt und altmodisch, aber schön.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6NYZ0VPsI/AAAAAAAABOk/ico8hFb1SgA/s1600/P1030873.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6NYZ0VPsI/AAAAAAAABOk/ico8hFb1SgA/s400/P1030873.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mir gefiel es jedoch nicht, wie sehr touristisch die Stadt war im Vergleich zum Rest von Kolumbien. So viele Weiße - besser gesagt: gut sonnengebräunte Rothäute - so viel Englisch, so… organisiert? Na, das wäre wohl zu viel des Guten. Die Stadt wirkt wie ein großer türkischer Basar, der wunderschön am Meer liegt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6Nc1NuLcI/AAAAAAAABOs/yOAYKtjqHp4/s1600/P1020992.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6Nc1NuLcI/AAAAAAAABOs/yOAYKtjqHp4/s400/P1020992.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei Sonnenuntergang wanderten wir langsam zurück in unser Hotel vom Vorvortage und machten es uns wieder auf dem Dach gemütlich, um den nächsten Tag zu planen. Leider gab es zu viele Sehenswürdigkeiten und zu wenig Zeit, sodass der Matschvulkan entfallen musste und wir stattdessen die alte Festung besichtigten, von der man eine tolle Aussicht auf die Stadt hatte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 8 - Samstag, 9. Januar 2010&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6Nh4uu7PI/AAAAAAAABO0/IhYjWBosGAI/s1600/P1020997.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6Nh4uu7PI/AAAAAAAABO0/IhYjWBosGAI/s400/P1020997.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zitat Eric: „Das ist der Unterschied: Von Europäern vor dreihundert Jahren gebaut und steht immer noch wie ‘ne Eins. Das kennen die Kolumbianer gar nicht.“ Und tatsächlich war die Festung architektonisch ein Riesenteil – man kann sich vorstellen, wie viele Sklaven zum Bau benötigt wurden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6NrCfvb2I/AAAAAAAABO8/CrvilmIgacM/s1600/P1030001.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6NrCfvb2I/AAAAAAAABO8/CrvilmIgacM/s400/P1030001.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neben dem Ausblick auf die Stadt nutzten wir die Chance, um ein patriotisches Bild für unsere Gastfamilien zu schießen. Der Rest der Festung war nicht sonderlich spannend, da die vom Reiseführer hoch gelobten Gänge im Fels ins vermoderte Nichts führten und außerdem für Riesen wie uns beim besten Willen nicht gemacht sind.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6Nv0gVqBI/AAAAAAAABPE/ZyxxoQxCY2s/s1600/P1030006.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6Nv0gVqBI/AAAAAAAABPE/ZyxxoQxCY2s/s400/P1030006.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In alter Seefahrertradition zeigt Eric uns, wo es langgeht: Da! Na ja… wat’n Glück, dass ich die Landkarte hatte! Im Hintergrund seht ihr die Hochhäuser von Bocagrande („großer Mund“), wo die Schönen und Reichen leben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dann war es auch schon Mittagszeit und wir kämpften uns vorbei an Souvenir-, Eis-, Wasser- und Wasweißichverkäufern zurück zum Hotel, um mit dem Bus zum Busterminal zu fahren, das ein gutes Stück außerhalb der Stadt liegt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6N0-4q_4I/AAAAAAAABPM/8Y0Vp8XQwT8/s1600/P1030945.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6N0-4q_4I/AAAAAAAABPM/8Y0Vp8XQwT8/s400/P1030945.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachdem wir den richtigen Bus gewählt hatten, ging es 30 Minuten durch die wüstenähnliche Holzhüttenvorstadt. Am Terminal gab es nun aber keinen Direktbus nach Cartagena. Hmm... und jetzt? Ein windiger Verkäufer erkannte unsere Notlage sofort und lotste uns für den "Superpreis" von nur 55.000 Pesos, ca. 20 Euro - 50% teurer als normal - in den "einzigen Direktbus". Der Bus war eine alte Klitsche, doch irgendwie konnten weder Eric noch ich uns dazu durchringen, nein zu sagen, und so stiegen wir ein. Schon kurze Zeit später bemerkten wir unseren Fehler, als die anderen Busse auf der Landstraße nur so an uns vorbeirauschten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einer Weile machten wir einen Zwischenstopp an einer Tankstelle, um den Motor zu kühlen. Also wurde ein Einmer Wasser über den Motorblock gekippt, was das Innere des Busses von Wüstenklima - heiß, aber trocken - in eine Sauna verwandelte. Ob das nun gut ist für den Bus? Aber ihr kennt ja mittlerweile den pragmatischen Ansatz vieler Kolumbianer bezüglich des Umgangs mit ihrem Fortbewegungsmittel.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ging dann wieder auf die Straße, doch als wir selbst für die "policías" (wörtlich: Polizisten, hier: Langsamfahrhügel) nicht mehr abbremsen mussten, wussten wir, dass etwas faul war. Wenig später kam der Bus dann auch komplett zum Stehen und es ging nicht mehr weiter. Uns wurden 20.000 Pesos in die Hand gedrückt, und dann standen wir da. Die anderen Fahrgäste stiegen in irgendwelche Busse ein - und wir standen immer noch da. Irgendwo in der Wildnis an einer Landstraße, zwei Weiße und zwei Busfahrer.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eric: "Hast du deinen Schlagstock?"&lt;br /&gt;Lars: "Ja."&lt;/blockquote&gt;Dazu muss man anmerken, dass Eric einen Monat zuvor ausgeraubt worden war mitsamt seinem Schlagstock, und wir mittlerweile festgestellt hatten, wie gefährlich dieses Land sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eric: "Dann hol ich mir mal 'nen Stock."&lt;/blockquote&gt;Schon wieder ganz schön viel, oder? Dann lass ich es auch für's Erste mal gut sein und hoffe, dass ihr nächste Woche wieder reinguckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lars&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-8500607695540985199?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/8500607695540985199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/07/con-la-misma-playa-con-la-misma-arena.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/8500607695540985199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/8500607695540985199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/07/con-la-misma-playa-con-la-misma-arena.html' title='... con la misma playa, ...'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TF6JIv5fM4I/AAAAAAAABN0/bWcagYEOi8o/s72-c/Reiseroute.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-2720975760854897654</id><published>2010-08-02T18:50:00.002-05:00</published><updated>2010-08-02T18:55:41.139-05:00</updated><title type='text'>Es tiempo de cambiar</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist Zeit für einen Wechsel&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So, nach einer kurzen Phase der Verwaisung geht es tatsächlich noch weiter hier! Der Titel ist vom Lied "Odio Por Amor" ("Hass für Liebe") geklaut, in dem Juanes singt, es sei Zeit für einen Wechsel und man solle doch den Hass in Liebe umwandeln. Deshalb gibt es jetzt erst einmal das Musikvideo.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nx0KPyUEov4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/nx0KPyUEov4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich bin nun seit anderthalb Wochen wieder in Deutschland und kann mich nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen. Letzte Woche hatte ich den Pilotentest - und ich habe ihn tatsächlich bestanden! Ich werde Pilot bei der Lufthansa!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das zieht natürlich eine ganze Menge Papierkram mit sich und den obligatorischen medizinischen Test in Frankfurt. Außerdem muss ich noch ein Essay für eine Sommerakademie schreiben - und eigentlich wollte ich auch noch Urlaub haben. Der Blog... ja, der muss dann halt mal warten. Und ihr dann gezwungenermaßen auch. Aber keine Sorge, ich habe noch genügend Material!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Reise durch Kolumbien mit meinen Eltern war toll! Der Top-Moment: als ich beim Tauchen eine Schildkröte gesehen habe. Der Flop-Moment: als ich feststellen musste, dass ich meine Kamera verloren habe. Zum Glück waren alle vorherigen Bilder auf meinem Computer gespeichert, und für den Urlaub hatte mein Vater auch eine Kamera mit. Ich werde nicht über die Reise berichten - erstens würde das den Rahmen sprengen und zweitens ist das auch etwas Privates.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdXHteVkeI/AAAAAAAABNc/7sJUJROaJgo/s1600/Cali+Panorama.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="36" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdXHteVkeI/AAAAAAAABNc/7sJUJROaJgo/s400/Cali+Panorama.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach der Reise kamen drei traurige Tage, in denen ich mich von meiner Gastfamilie, von meinen Freunden und von meiner Stadt verabschieden musste. Dieses Panorama&amp;nbsp; von Cali entstand zwar schon eine Weile eher, aber schön anzusehen ist es trotzdem. Wie immer wird das Bild größer, wenn ihr draufklickt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdXRwyu2fI/AAAAAAAABNk/EaXgW9kPuy4/s1600/P1040519.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdXRwyu2fI/AAAAAAAABNk/EaXgW9kPuy4/s640/P1040519.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Außerdem waren wir noch auf dem Berg von "Cristo Rey" ("König Christus"), von wo aus man einen wunderschönen Blick über die Stadt hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdUlfOZtvI/AAAAAAAABMs/guvIPwg3o_M/s1600/P1040523.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdUlfOZtvI/AAAAAAAABMs/guvIPwg3o_M/s400/P1040523.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Auf den folgenden Bildern sieht man in Richtung Norden die Innenstadt, ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdUz004BJI/AAAAAAAABM0/aaB1avZoqic/s1600/P1040517.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdUz004BJI/AAAAAAAABM0/aaB1avZoqic/s400/P1040517.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... in Richtung Westen die Straße nach Buenaventura zum Pazifik, ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdVBnJRlGI/AAAAAAAABNE/ARpXvC9JV5E/s1600/P1040514.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdVBnJRlGI/AAAAAAAABNE/ARpXvC9JV5E/s400/P1040514.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... in Richtung Süden die wohlhabenderen Viertel der Stadt ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdVG2l87TI/AAAAAAAABNM/TdkHx9YOSPs/s1600/P1040520.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdVG2l87TI/AAAAAAAABNM/TdkHx9YOSPs/s400/P1040520.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... und in Richtung Osten kann man die Weite von Cali nur erahnen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdVgpMiEmI/AAAAAAAABNU/Tea4ycz8Wfo/s1600/P1040515.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdVgpMiEmI/AAAAAAAABNU/Tea4ycz8Wfo/s400/P1040515.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das rechte der beiden markierten Häuser ist mein Zuhause gewesen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdXnAg7A4I/AAAAAAAABNs/gaUzLuQkozY/s1600/P1040527.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdXnAg7A4I/AAAAAAAABNs/gaUzLuQkozY/s400/P1040527.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am Straßenrand war ein Künstler schon seit mehr als einem Jahr dabei, Dutzende solcher Figuren in das Tongestein zu modellieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein kurzer Eintrag voller Bilder neigt sich dem Ende zu... aber eine Sache habe ich noch für euch, und zwar das Video über meine Arbeit in hoher Qualität! Tipp: unten, wo 240p oder 360p steht, auf 720p klicken. Dann ggf. noch auf die vier Pfeile für den Vollbildmodus klicken - und voilá! &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=LU-VpZX56Oo" style="color: blue;"&gt;Dies&lt;/a&gt; wäre übrigens der direkte Youtube-Link.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="255" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LU-VpZX56Oo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/LU-VpZX56Oo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="255"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Viel Spaß beim Anschauen und bis nächste Woche, euer Lars&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-2720975760854897654?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/2720975760854897654/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/08/es-tiempo-de-cambiar.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/2720975760854897654'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/2720975760854897654'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/08/es-tiempo-de-cambiar.html' title='Es tiempo de cambiar'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TFdXHteVkeI/AAAAAAAABNc/7sJUJROaJgo/s72-c/Cali+Panorama.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-2715126006488408745</id><published>2010-07-18T20:00:00.001-05:00</published><updated>2010-07-18T20:00:00.787-05:00</updated><title type='text'>¿Valió la pena? Parte Tres</title><content type='html'>War es es wert? Teil Drei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Teil 3 - &lt;/b&gt;&lt;b&gt;War es es für die Kolumbianer wert?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Kurzfristig - &lt;b&gt;JA &lt;/b&gt;/ Langfristig - &lt;b&gt;NEIN&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kommen wir nun zur eigentlichen Zielgruppe: den Kolumbianern. Schließlich wird weltwärts vom &lt;i&gt;Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung&lt;/i&gt;, kurz BMZ, finanziert. Und wo Entwicklungshilfe draufsteht, sollte auch welche drin sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf den ersten Blick scheint mein Projekt sehr sinnvoll zu sein. Andere weltwärts-Teilnehmer arbeiten im Zoo oder irgendwo beim Roten Kreuz - sicherlich tolle Arbeit, die aber auch ein Kolumbianer machen könnte. Ich behaupte hingegen einfach mal, dass nur wenige Einheimische meine Arbeit machen könnten, da Englischkenntnisse auch unter Uni-Absolventen eher rar gesät sind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Außerdem haben meine Schüler tatsächlich profitiert - durch kleinere Klassen, persönliche Betreuung und Unterricht, der nicht nur auf den ICFES zugeschnitten ist. Der ICFES ist ein Test, den man in Kolumbien machen muss, um an der Universität zu studieren, und die Punktzahl entscheidet wie der NC in Deutschland maßgeblich über die möglichen Studienfächer.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Ganze ist allerdings ein Multiple-Choice-Test mit den Auswahlmöglichkeiten A, B, C und D, und so lernen viele Schüler nur, das richtige Wort auszuwählen. Das ist in Fremdsprachen jedoch meiner Meinung nach fatal, denn wenn ich mit jemandem rede, bietet diese Person mir ja auch nicht vier Möglichkeiten an. Also muss ich lernen, eigene Sätze zu konstruieren, und das war das Ziel meines Unterrichts.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meine Schüler konnten also von mir profitieren. Wer noch? Meine Arbeitskollegen vielleicht, da ich ihnen meine Arbeitsblätter kopiert habe. Aber sonst?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Arbeitsmoral bleibt doch die gleiche! Wenn die Stunde eigentlich beginnen soll, holen sich die Lehrer erstmal einen Kaffee, und um 12 Uhr sind kaum noch Lehrer in ihren Klassenräumen anzutreffen, obwohl der Unterricht morgens bis 12.30 Uhr geht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Alle paar Tage ist keine Schule wegen Wasweißich - da kann ich doch überhaupt nichts gegen machen, sondern muss das einfach akzeptieren. Doch wo ist denn dann die Entwicklung? Bingo - nicht existent.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und genau deshalb halte ich nichts mehr von Entwicklungshilfe. Wozu zahlen wir denn überhaupt so viel Geld an arme Länder? Die Industriestaaten sind wie Eltern, die ihr Kind - die Entwicklungsländer als ehemalige Kolonien - schlecht erzogen haben. Leider ist das Kind nun schon längst volljährig, und wir fühlen uns schuldig, weshalb wir Geld- oder Sachleistungen erbringen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gegen Sachleistungen habe ich nichts. Infrastruktur- oder Umweltprojekte sind durchaus unterstützenswert, da dort der Wille da ist, es aber an Geld fehlt. Aber der Rest ist meiner Meinung nach nicht nur sinnlos, sondern auch anmaßend.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nehmen wir mal an, ich wollte dieses Land wirklich entwickeln. Pünktlichkeit, strikte Trennung von Arbeit und Privatleben oder vernünftiges Verhalten im Straßenverkehr wären nur einige Punkte, wo ich Verbesserungsbedarf sehe.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch wen interessiert es, was ich sehe? Wichtig ist doch, was die Kolumbianer sehen - schließlich ist es ihr Land und nicht meins! Und die Kolumbianer erscheinen mir mehr oder weniger zufrieden mit ihrem Land. Das ausgeprägte Familienleben hier in Kolumbien beispielsweise behindert ganz klar die wirtschaftliche Entwicklung.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn die Oma wichtiger ist als die Arbeit, und die Leute damit glücklich sind - wie kann ich mir denn dann anmaßen, dieses Land "entwickeln" zu wollen? Die Arbeit über die Oma zu stellen - woher nehme ich mir dieses Recht? Diese Initiative muss schon vom kolumbianischen Volk selber kommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Entwicklungshilfe - abgesehen von den Sachleistungen - ist für mich der Wille, anderen Völkern unsere Kultur aufzuzwingen. Aber dazu habe ich kein Recht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit wäre der Blog eigentlich zu Ende. Allerdings fehlen noch zwei Reiseberichte. Nächste Woche folgt der zweite Teil meiner Karibikreise im Januar, und dann kommt noch ein Bericht über einen Ausflug nach Popayán zu Ostern.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin, euer Lars&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-2715126006488408745?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/2715126006488408745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/07/valio-la-pena-parte-tres.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/2715126006488408745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/2715126006488408745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/07/valio-la-pena-parte-tres.html' title='¿Valió la pena? Parte Tres'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-4636788752519378232</id><published>2010-07-11T20:00:00.002-05:00</published><updated>2010-07-11T20:00:00.359-05:00</updated><title type='text'>¿Valió la pena? Parte Dos</title><content type='html'>War es es wert? Teil Zwei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Teil 2 - &lt;/b&gt;&lt;b&gt;War es es für die deutschen Steuerzahler wert?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Kurzfristig - &lt;b&gt;NEIN &lt;/b&gt;/ Langfristig - &lt;b style="color: black;"&gt;JA&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der deutsche Steuerzahler hat ja meine Abenteuer hier in Kolumbien mit 5.400 Euro finanziert. Weitere 1.800 Euro kamen von meinen Spendern, denen ich noch einmal von ganzem Herzen danken möchte. Aber lohnt sich das "weltwärts"-Programm für Deutschland? Ist es das viele Geld wert?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir schauen zunächst einmal auf die direkten Folgen für Deutschland. Ich habe zugegebenermaßen nicht besonders viel gearbeitet und bin stattdessen gereist. Gezwungenermaßen, möchte ich fast sagen, denn wenn es keine Arbeit gibt, dann ist Reisen doch deutlich besser als zu Hause herumzusitzen, meiner Gastfamilie auf die Nerven zu gehen und nichts zu tun.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kurzfristig hat Deutschland mir also mit 5.400 Euro ein Jahr Urlaub in den Tropen beschert, um es mal ganz offen zu sagen. Es gab auch - besonders im zweiten Halbjahr - viele Tage, an denen ich zehn Stunden in der Schule war und abends todmüde ins Bett gefallen bin, aber im Endeffekt werde ich wohl nie wieder so viel Freizeit haben, bis ich in Rente gehe. Es war meinetwegen ein Erlebnisurlaub, ein Bildungsurlaub, ein Arbeitsurlaub - aber im Großen und Ganzen war es Urlaub.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kurzfristig ist für den deutschen Steuerzahler also nicht besonders viel Profit aus diesem Jahr zu schlagen - langfristig hingegen umso mehr! Ich spreche mittlerweile mehr oder weniger perfekt Spanisch, und habe&amp;nbsp; Unmengen gelernt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie viele deutsche 19-Jährige können wohl eine kolumbianische Affenbande - äh, ich meine natürlich Schulklasse - unter Kontrolle halten? Wie viele können von sich sagen, ein eigenes Lehrkonzept entwickelt zu haben und dies gegen alle Widerstände - vornehmlich Faulheit, etwas zu ändern - durchgezogen zu haben?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie viele Jugendliche in Deutschland kennen absolute Armut nicht nur aus dem Fernseher - und wie viele haben dann in einem solchen Viertel abends gesessen und mit &lt;i&gt;Jimmy &lt;/i&gt;und &lt;i&gt;Orlando &lt;/i&gt;Bier getrunken? Wie viele Jugendliche wissen den Wert des Lebens wirklich einzuschätzen?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese Erfahrungen kann mir niemand mehr nehmen, und ich will versuchen, sie dazu einzusetzen, die Welt positiv zu verändern. Außerdem werden solche Erfahrungen auch von Firmen geschätzt, und das Jahr wird mir mehr als die "verlorene Zeit" nützen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wer zahlt denn morgen die Renten der Arbeiter von heute? Wer die Schulen? Wer das weltwärts-Programm? Ich fühle mich innerlich dem deutschen Staat verpflichtet, die eingesetzten Steuergelder in vielfacher Höhe zurückzuzahlen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Lars&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-4636788752519378232?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/4636788752519378232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/07/valio-la-pena-parte-dos.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/4636788752519378232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/4636788752519378232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/07/valio-la-pena-parte-dos.html' title='¿Valió la pena? Parte Dos'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-4468259272909674182</id><published>2010-07-04T20:00:00.002-05:00</published><updated>2010-07-05T13:57:05.809-05:00</updated><title type='text'>¿Valió la pena? Parte Uno</title><content type='html'>War es es wert? Teil Eins&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Anlehnung an eine tolle Salsa des Puertoricaners Marc Anthony soll das hier ein Resümee werden, ob sich dieses Jahr gelohnt hat. Und damit sich das Ganze nicht so trocken anhört, gibt´s "Valió la Pena" hier als Video.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3LZjNB6RkjQ&amp;amp;hl=es_ES&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/3LZjNB6RkjQ&amp;amp;hl=es_ES&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da stellt sich natürlich zuerst einmal die Frage, für wen ich überhaupt den Nutzen analysiere. Drei Zielgruppen wurden von meinem Jahr in Kolumbien beeinflusst:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ich.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die deutschen Steuerzahler. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Kolumbianer.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Teil 1 - &lt;/b&gt;&lt;b&gt;War es es für mich wert?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Kurzfristig - &lt;b style="color: black;"&gt;JA&lt;/b&gt;&lt;span style="color: lime;"&gt; &lt;/span&gt;/ Langfristig - &lt;b style="color: black;"&gt;JA&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Fangen wir mal mit mir an. Noch mal eine ganze Ecke härter als die USA war Kolumbien genau DIE Herausforderung, die ich mir gewünscht hatte! Ich hätte es nie gedacht, aber dieses Jahr war das bisher beste in meinem Leben. Wie habe ich mich verändert?&lt;br /&gt;Ich bin ruhiger geworden, mich regt nichts mehr auf. Irgendetwas passiert immer und verändert alle Pläne - zum Guten wie auch zum Schlechten, wobei das zum größten Teil von meiner Einstellung abhängt. Also äußerlich und innerlich lächeln, und es wird schon. Es hat alles seine Vorteile.&lt;br /&gt;Außerdem stellt man doch in einem solchen Jahr fest, wer wirkliche Freunde sind. Seien es Gespräche über Skype, dann und wann mal eine Mitteilung auf Facebook, ein Kommentar in meinem Blog, überschwängliche Freude beim Hören meiner Stimme am Telefon, oder gar ein Besuch in Kolumbien - solche Dinge machen einem das Leben schöner, und so freue ich mich dann auch auf die Rückkehr.&lt;br /&gt;Ich habe festgestellt, wie sehr ich doch in Deutschland und seiner Kultur verankert bin. Nicht nur das Essen - dass es im Ausland kein vernünftiges Brot gibt, habe ich ja schon in den USA festgestellt - sondern auch das Familienbild, die Vorstellung von Arbeit und die Lebensweise sind ja schon recht deutlich anders. Beides hat seine Vor- und Nachteile, aber wenn ich das Gesamtpaket anschaue, gefallen mir die deutschen Ideen besser.&lt;br /&gt;Das liegt nicht daran, dass sie besser sind, sondern daran, dass ich in Deutschland aufgewachsen bin. Wären mein Gastbruder und ich nach der Geburt ausgetauscht worden, so würde er diesbezüglich wohl wie ich denken, und ich wie er.&lt;br /&gt;Ich nehme eine Menge an Erfahrungen mit. Eine kleine Auflistung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Tauchen. Allein reisen. Unterrichten. Salsa tanzen. Sich nicht ärgern. Flüge buchen. Gleitschirmfliegen. In einer Hängematte schlafen. Ohne Geld dastehen. Nudeln mit Garnelen - oder besser gesagt: Garnelen mit Nudeln. Absolute Armut. Gefahr für Leib und Leben. Der Segen des Internets. Spaß. Trauer. Liebe. Enttäuschungen. Einladungen. (Un)Pünktlichkeit. Privatsphäre. Affe auf dem Kopf. Im Amazonas baden. Einsame Karibikstrände. Surfen. Früh aufstehen.&lt;/blockquote&gt;Nach all diesen Erfahrungen bin ich müde. Nicht lebensmüde, aber kolumbienmüde. Ich habe das Leben hier bis zum Anschlag genossen, und jetzt ist es auch genug.&lt;br /&gt;Nächste Woche folgt Teil zwei mit der Antwort auf die Frage, ob es sich für den deutschen Steuerzahler gelohnt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin, Lars&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-4468259272909674182?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/4468259272909674182/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/07/valio-la-pena-parte-uno.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/4468259272909674182'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/4468259272909674182'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/07/valio-la-pena-parte-uno.html' title='¿Valió la pena? Parte Uno'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-5782568740878216217</id><published>2010-06-27T20:00:00.001-05:00</published><updated>2010-06-27T20:00:01.088-05:00</updated><title type='text'>El nuevo presidente</title><content type='html'>Der neue Präsident&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am letzten Sonntag waren in Kolumbien Präsidentschaftswahlen. Nach zwei Amtszeiten unter Álvaro Uribe durfte dieser nicht noch einmal zur Wiederwahl antreten, woraufhin er das Verfassungsgericht anrief, das jedoch im Februar das Verbot aufrecht erhielt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich war lange klar, dass der ehemalige Verteidigungsminister Juán Manuel Santos von der U-Partei gewinnen würde. Das U steht für Union, und die Partei ist wie in Deutschland konservativ. Santos war der designierte Nachfolger von Uribe, und so schien es ein langweiliger Wahlkampf zu werden, bis &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antanas_Mockus_Sivickas" style="color: blue;"&gt;Antanas Mockus&lt;/a&gt; ins Geschehen eingriff.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Mathematiker, Sohn zweier Einwanderer aus Litauen, war zweimal Bürgermeister von Bogotá und tat sich mit Sergio Fajardo, dem Ex-Bürgermeister von Medellín, zusammen, um für die Grünen bei der Präsidentschaftswahl anzutreten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vor einigen Monaten wurde die grüne Bewegung dann immer stärker, da besonders die jungen Leute die Ideen von Mockus - weniger Geld für das Militär, mehr Geld für Bildung - unterstützten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBRK-bbW1I/AAAAAAAABLs/cjNFBSJ02GU/s1600/17062010057.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBRK-bbW1I/AAAAAAAABLs/cjNFBSJ02GU/s400/17062010057.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Zentrale der Grünen in Cali - 50 Meter von meinem Haus entfernt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In meinem Reiseführer steht, man solle sich aus politischen Angelegenheiten raushalten, da man über diese Dinge nicht spricht. Weit gefehlt - aber gaaaaaaanz weit!&amp;nbsp; Jeder erzählt jedem, für wen er stimmen wird, und viele Leute laufen mit Armbändern für ihren Kandidaten herum.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachdem ich mich ein bisschen informiert hatte, entschloss ich mich, auch ein Armband für Mockus zu tragen. Schließlich sehe ich tagtäglich, wie sehr es an Lehrern und Ausstattung in meiner Schule mangelt, und außerdem ist Mockus der einzige Politiker, von dem selbst die Kolumbianer sagen, er wird kein Geld in die eigene Tasche stecken. So zahlte er unter anderem fast zwei Millionen Euro an Wahlkampfunterstützung an den Staat zurück, da man das Geld besser für Bildung nutzen solle.&lt;br /&gt;Die erste Runde der Wahlen gewann Santos dann allerdings krachend, und so konnte er auch die zweite Runde für sich entscheiden. &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,701803,00.html%20" style="color: blue;"&gt;Hier&lt;/a&gt; schreibt der SPIEGEL über das Ergebnis der Wahlen. Allerdings gibt es bei kolumbianischen Wahlen immer wieder Unregelmäßigkeiten, auf die ich kurz eingehen möchte.&lt;br /&gt;So werden in den armen Vierteln angeblich Stimmen gekauft, oder das Endergebnis aus dem &lt;i&gt;Chocó&lt;/i&gt;, dem unwegsamen Bundesland am pazifischen Regenwald, werden fünf Minuten nach Schließung der Urnen übermittelt. Ich will nicht sagen, dass die Vorwürfe wahr sind oder dass es Deutschland so etwas überhaupt nicht gibt - aber zumindest die Leute hier glauben, dass sie betrogen werden. Viele haben ihr Vertrauen in die Politik verloren und gehen deshalb nicht mehr zur Wahl.&lt;br /&gt;Eine weitere kolumbianische Eigenheit ist die "ley seca", das so genannte "trockene Gesetz". Von Freitag um 18 Uhr bis Montag um 6 Uhr darf kein Alkohol verkauft oder auf der Straße getrunken werden. Daher sind alle Bars geschlossen und es herrscht eine gespenstische Stille auf den am Wochenende sonst so lebhaften Straßen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBRVZ4LbeI/AAAAAAAABL0/DMrMfDgX3mc/s1600/19062010060.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBRVZ4LbeI/AAAAAAAABL0/DMrMfDgX3mc/s400/19062010060.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Hier sieht man, wie im Supermarkt die Regale mit Polizeiband abgesperrt werden. Der Grund dafür ist, dass der Staat will, dass die Leute nicht betrunken zur Wahl erscheinen oder am Sonntag lieber ihren Rausch ausschlafen, anstatt ihren bürgerlichen Pflichten nachzugehen. Warum dann allerdings der Freitag und Sonntag Abend ebenfalls unter die "ley seca" fallen, konnte mir bisher noch keiner sagen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-5782568740878216217?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/5782568740878216217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-nuevo-presidente.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5782568740878216217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5782568740878216217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-nuevo-presidente.html' title='El nuevo presidente'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBRK-bbW1I/AAAAAAAABLs/cjNFBSJ02GU/s72-c/17062010057.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-5604564816220923127</id><published>2010-06-26T20:00:00.000-05:00</published><updated>2010-06-26T20:00:00.240-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: Z</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: Z &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Z wie Zeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zeit ist relativ. Das wusste schon Albert Einstein, doch dank Kolumbien weiß ich es jetzt auch! Besonders weil morgen ja auch noch ein Tag ist, stört es mich kaum mehr, wenn etwas nicht klappt. Auch jetzt, wo mir nur noch wenig Zeit bleibt und ich noch viel erledigen muss, gerate ich nicht in Eile. Was bringt es auch?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Irgendetwas wird mich eh wieder aufhalten - sei es mein noch nicht reparierter Computer, seien es die Kreuzung verstopfende Autos, sei es der nicht kommende Bus - oder sei es was weiß ich. Irgendwas ist immer. Egal.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Außerdem will ich mich nicht hetzen, sondern jede mir noch verbleibende Sekunde in Kolumbien aufs Höchste genießen und auskosten. So denkt ein Kolumbianer jeden Tag - genieße das Leben. Löblich, geht aber leider zu Lasten der wirtschaftlichen Produktivität. Doch wieso ist die Mentalität hier so?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dafür gibt es ein Stichwort - &lt;i&gt;Äquatorregelung&lt;/i&gt;. So habe ich das Phänomen getauft, das ich nach einem Jahr festgestellt habe. Auch euch dürfte bekannt sein, dass beispielsweise die Griechen entspannter sind als die Deutschen - besonders, was ordnungsgemäße Buchhaltung angeht. Ich behaupte, dass die Arbeitsmoral auf den Breitengrad zurückgeht. Je näher man dem Äquator ist, desto weniger eilig haben es die Leute.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Noch vor 50 Jahren musste man in Deutschland für den Winter vorsorgen. Gemüse und Obst wurden taggenau gesät und geerntet, da Frost oder Regen alles zerstören konnte. Nichts mit nächste Woche - heute, jetzt!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier am Äquator im tropischen Regenwald kennt man dieses Problem nicht. Wenn die Ananas heute nicht geerntet wird, dann halt morgen oder übermorgen. Und wenn sie dann vergammelt ist? Egal, gibt ja genug. So ein Regenwald wuchert ja vor sich hin - da macht ein Tag keinen Unterschied.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Überhaupt, was ist ein Tag, was ist ein Jahr? Ohne Jahreszeiten verliert man jeden Überblick. Wenn ich morgen aufstehe, könnte es genauso gut der 17. Januar oder der 5. Oktober sein - ich würde keinen Unterschied erkennen. Tag für Tag für Tag ist gleich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So kann man mit gutem Gewissen einen Tag in der Hängematte verbringen. Oder zwei. Oder auch jeden Tag. So funktionierte es früher.&lt;br /&gt;Heute funktioniert die Natur immer noch so - nicht jedoch die Wirtschaft. Bei solch einer Verhaltensweise gibt es keine Entwicklung, und so bezeichnen wir heute als Armut, was vor 50 Jahren genauso war. Die so lebenden Leute haben sich nicht geändert, nur die Umgebung!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-5604564816220923127?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/5604564816220923127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-z.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5604564816220923127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5604564816220923127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-z.html' title='El alfabeto colombiano: Z'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-1145621114193648404</id><published>2010-06-25T20:00:00.001-05:00</published><updated>2010-06-25T20:00:01.302-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: Y</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: Y &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Y wie PartY&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So frustrierend die wirtschaftliche Lage, das Leben, der Krieg mit der Guerilla auch sein mag - gefeiert wird trotzdem! Und im Party machen haben uns die Kolumbianer einiges voraus. Egal wo, egal wer, egal wie - bei stimmiger Musik und einer Flasche Aguardiente wird getanzt, was das Zeug hält. Doof nur, dass man als Mann immer ausgeben muss.&lt;br /&gt;Ich habe mit meinen Schülern auch eine Abschiedsparty gemacht. In einem Schwimmbad mit Tanzfläche verbrachten wir am letzten Donnerstag den Abend, da ich nur noch eine Woche arbeite. In diesem Blog findet ihr einige Eindrücke der Feier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBOZQfkkVI/AAAAAAAABLE/7Ni10_TE3xs/s1600/P1030716.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBOZQfkkVI/AAAAAAAABLE/7Ni10_TE3xs/s400/P1030716.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Tropische Nächte - nicht Pseudo wie bei Hagenbeck, sondern in echt!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In kolumbianischen Bars und Diskos wird so gut wie nur spanische Musik gespielt - die verschiedenen Stile habe ich ja hier bereits vorgestellt. Das Schöne daran ist, dass man das Ganze mit einem Mädchen bzw. einer Frau tanzen kann, während man ja in deutschen Clubs meist mehr oder weniger alleine oder in der Gruppe vor sich hin tanzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBPBgc3KHI/AAAAAAAABLM/V1E7DYkIfxU/s1600/P1030747.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBPBgc3KHI/AAAAAAAABLM/V1E7DYkIfxU/s400/P1030747.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Noch besser ist dann, dass das Ganze überhaupt kein Vergleich zum doch recht steifen deutschen Standardtanz ist. Den Grundschritt hat man nach ein paar Wochen intus und dann wird drauflos getanzt, die Hüfte geschwungen, die Arme bewegt, und mit dem Arsch gewackelt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBP17cPgII/AAAAAAAABLc/_0zJ6m7dxtA/s1600/P1030735.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBP17cPgII/AAAAAAAABLc/_0zJ6m7dxtA/s400/P1030735.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ein festes Schema? Nö - Hauptsache es macht Spaß. Alles an Drehungen und Öffnungen ist möglich, bis einem schwindelig wird! Und wenn einem nach einer Weile die Ratschgurke der Salsa auf die Nerven geht, dann tanzt man halt Merengue oder Bachata.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBPfZARvmI/AAAAAAAABLU/-qHdVGAC7pg/s1600/P1030749.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBPfZARvmI/AAAAAAAABLU/-qHdVGAC7pg/s400/P1030749.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der einzige Tanz ohne Grundschritt ist Reggaetón. Nicht ohne Grund wird der Tanz auch "Sex mit Kleidung" genannt. Ob man sich nun kennt oder nicht - schon werden Körper an Körper zur Musik bewegt, ganz ohne Hintergedanken. Jedenfalls meistens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBQEqhB_-I/AAAAAAAABLk/7sUGiZSN8hU/s1600/P1030738.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBQEqhB_-I/AAAAAAAABLk/7sUGiZSN8hU/s640/P1030738.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;So sieht das dann aus.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-1145621114193648404?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/1145621114193648404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-y.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/1145621114193648404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/1145621114193648404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-y.html' title='El alfabeto colombiano: Y'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBOZQfkkVI/AAAAAAAABLE/7Ni10_TE3xs/s72-c/P1030716.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-535620703565762687</id><published>2010-06-24T20:00:00.002-05:00</published><updated>2010-06-24T20:00:00.658-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: X</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet:&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;X wie eXtrem Verrückte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Viele Leute, die in Deutschland im Krankenhaus oder in psychiatrischer Behandlung wären, laufen hier frei auf der Straße herum. Das fehlende Sozialsystem führt zu sehr viel mehr Obdachlosen, die entweder vorher schon verrückt waren oder es auf der Straße werden. Täglich sehe ich Leute, die vor sich hin brabbeln.&lt;br /&gt;Oft sammeln sie Müll oder winken Autos in Parkplätze ein. Diese "Auto-Toreros", wie ich sie wegen ihrer roten Tücher nenne, stehen manchmal alle 50 Meter in jeder Straße (!) und winken Autos in Parklücken ein oder aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBI1ZEHi4I/AAAAAAAABK8/qveUHYQ-KMI/s1600/P1030599.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBI1ZEHi4I/AAAAAAAABK8/qveUHYQ-KMI/s400/P1030599.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese extrem Verrückten sind zwar meist ganz friedlich und recht amüsant, aber manchmal dann auch gefährlich. Schließlich weiß man nie, ob sie nicht plötzlich ein Messer ziehen - so wie neulich der Penner auf der Straße mit seinem Karren.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"¡Hé, mono, dame plata!"&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Selbstverständlich holte ich auf diese freundliche Aufforderung "Hey, Blonder, gib mir Geld!" mein Portemonnaie hervor und zahlte dem guten Mann ein Abendessen - nicht. Wer mich mit "mono" (Blonder) anquatscht, kriegt grundsätzlich keine Antwort, es sei denn, es ist Mari, unser Hausmädchen. Ich bin mir nicht sicher, ob sie überhaupt weiß, wie ich wirklich heiße.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich ging also unbeirrt weiter und sah den Mann plötzlich mit einem Messer herumfuhrwerken.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"¡Vean, vean, un gringo!"&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nö, leider falsch. "Seht, seht, ein Gringo" trifft nicht auf mich zu, da Gringo eine eher unfreundliche Bezeichnung für US-Amerikaner ist. Für viele Kolumbianer sind alle Weißen US-Amerikaner und alle Asiaten Chinesen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie dem auch sei, ich fing an zu laufen. Bin ich ein Angsthase? Aber sicher! Man muss einfach ein bisschen aufpassen und immer für alles gewappnet sein. Nie jemandem die Hand geben und nie stehen bleiben, wenn keine Polizei in der Nähe ist - das sind meine zwei Regeln zum erfolgreichen Überleben in Kolumbien.&lt;br /&gt;Wenn ich zwei Meter Abstand halte, muss jemand erst einmal diesen Abstand überwinden, um mich angreifen zu können. Aber wie gesagt, die meisten Verrückten sammeln ganz friedlich ihren Müll, winken Autos ein oder brabbeln vor sich hin.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-535620703565762687?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/535620703565762687/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-x.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/535620703565762687'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/535620703565762687'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-x.html' title='El alfabeto colombiano: X'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TCBI1ZEHi4I/AAAAAAAABK8/qveUHYQ-KMI/s72-c/P1030599.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-1907376857575164399</id><published>2010-06-23T20:00:00.000-05:00</published><updated>2010-06-23T20:00:01.485-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: W</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: W &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;W wie Wasser&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unglaublich wichtig bei 30 Grad in tropischen Breiten. In den kolumbianischen Großstädten Bogotá, Cali und Medellín ist das Leitungswasser zum Glück gefiltert und mit Chlor versetzt, sodass man es ohne Bedenken trinken kann. In anderen Städten auf dem Land wird das Wasser einfach aus dem nächstbesten Fluss genommen und sollte dann so natürlich nicht getrunken werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich glaube, ich habe noch nie so viel Wasser in meinem Leben getrunken wie hier. Wenn ich in der Schule arbeite, trinke ich eine Flasche mit 2,5 Litern Inhalt - und wenn ich abends ins Fitnessstudio gehe, hau ich noch 'ne Flasche weg.&lt;br /&gt;Dazu kommen noch Milch, diverse Säfte, eine Suppe und so komme ich locker auf sechs Liter Flüssigkeit. Das ist aber auch notwendig, weil ich hier schon bei leichter körperlicher Aktivität anfange, zu schwitzen.&lt;br /&gt;Schon wenn man über einem warmen Essen sitzt, öffnen sich die Poren! Kolumbianer scheinen dieses Problem irgendwie nicht zu haben, sondern trinken nur dann und wann mal einen "cafesito" (Käffchen). So sind ich und meine Flasche, die ich täglich mit Wasser auffülle, bereits in der ganzen Schule bekannt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-1907376857575164399?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/1907376857575164399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-w.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/1907376857575164399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/1907376857575164399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-w.html' title='El alfabeto colombiano: W'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-2268019474051467230</id><published>2010-06-22T20:00:00.005-05:00</published><updated>2010-06-22T22:56:50.555-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: V - hoy con dos entradas</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: V - heute mit zwei Einträgen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;V wie Verkehr / Vornamen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich habe ich schon viel zu viel über Verkehr in Kolumbien geschrieben. Aber immer noch nicht genug. Schließlich werde ich pro Woche mindestens einmal fast überfahren, weil Fußgänger in Kolumbien so viel wert sind wie Kakerlaken, und eine Ampel immer nur eine Empfehlung darstellt.&lt;br /&gt;Ausserdem wird dauernd, immer und überall gehupt - da helfen auch die aufgestellten Schilder nichts, auf denen steht: "Die Hupe lässt dich nicht schneller ankommen."&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So fahren die Motorräder auch über den Fußweg, wenn es sein muss, und Autos biegen ohne zu blinken plötzlich ab. Sollte man sich dann zu dem Zeitpunkt gerade zufällig auf der Straße befinden, weil man ja nicht mit dem Abbiegen gerechnet hat, so wird man wüst beschimpft - schließlich raubt man ja dem Autofahrer, der dann bremsen muss, eine Sekunde seiner wertvollen Zeit.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die hat er vorher wahrscheinlich nichtstuend verplempert und ist nun schon eine halbe Stunde zu spät. Wenn frei ist, wird gefahren - das ist die grundsätzliche Regel an einer Ampel. Und wenn dann plötzlich der Bus abbiegt, weil der eigentlich grün hatte, dann passiert sowas.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TB5T4cwZiiI/AAAAAAAABK0/xMjX43GD1kU/s1600/19062010059.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TB5T4cwZiiI/AAAAAAAABK0/xMjX43GD1kU/s400/19062010059.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gerade gestern, dadurch kam ich eine halbe Stunde zu spät. Egal, auch für mich reklamiere ich Passion. Wieso macht denn die Polizei nichts gegen das Überfahren der roten Ampeln, das auch in Kolumbien verboten ist?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Problem ist, dass die normale Polizei nur für die allgemeine Strafverfolgung zuständig ist. Für den Straßenverkehr gibt es den "tránsito" - eine zweite Art von Polizei, die konsequent durch Abwesenheit glänzt. Wenn man hier einen Strafzettel für ein Verkehrsvergehen bekommt, muss man schon extrem viel Pech haben! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir also zu den Vornamen. In Kolumbien ist es wie in Deutschland besonders unter den ärmeren Leuten verbreitet, den Kindern englische Namen zu geben. Da aber in Kolumbien ALLES Spanisch ausgesprochen wird, muss eben die Schreibweise manchmal angepasst werden.&lt;br /&gt;So gibt es den Namen &lt;i&gt;Lady&lt;/i&gt;, der "Laddi" ausgesprochen wird. Will man, dass sich das Ganze Englisch anhört, dann schreibt man das Kind halt &lt;i&gt;Leidy&lt;/i&gt;. Das Gleiche gilt für &lt;i&gt;Jhefree &lt;/i&gt;und &lt;i&gt;Brayan&lt;/i&gt;. Den Preis für den allerbesten Vornamen gewinnt allerdings &lt;i&gt;Usnavy&lt;/i&gt;, gesprochen "Usnahfi". Was steckt dahinter?&lt;br /&gt;Im Hafen von Buenaventura - eine der ärmsten Städte Kolumbiens, wo die Leute in Bretterbuden wohnen - kommen viele Schiffe an. Vorwiegend Containerschiffe, aber manchmal auch Kriegsschiffe aus den USA. Und auf denen steht halt "U.S. NAVY"! =D&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-2268019474051467230?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/2268019474051467230/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-v-hoy-con-dos.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/2268019474051467230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/2268019474051467230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-v-hoy-con-dos.html' title='El alfabeto colombiano: V - hoy con dos entradas'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TB5T4cwZiiI/AAAAAAAABK0/xMjX43GD1kU/s72-c/19062010059.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-6900832242526456556</id><published>2010-06-21T20:00:00.000-05:00</published><updated>2010-06-21T20:00:01.246-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: U</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: U&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;U wie Urlaub&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der wird in Kolumbien meist in der näheren Umgebung verbracht. Das liegt zum einen an der Familie, die man gerne und oft besucht, und zum anderen am Geld. Verreisen ist schließlich teuer, und das können sich viele Leute einfach nicht leisten. 95 Prozent meiner Schüler haben noch nie in einem Flugzeug gesessen, und oft ist ihre weiteste Reise zu einem Ort zwei Stunden weg von Cali gewesen.&lt;br /&gt;Wenn ich dann erzähle, dass ich am Amazonas, an der Karibik, in Bogotá, in Medellín oder in Panama war, bekommen sie große Augen. Aber natürlich hängt das auch damit zusammen, dass ich Ausländer bin, und somit hier so viel verreise, wie ich kann. Schließlich bin ich jetzt hier, und habe jetzt die Zeit und glücklicherweise auch das Geld. Daher kenne ich Kolumbien mittlerweile besser als Deutschland!&lt;br /&gt;Doch auch für die Leute mit genügend Geld existieren zwei Probleme. Erst einmal haben auch sie nur zwei Wochen Ferien pro Jahr, und zweitens bleiben ihre Reisen alle auf Kolumbien und die Nachbarländer beschränkt, wollen sie kein Visum beantragen.&lt;br /&gt;Visum? Wann habt ihr das letzte Mal für einen Urlaub ein Visum beantragt? Ich habe in meinem Leben bisher zwei Visa benötigt, und beide nur, weil ich ein Jahr in den USA bzw. Kolumbien bleiben wollte. Ein Kolumbianer braucht dagegen für fast jedes Land ein Visum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Was verdienen Sie? Wo arbeiten Sie? Wie lange arbeiten Sie dort schon? Haben Sie Kinder? Was machen Ihre Kinder? Was wollen Sie in unserem Land? Wo wollen Sie hin?&lt;/blockquote&gt;Das alles musste meine Gastmutter ausfüllen, als sie mit ihrem Unternehmen für zwei Wochen nach Europa wollte - nach Deutschland, Spanien und England. Halt, Schengen gilt für Ausländer für England nicht! Also das Ganze zweimal - wohlgemerkt, eine geschäftliche Reise für zwei Wochen. Merkt ihr was?&lt;br /&gt;Wir sind unglaublich privilegiert in Deutschland und Europa! Für welches Land brauchen wir denn ein Visum? Nordkorea vielleicht. Und natürlich ist es unfair - aber auf der anderen Seite verständlich. Wer als Deutscher nach Kolumbien reist, will wohl kaum da bleiben - und wenn, dann hat er eine hohe Bildung und ist eine Bereicherung für das Land.&lt;br /&gt;Als Kolumbianer in Deutschland liegt der Anreiz zum Dableiben sicherlich sehr viel höher, und dem wirkt die deutsche Regierung verständlicherweise entgegen. Daher:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vQqIOqWR7n4&amp;amp;hl=es_ES&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vQqIOqWR7n4&amp;amp;hl=es_ES&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-6900832242526456556?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/6900832242526456556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-u.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6900832242526456556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6900832242526456556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-u.html' title='El alfabeto colombiano: U'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-7395737099425372802</id><published>2010-06-20T20:00:00.003-05:00</published><updated>2010-06-20T20:00:00.944-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: T</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: T&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;T wie Taxi&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;   Ein Taxi fährt mit 80 Sachen durch die Stadt. Der Taxifahrer rast ungebremst über alle Kreuzungen, ohne die roten Ampeln zu beachten. Ein wenig später wieder eine rote Ampel, die aber plötzlich auf grün schaltet. Der Taxifahrer macht eine Vollbremsung, die Reifen quietschen, der Fahrgast fliegt nach vorne, und das Taxi kommt gerade noch vor der Kreuzung zum Stehen.&lt;br /&gt;Da wird es dem Fahrgast zu bunt. Vollkommen entnervt schreit er: "Sagen Sie mal, bei den roten Ampeln rasen Sie ungebremst weiter, und vor einer grünen Ampel machen Sie eine Vollbremsung. Was soll das eigentlich?" Entgegnet der Taxifahrer trocken: "Naja, es hätte ja sein können, daß jetzt ein Kollege kreuzt!"&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Ein Witz in Deutschland - in Kolumbien genau so um zwei Uhr morgens erlebt. Die kleinen gelben Autos meist japanischer Herkunft machen gefühlt ein Viertel der gesamten Autos in Cali aus - realistisch geschätzt sind wir wahrscheinlich bei 5%. Immer noch viel. Wenn man ein Taxi braucht, muss man nur 20 Sekunden warten und schon kommen ein, zwei, drei Taxen vorbei. Doof nur, dass man sie nicht nehmen sollte - jedenfalls als Weißer nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schliesslich gibt es etwas, was sich "paseo milionario" nennt - die Millionärstour. Auf dem Weg zu seinem Ziel steigen dann plötzlich ein oder zwei Komplizen des Taxifahrers zu, um einen auf eine recht bestimmte Art und Weise - mit Waffengewalt - zur Herausgabe aller seiner Wert- und Unwertsachen zu zwingen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Solche Geschichten tue auch ich oft als Schauermärchen ab, die Reisende abschrecken sollen - bis es dann passierte. Zum Glück nicht mir, aber dafür meinem besten Freund Eric und seiner Freundin Lisa in Bogotá. Während Eric nicht allzu deutsch aussieht, tut Lisa dies umso mehr - blonde Haare, blaue Augen, groß. (Ja, die Geschichte hab ich &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/02/la-vida-cotidiana-parte-uno.html" style="color: blue;"&gt;schon mal&lt;/a&gt; veröffentlicht.)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachdem sie im Dezember die Weihnachtseinkäufe erledigt hatten, stiegen sie in ein Taxi auf der Straße. Im Nachhinein fielen Eric zwei Sachen auf: Das Taxi war nicht registriert - das sind die Taxen wohl fast alle in Bogotá, während man hier in Cali lange nach einer Registrierung suchen kann - und der Taxifahrer hatte ein abgeschnittenes Ohr. Besser gesagt, er hatte es nicht mehr.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber wie das so ist, man wirft alle Ängste in den Wind und denkt sich, "da wird schon nichts passieren". Und ganz ehrlich - ich handle hier in Kolumbien dauernd so. Sonst kann man hier nicht leben. Die Gefahr gehört zur Lebenserfahrung, die ich hier mache, dazu. Ich versuche zwar, das Risiko zu minimieren und die Lebensfreude zu maximieren, aber irgendwie kollidieren die beiden immer.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In einer dunklen Straße stiegen dann zwei Männer zu, die ihnen sogleich ein Messer an den Hals setzten und mit Erics und Lisas Kreditkarten ein paar Geldautomaten abklapperten. Dritter Fehler - nie, NIE die Kreditkarte mitnehmen. Nach etwa einer Stunde wurden sie dann zum Glück unversehrt freigelassen. Sie waren zwar um etwa 700 Euro ärmer, aber neben dem Geld hätte ihnen ja noch viel mehr passieren können. Verletzung, Vergewaltigung, Mord. Siehe die Statistik bei &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-g.html" style="color: blue;"&gt;G wie Gewalt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;In Deutschland hat wahrscheinlich der Taxifahrer Angst vor dem Fahrgast. Hier in Kolumbien ist es andersherum.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-7395737099425372802?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/7395737099425372802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-t.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/7395737099425372802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/7395737099425372802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-t.html' title='El alfabeto colombiano: T'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-5660134557612490940</id><published>2010-06-19T22:21:00.002-05:00</published><updated>2010-06-20T01:29:34.847-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: S</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das kolumbianische Alphabet: S&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;S wie Schule&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schule ist in Kolumbien wie die Behandlung der Schwarzen nach der Sklaverei in den USA: "seperate but equal" (getrennt, aber gleich). Und wie man ja weiß, war das Ganze nur auf dem Papier gleich - in der Wirklichkeit jedoch wurden die Schwarzen in den Südstaaten stark benachteiligt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Den öffentlichen Schulen hier geht es genau so - man kommt zwar am Ende mit dem gleichen Abschluss raus wie an einer Privatschule, dort jedoch sind die Klassen kleiner, die Ausbildung der Lehrer und die Ausstattung besser. Kein Wunder bei Schulgebühren von bis zu 200 Euro im Monat - und das wäre ja selbst in Deutschland 'ne Menge Holz!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Somit schickt jeder Kolumbianer, der es sich leisten kann, seine Kinder auf eine Privatschule. In Deutschland würde ich es nie mit meinen Kindern machen, doch hier schon - durch meine Arbeit an der Schule sehe ich täglich, wie es um die öffentlichen Schulen bestellt ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Colegio INEM, an dem ich arbeite, ist angeblich eine der besten öffentlichen Schulen Calis. Na, dann will ich nicht die schlechtesten sehen! Unglaublich viel Unterrichtsausfall gepaart mit Lehrern, die grundsätzlich 10-30 Minuten zu spät kommen und zu früh aufhören, führt dazu, dass auch die Schüler die Motivation verlieren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Warum die Hausaufgaben machen, wenn es eh keiner kontrolliert?&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Wozu pünktlich kommen, wenn es eh egal ist?&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Weshalb lernen, wenn der Lehrer während der Arbeit einen Kaffee trinken geht?&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Wieso im Unterricht mitarbeiten, wenn der Lehrer noch nicht einmal meinen Namen kennt?&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese Probleme habe ich in meinem Unterricht erkannt und gebannt. Das heißt:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Die Hausaufgaben werden immer kontrolliert.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Wer zu spät kommt, wird aufgeschrieben.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Wer in den Arbeiten schummelt oder zu schummeln versucht, der bekommt eine 6.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Ich lerne die Namen der Schüler und notiere mir jede Stunde die Mitarbeit.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Obwohl meine Schüler zum Teil aus sehr armen - und damit gefährlichen - Vierteln stammen, habe ich keine Probleme. Erstens sind meine Klassen freiwillig - wem es nicht gefällt, der kann zurück zu seiner normalen Klasse gehen - und zweitens sind die Schüler froh, endlich mal jemanden als Lehrer zu haben, der auch wirklich Englisch spricht und versucht, den Schülern individuell zu helfen. Dadurch respektieren sie mich und meine Regeln.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unabhängig von privaten und öffentlichen Schulen ist nämlich die Qualität der Englischlehrer in Kolumbien ziemlich mau - jeder deutsche Zehntklässler spricht besser Englisch als einige meiner Kollegen, die noch nie im englischsprachigen Ausland waren und von "he, she, it - das S muss mit" noch nie etwas gehört haben.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-5660134557612490940?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/5660134557612490940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-s.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5660134557612490940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5660134557612490940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-s.html' title='El alfabeto colombiano: S'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-7880419373663637862</id><published>2010-06-18T20:00:00.001-05:00</published><updated>2010-06-18T20:00:01.116-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: R</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: R&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;R wie Reis&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich hatte ja schon ein paar mal erwähnt, wie wichtig Reis in Kolumbien ist. Als Grundnahrungsmittel in den siebziger Jahren von der Welthungerhilfe eingeführt, ist Reis heutzutage aus keiner kolumbianischen Küche mehr wegzudenken. Trotz aller sozialen Ungleichheiten und Unterschiede ist der Reis überall gleich. Auch die Oberschicht kocht ihn nur mit Wasser... und das täglich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Comida sin arroz no es comida.&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sinngemäß: ein Essen ohne Reis ist kein Essen. Und das gilt zweimal täglich. Hühnchen? Mit Reis. Bohnen? Mit Reis. Pizza? Mit Reis. Spaghetti? Mit Reis! Das ist dann wirklich nicht mehr schön. Was für ein Glück, dass ich bald ab-reise. =D&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich esse also morgens Müsli - es gäbe sonst auch Rührei mit Reis - doch zum Mittagessen und Abendbrot kann man sich nicht um den Reis drücken. Mittags gibt es Reis mit Hühnchen oder sonstigem Fleisch in der Schule - der Vorteil am Hühnchen ist, dass man sieht, dass es mal ein Huhn war und kein Hund, was ich mich beim Verzehr des "sonstigen Fleisches" schon das eine oder andere Mal gefragt habe.&lt;br /&gt;Huhn oder "pollo" ist in Kolumbien übrigens eine Auszeichnung für jemanden, der toll oder süß ist. Neulich meinte ein Mädchen zu mir, ich sei "lindo con sabor a pollo". Hübsch mit Geschmack nach Huhn. Na denn.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Abends gibt es noch einmal warmes Essen ähnlich dem Mittagessen, und natürlich mit Reis. Ein Kolumbianer isst also 14 Mal wöchentlich, oder 730 Mal jährlich Reis. Finde ich zwar ein bisschen eintönig, aber ersetzen wir mal "Kolumbianer" mit "Deutsche" und "Reis" mit "Brot", so stellt man fest, dass wir auch nicht anders sind. (Sind wir doch. Es gibt nämlich verschiedene Brotsorten, während Reis immer gleich Reis bleibt.)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-7880419373663637862?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/7880419373663637862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-r.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/7880419373663637862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/7880419373663637862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-r.html' title='El alfabeto colombiano: R'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-3776125857301509587</id><published>2010-06-17T20:00:00.000-05:00</published><updated>2010-06-17T20:00:01.872-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: Q</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: Q&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Q wie Quadrat&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und zwar ein Straßenquadrat, auch Block genannt. Hier in Kolumbien ist einfach überall unglaublich viel Verkehr. Ich wohne an einer vierspurigen Einbahnstraße, die einen Block vorher eine sechsspurige Straße kreuzt und zwei Blöcke davor mit einer weiteren vierspurigen Einbahnstraße zusammentrifft. Zugegebenermaßen wohne ich mehr oder weniger im Stadtzentrum, aber das System zieht sich durch die ganze Stadt: Jede Straße ist eine Hauptstraße!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dadurch habe ich zwar weniger Ruhe zu Hause, aber unzählige Möglichkeiten, mein Ziel zu erreichen. Wenn ich in Deutschland in Hamburg Auto fahre, gibt es meist nur eine sinnvolle Route, und die ist auf dem Hinweg gleich wie auf dem Rückweg. Hier in Cali habe ich auf der Fahrt nach Süden mehrere Optionen:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nehme ich die Calle 5? Oder die Avenida Roosevelt (offiziell: Calle 6)? Oder doch lieber die Autopista Suroriental (Calle 10)? Sonst könnte man auch über die Avenida Pasoancho (Calle 13) fahren!&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;Auf dem Rückweg dann das gleiche Spiel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt; Calle 5? Calle 9? Autopista? Pasoancho?&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dann bin ich zwar irgendwo in der Nähe meines Hauses - aber wie komme ich jetzt dahin? Wie bereits erwähnt, ich wohne an einer Einbahnstraße, genau wie die Calle 6 und die Calle 9 nur in eine Richtung gehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Erschwerend kommt hinzu, dass ich an der Calle 5 wegen des MIO-Systems nie links abbiegen darf. Also fährt man ein paar Straßenquadrate früher rechts oder düst nach der Carrera 34 einmal um den Po, um endlich anzukommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man muss sich tatsächlich schon beim Losfahren Gedanken darüber machen, sonst ist man plötzlich nah bei seinem Haus, kommt aber nicht hin und muss noch einmal 5 Minuten im Kreis fahren. Ihr seht - nicht nur der Verkehr strengt an, sondern auch die Straßenführung.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-3776125857301509587?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/3776125857301509587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-q.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/3776125857301509587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/3776125857301509587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-q.html' title='El alfabeto colombiano: Q'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-5627945368984283566</id><published>2010-06-16T23:46:00.001-05:00</published><updated>2010-06-17T00:08:41.560-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: P</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: P&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;P wie Polizei&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;&lt;b&gt;Anmerkung: Beachtet auch &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/la-vida-cotidiana-parte-tres.html" style="color: blue;"&gt;diesen Eintrag&lt;/a&gt; mit dem Video über meinen Arbeitstag!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Hatte ich schon einmal erwähnt, dass Kolumbien ein Polizeistaat ist? Dann wird's aber allerhöchste Zeit. Alle paar Straßen stehen meistens zwei Polizisten herum und beobachten die Gegend. Sie sind zwar meistens nur mit Schlagstöcken bewaffnet, aber geben einem doch ein Gefühl von Sicherheit. Besonders vor den anstehenden Präsidentschaftswahlen diesen Sonntag ist die Polizeipräsenz drastisch erhöht worden, da die Waldbande gerne mal eine Autobombe explodieren lässt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Damit kommen wie auch schon zu den Gründen für die Polizei an jeder Ecke, die nicht dazu da ist, den Bürger vor Kleinkriminellen zu schützen. Vielmehr geht es um die Bekämpfung der Waldbande - wir nennen sie mal beim richtigen Namen: Guerilla. Diese linksgerichtete Terrororganisation kämpft wie damals die RAF gegen den Staat, ist aber noch viel böser.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So werden dann und wann einmal Bomben in der Nähe öffentliche Gebäude zur Explosion gebracht - oder auch mal einfach so auf einem Marktplatz, wie in Afghanistan, mit dem Unterschied, dass die Kolumbianer Katholiken sind. Also gibt's keine Jungfrauen beim Tod und somit auch keine Selbstmordattentäter.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Außerdem entführt die Guerilla auch immer wieder Polizisten und Militärs, die dann ewig gefangen gehalten werden. Gerade vor fünf Tagen wurden vier Militärs nach 12 Jahren (!) Gefangenschaft befreit, in denen sie nach eigener Aussage ständig gefesselt waren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neben den Rumsteh-Polizisten mit den Schlagstöcken, die oft Auszubildende sind, gibt es auch noch mehr oder minder bewaffnete Staatsdiener - alles zwischen Pistole und Maschinengewehr als Bewaffnung, Uniform und Ganzkörperschutz als Bekleidung sowie Pferd, Motorrad oder Jeep als Fortbewegungsmittel ist auf Kolumbiens Straßen anzutreffen. Manchmal weiß man gar nicht, ob das nun Polizisten, Militärs oder Spezialeinheiten sind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da man in Kolumbien jedoch an Waffen gewöhnt ist, stört sich da keiner dran. Auch für mich ist mittlerweile beim Restaurant nebenan der Wachmann mit seiner abgesägten Schrotflinte normal - wenigstens weiß ich nun, wohin ich flüchten muss, wenn jemand versucht, mich auszurauben. Auch die "porteros" (Türsteher) im Hochhaus, in dem ich wohne, haben alle einen Revolver. Das ist halt so. Man stumpft ab.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-5627945368984283566?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/5627945368984283566/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-p.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5627945368984283566'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5627945368984283566'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-p.html' title='El alfabeto colombiano: P'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-424401118019993135</id><published>2010-06-15T20:00:00.001-05:00</published><updated>2010-06-16T00:05:23.031-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: O</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: O&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;O wie Obst&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;&lt;b&gt;Anmerkung: Beachtet auch &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/la-vida-cotidiana-parte-tres.html" style="color: blue;"&gt;diesen Eintrag&lt;/a&gt; mit dem Video über meinen Arbeitstag!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So, heute gibt's mal wieder einen Eintrag mit vielen Bildern, die noch verwertet werden wollen! Ich war nämlich mit meinem Gastvater an einem Samstag in der "galería" einkaufen, in der wie auf einem großen überdachten Wochenmarkt alles mögliche an frischen Waren angeboten wird. Also machen wir einmal einen virtuellen Rundgang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhVSWLB4kI/AAAAAAAABJs/xqG07vHCFV8/s1600/P1030041.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhVSWLB4kI/AAAAAAAABJs/xqG07vHCFV8/s400/P1030041.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die &lt;i&gt;lulo &lt;/i&gt;hat eine weiche, behaarte Schale. Das Innere schmeckt nach saurer Kiwi. Meist werden Lulos zu Saft verarbeitet - lecker!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhVzJwxLNI/AAAAAAAABJ0/kp1P_cuITXE/s1600/P1030042.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhVzJwxLNI/AAAAAAAABJ0/kp1P_cuITXE/s400/P1030042.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Guanábanas &lt;/i&gt;werden bis zu 30 Zentimeter lang und schmecken wie Chirimoyas, die ihr vielleicht kennt. Sie sind recht teuer, und aus ihrem weißen, sauer schmeckenden Fruchtfleisch wird oft mit Milch zusammen Saft hergestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhW00HdVGI/AAAAAAAABJ8/L48h4rEO3jI/s1600/P1030043.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhW00HdVGI/AAAAAAAABJ8/L48h4rEO3jI/s400/P1030043.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Papayas &lt;/i&gt;kennt ihr ja. Sie sind meistens etwa 30 Zentimeter lang und so deutlich größer als die in Deutschland erhältlichen Früchte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhXL-qC0VI/AAAAAAAABKE/nzD5VkXS9-Q/s1600/P1030044.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhXL-qC0VI/AAAAAAAABKE/nzD5VkXS9-Q/s400/P1030044.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die violetten &lt;i&gt;mangostinos &lt;/i&gt;sind erst seit etwa einem halben Jahr auf dem kolumbianischen Markt erhältlich. Lecker, aber teuer.&lt;br /&gt;Die blassen &lt;i&gt;curubas&lt;/i&gt; im Vordergrund haben im Inneren an Maracuja erinnerndes Fruchtfleisch, das bitter schmeckt und somit erst als Saft mit Milch genießbar ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhX5ZW39zI/AAAAAAAABKM/dQYZvtg1nLE/s1600/P1030045.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhX5ZW39zI/AAAAAAAABKM/dQYZvtg1nLE/s400/P1030045.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;i&gt;maracuyás &lt;/i&gt;sind ganz anders als die deutschen Passionsfrüchte. Erst einmal sind sie deutlich größer, wie man im Vergleich mit der Ananas links sehen kann, und außerdem sind sie sauer. Richtig sauer. Also wird normalerweise mit ordentlich Zucker ein leckerer Saft gemixt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhYmMXAoRI/AAAAAAAABKU/wlHt8Zh-zto/s1600/P1030051.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhYmMXAoRI/AAAAAAAABKU/wlHt8Zh-zto/s400/P1030051.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Im Vordergrund sehen wir die&lt;i&gt; tomate de árbol&lt;/i&gt;, die vielleicht auch in Deutschland als Baumtomate bekannt ist. Wie immer schmeckt das Fruchtfleisch nicht so doll, sodass man - ihr ahnt es bereits - einen Saft daraus macht. Und der schmeckt unvergleichlich und richtig gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhZNpvW_GI/AAAAAAAABKc/XkrXAEnErnI/s1600/P1030052.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhZNpvW_GI/AAAAAAAABKc/XkrXAEnErnI/s400/P1030052.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das hier sind &lt;i&gt;onáns&lt;/i&gt;. Geschmacklich und vom Fruchtfleisch her sind sie ähnlich wie &lt;i&gt;guanábanas&lt;/i&gt;, aber süßer, sodass man sie einfach so isst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhZyZDFkWI/AAAAAAAABKk/O8m9Gh6RL60/s1600/P1030048.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhZyZDFkWI/AAAAAAAABKk/O8m9Gh6RL60/s400/P1030048.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Neben den Früchten gibt es auch noch eine Ecke, wo man etwas herzhaftes essen kann. Da hätten wir beispielsweise &lt;i&gt;lechona&lt;/i&gt; - Reis mit Schwein und Gemüse, der in der Haut eben dieses Schweins zubereitet und gebacken wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhacmeKo5I/AAAAAAAABKs/SMyMfLUfdtg/s1600/P1030046.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhacmeKo5I/AAAAAAAABKs/SMyMfLUfdtg/s400/P1030046.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Oder wollt ihr lieber &lt;i&gt;rellena &lt;/i&gt;essen? Die Wurst ähnelt vom Aussehen her frittierter Scheiße und besteht aus Fleisch, Blut, noch ein paar Zutaten und - wer hätte es geahnt - Reis. Daher auch der Name, der so viel wie "übervoll" bedeutet. Ich habe mich bisher erfolgreich darum gedrückt - man muss ja nicht alles probieren!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-424401118019993135?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/424401118019993135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-o.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/424401118019993135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/424401118019993135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-o.html' title='El alfabeto colombiano: O'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/TBhVSWLB4kI/AAAAAAAABJs/xqG07vHCFV8/s72-c/P1030041.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-4373931990210519185</id><published>2010-06-14T20:00:00.002-05:00</published><updated>2010-06-14T20:00:00.292-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: N</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: N&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;N wie Natur&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;&lt;b&gt;Anmerkung: Beachtet auch &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/la-vida-cotidiana-parte-tres.html" style="color: blue;"&gt;diesen Eintrag&lt;/a&gt; mit dem Video über meinen Arbeitstag!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kolumbien ist Wald. Ganz viel Wald. Deshalb gibt's ja auch die Waldbande. Ob die nun hinter dem nächsten Hügel steckt oder nicht, kann man wegen der hügeligen und zerfurchten Landschaft nur schwerlich wissen, und das ist auch das Problem beim Kampf gegen Guerilla, Kokainpflanzer, Goldgräber oder alles in Personalunion.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf dem Treffen der Hälfte der AFS-Freiwilligen im Januar - das sogenannte "Midstay-Camp" - wurden wir als groß angekündigten Ausflug dann auch praktischerweise auf einen Spaziergang durch den Wald geschickt. Jedoch waren wir alle vorher schon im Amazonas gewesen - daher war das Ganze etwas witzlos.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das muss man sich so vorstellen, wenn man in Deutschland - hmm, was haben wir denn tolles... sagen wir mal, Autos :D - also wie wenn man in Deutschland zuerst Mercedes in Untertürkheim besuchen würde, mit Fabrik und Museum und allem Drum und Dran, und einen Monat später dann groß angekündigt einen Gebrauchtwagenhande besuchen würde. Autos bleiben nun einmal Autos, und Wald bleibt Wald.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neben Wald gibt es hier aber noch ganz viel weitere Natur, seien es einsame Strände, Flüsse oder Inseln - sowas gibt es in Deutschland auf jeden Fall nicht. Beispiele gibt es ja in diesem Blog genug. Ich werde die Möglichkeit vermissen, sich wie hier für ein paar Stunden oder Tage an einem Ort niederzulassen, wo einen keiner stört, wo kein Verkehrslärm ist - wo man einfach mal für sich ist und durchatmen kann.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-4373931990210519185?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/4373931990210519185/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-n.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/4373931990210519185'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/4373931990210519185'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-n.html' title='El alfabeto colombiano: N'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-1669103919988989664</id><published>2010-06-13T20:00:00.000-05:00</published><updated>2010-06-13T20:00:01.052-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: M</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: M&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;M wie Musik&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;&lt;b&gt;Anmerkung: Beachtet auch &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/la-vida-cotidiana-parte-tres.html" style="color: blue;"&gt;diesen Eintrag&lt;/a&gt; mit dem Video über meinen Arbeitstag!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man hört dauernd Musik in Kolumbien, sei es auf der Straße, zu Hause, im Auto oder sonst wo. Das geht einigen anderen Deutschen zwar auf den Geist, ich finde es aber ganz schön und so wollte ich euch einmal die meistgehörten Sänger und Bands in Kolumbien vorstellen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Shakira&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die kennt wohl jeder. Die Kolumbianer finden allerdings, sie sei zu abgehoben und habe sich zu weit vom kolumbianischen Volk entfernt. Mir egal, ihre Musik ist trotzdem toll. Ihr Lied mit dem äußerst sinnvollen Titel "Waka Waka* - Esto es África"&amp;nbsp; (Waka Waka* - Dies ist Afrika) wird während der WM-Spiele im Fernsehen alle 5 Minuten (!) kurz angespielt! In Deutschland würden die Fans am Fernseher wohl wütende Protestbriefe an den Sender schreiben, aber wir sind ja in Kolumbien. Während ich diesen Eintrag schreibe, höre ich schon seit 20 Minuten genau das Lied von der Straße.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;* Auf Fang, einer afrikanischen Sprache, bedeutet Waka Waka "Los geht's".&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Juanes&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Liebling der Kolumbianer und sowieso der ganzen Welt. Juanes ist politisch engagiert, sodass er im letzten Jahr sogar ein Konzert im abgeschotteten Kuba gegeben hat. Die Kolumbianer lieben ihn im Gegensatz zu Shakira, da er "sein Volk" nicht vergessen hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Aventura&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Band Aventura singt den Musikstil Bachata. Besonders unter Jugendlichen ist Aventura beliebt und auch ich stehe auf die US-Amerikaner mit hispanischen Wurzeln, die ich vor einigen Monaten vom Fenster aus hören konnte, als sie ein Konzert im Fußballstadion von Cali gaben. Das ist nämlich nur einen Block von meinem Zuhause weg.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und natürlich gibt es auch noch ein paar musikalische Beispiele für die Tänze, die in Kolumbien am weitesten verbreitet sind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Salsa&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Guayacán - &lt;i&gt;Oiga, mire, vea&lt;/i&gt; (Hören Sie, schauen Sie, sehen Sie)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6GRWc1a-J4I&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/6GRWc1a-J4I&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Merengue&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Rikarena -&lt;i&gt; No puedo olvidarla&lt;/i&gt; (Ich kann sie nicht vergessen)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/riBGUPNYBEE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/riBGUPNYBEE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Bachata&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Aventura - &lt;i&gt;Dile al amor&lt;/i&gt; (Sag es der Liebe)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0XCot42qTvA&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/0XCot42qTvA&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Reggaetón&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Son de Ak - &lt;i&gt;Los buchaos&lt;/i&gt; (Die Besoffenen)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-BkiRKXbzKU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/-BkiRKXbzKU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-1669103919988989664?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/1669103919988989664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-m.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/1669103919988989664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/1669103919988989664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-m.html' title='El alfabeto colombiano: M'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-3835619900290994961</id><published>2010-06-12T20:00:00.009-05:00</published><updated>2010-06-12T20:00:00.647-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: L</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: L&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;L wie Liebe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;&lt;b&gt;Anmerkung: Beachtet auch &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/la-vida-cotidiana-parte-tres.html" style="color: blue;"&gt;diesen Eintrag&lt;/a&gt; mit dem Video über meinen Arbeitstag!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ach ja, die Liebe. Eine Medaille mit zwei Seiten in Kolumbien. Auf der einen Seite werden Liebe und Sex aus dem Alltagsleben verdrängt, auf der anderen Seite sind die Kolumbianer (und Kolumbianerinnen) heißblütige Latinos, die ihrem Ruf auch irgendwo gerecht werden. Was also tun?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man verlagert das Problem einfach, klassisch kolumbianisch - aus den Augen, aus dem Sinn. An gewissen Straßen und außerhalb der Stadt steht daher ein Stundenhotel neben dem anderen, denn zu Hause geht wie bereits erwähnt nix. Dass wir in Deutschland keine Stundenhotels haben, wird immer wieder mit Verblüffung aufgenommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und wo macht man dann Liebe?&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;Zu Hause, bei sich oder bei seinem Partner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Da gibt es doch gar keine Privatsphäre?!&lt;/blockquote&gt;Doch, bei uns schon. Deshalb ist es ja möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Und wo gehen die Männer dann hin, wenn sie ihre Freundin betrügen wollen?&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine ernstgemeinte und genau so mir gestellte Frage, die dann auch gleich zeigt, wieso hier Beziehungen unglaublich eng und umklammernd sind, wie ich selber feststellen musste. Sowohl Frauen als auch Männer - gut, besonders die Männer - sind ziemlich untreu, sodass man oft gar keine richtige Beziehung eingeht.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-3835619900290994961?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/3835619900290994961/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-l.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/3835619900290994961'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/3835619900290994961'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-l.html' title='El alfabeto colombiano: L'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-6367760989395634826</id><published>2010-06-11T20:00:00.004-05:00</published><updated>2010-06-11T22:30:14.337-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: K</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das kolumbianische Alphabet: K&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;K wie Küche&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;&lt;b&gt;Anmerkung: Beachtet auch &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/la-vida-cotidiana-parte-tres.html" style="color: blue;"&gt;diesen Eintrag&lt;/a&gt; mit dem Video über meinen Arbeitstag!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine kolumbianische Küche besteht aus einem Kühlschrank, einem Geschirrschrank, einer Mikrowelle, einer Spüle und einem Reiskocher. Geschirrspülmaschinen gibt es fast keine, und wenn mal jemand eine hat - wie meine Tante - dann wird sie nicht benutzt. Das sei ja viel zu eklig, das schmutzige Geschirr da reinzustellen und dann abzuwarten, und überhaupt auch, das würde nie sauber werden. Na dann.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich finde es zwar grundsätzlich ekliger, die ganzen Essensreste mit meiner Hand in Berührung kommen zu lassen, aber das muss jeder selber wissen. Ich freue mich jedenfalls besonders deshalb wieder auf Deutschland!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was jetzt eigentlich in der Küche genau wo steht, weiß keiner. Wo ist das Mehl? Wo ist eine große Schüssel? Wo sind Backformen? Sollte man ja denken, dass das Hausmädchen Mari sowas weiß, aber:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Weiß ich nicht. Gibt's nicht.&lt;/blockquote&gt;Wie, es gibt kein Mehl?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Nee.&lt;/blockquote&gt;Und was ist das hier?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ach so, Mehl.&lt;/blockquote&gt;Aber das darf man ihr jetzt nicht übelnehmen, schließlich braucht sie auch kein Mehl. Hauptsache, es gibt Reis (dazu später mehr unter R). Kuchen backen? Pizza machen? Nudeln kochen? Nö, lieber Reis. Gewürze? Wozu, es gibt doch Koriander, der hier jeden Tag in der Suppe ist. Vor Kolumbien wusste ich nicht, wie Koriander schmeckt. Reicht euch als Antwort "nicht"? Naja, man gewöhnt sich an alles.&lt;br /&gt;So weiß dann auch keiner, dass man Schlagsahne schlagen kann oder dass man für einen vernünftigen Kuchen auch eine Backform braucht. Die wiederum gibt's nicht zu kaufen. Ihr seht, wenn man gerne (etwas anderes außer Reis) kocht oder etwas backen will, kann dieses Land sehr frustrierend sein. Und das Abwaschen danach auch. Da lass ich doch lieber Mari ran.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-6367760989395634826?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/6367760989395634826/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-k.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6367760989395634826'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6367760989395634826'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-k.html' title='El alfabeto colombiano: K'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-7707497328697994368</id><published>2010-06-10T20:00:00.001-05:00</published><updated>2010-06-10T23:18:40.295-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: J</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: J&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;J wie Jahreszeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;&lt;b&gt;Anmerkung: Beachtet auch &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/la-vida-cotidiana-parte-tres.html" style="color: blue;"&gt;diesen Eintrag&lt;/a&gt; mit dem Video über meinen Arbeitstag!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Kolumbien ist gerade Winter. Recht so, mögt ihr euch denken, soll der Bengel ruhig auch mal frieren! Doch bei genauerem Hinsehen fällt euch sicherlich wieder ein, dass Kolumbien am Äquator liegt. Somit gibt es keine Jahreszeiten, wie wir sie aus Deutschland kennen. Die Sonne geht jeden Tag um 6 Uhr auf und um 6 Uhr unter, und die Temperatur bewegt hier in Cali sich zwischen 25 und 35 Grad Celsius hin und her. Nix mit frieren! Wieso ist dann also gerade Winter?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Begriff steht hier nicht für Kälte, sondern für Nässe. Wir liegen hier schließlich einigermaßen im tropischen Regenwald, und während die Sonne im Zenit steht, was zweimal jährlich der Fall ist,&amp;nbsp; schüttet es fast täglich - so zumindest die Theorie. In der Praxis ist die Regenzeit im letzten Jahr zwischen September und Dezember quasi ausgefallen, was auf einen besonders ausgeprägten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/El_Ni%C3%B1o" style="color: blue;"&gt;"El Niño"&lt;/a&gt; geschoben wird. Der soll übrigens auch an eurem harten Winter Schuld sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch in diesem Jahr konnte ich feststellen, was Regenzeit bedeutet. Von Februar bis Juni regnet es zwar auch nicht täglich - aber wenn es regnet, dann schüttet es! Überflutete Straßen und Busse (und Klassenräume, weil das Dach leckt) sind dann an der Tagesordnung. Da es zu wenige Gullys gibt und die Straßen manchmal doch recht schräg gebaut sind, gibt es dann gerne einmal eine Unterbodenwäsche gratis.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-7707497328697994368?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/7707497328697994368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-j.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/7707497328697994368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/7707497328697994368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-j.html' title='El alfabeto colombiano: J'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-8246547996150607147</id><published>2010-06-09T22:21:00.003-05:00</published><updated>2010-06-09T22:30:25.575-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: I</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: I&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;&lt;b&gt;Anmerkung: Beachtet auch den Eintrag weiter unten mit dem Video über meinen Arbeitstag!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;I wie Im- und Export&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Kolumbien kann man eigentlich alles produzieren. Das Land hat nutzbare Flächen zwischen 0 und 3000 Metern über dem Meeresspiegel und so wird jede Zone für bestimmte Produkte genutzt. In der heißen Zone zwischen 0 und 1000 Metern Höhe werden vor allem Tropenfrüchte und industriell nutzbare Pflanzen wie Baumwolle oder Tabak angebaut. Bis 2000 Meter sieht man dann hauptsächlich Kaffee und alle möglichen Gemüsesorten, und in der kühlen Zone bis 3000 Meter oder höher sind Tierhaltung und Getreideanbau vorherrschend.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Außerdem besitzt das Land eine Menge Bodenschätze wie beispielsweise Gold. Das führt momentan dazu, dass in der Nähe Calis ein ganzes Flusssystem von Goldsuchern zerstört wird, die so eine Chance sehen, der Armut zu entkommen. Die Polizei und das Militär besitzen keine Verwaltungshoheit und wurden mit Waffengewalt der Goldsucher vertrieben. Seitdem streiten sich die Politiker, ob man die Goldsuche nun erlauben oder verbieten soll, und der ganze Fluss geht "den Bach runter".&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kolumbien hat als Schwellenland einen Mangel an Devisen, weshalb es auf den Export angewiesen ist. So wird beispielsweise der beste Kaffee an internationale Konzerne wie Nestlé verkauft, und auf den kolumbianischen Markt kommt nur der zweitbeste Kaffee. Das erinnert an die DDR - mit dem Unterschied, dass es glücklicherweise in Kolumbien alles zu kaufen gibt, was man kaufen will. Als bekannteste Exportprodukte sind die drei C's zu nennen - "coca, café, cintura de Shakira" (Kokain, Kaffee, Shakiras Hüfte)!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Importiert werden vor allem industriell hergestellte Güter wie beispielsweise Kühlschränke, vieles davon aus den USA. Größter Exportpartner sind ebenfalls die USA, seitdem der Nachbarstaat Venezuela mit seinem verrückten Präsidenten Hugo Chávez fast alle Kontakte mit Kolumbien abgebrochen hat. Auch mit Ecuador sind die Beziehungen angespannt, seit das kolumbianische Militär auf ecuadorianischem Territorium die Waldbande gejagt hat.&lt;br /&gt;Somit ist Kolumbien recht isoliert in Südamerika, da es in die anderen Nachbarländer Brasilien, Peru und Panama keine Straßenverbindungen gibt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-8246547996150607147?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/8246547996150607147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-i.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/8246547996150607147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/8246547996150607147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-i.html' title='El alfabeto colombiano: I'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-6492903163687325021</id><published>2010-06-09T22:20:00.005-05:00</published><updated>2010-08-16T10:35:59.962-05:00</updated><title type='text'>La vida cotidiana. Parte Tres</title><content type='html'>Das alltägliche Leben. Teil Drei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal in Form eines Videos. Ich hoffe, es gefällt euch! Für bessere Qualität könnt ihr unten auf "720p HD" klicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LU-VpZX56Oo&amp;hd=1?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/LU-VpZX56Oo?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-6492903163687325021?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/6492903163687325021/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/la-vida-cotidiana-parte-tres.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6492903163687325021'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6492903163687325021'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/la-vida-cotidiana-parte-tres.html' title='La vida cotidiana. Parte Tres'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-3039196862678181855</id><published>2010-06-08T20:00:00.004-05:00</published><updated>2010-06-09T07:41:42.806-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: H</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: H&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;H wie Haus&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn ich in Kolumbien ein Haus besitze, gehört es nicht nur mir, sondern der ganzen Familie. So komme ich manchmal nach Hause und plötzlich sitzt die Oma auf dem Sofa und strickt, ohne dass jemand anderes da wäre. In Deutschland würde man wohl fragen: "Hast du kein Zuhause?" Doch hier ist mein Haus auch gleichzeitig das Haus der Oma.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Gleiche gilt für die Zimmer - schließlich gehört mein Zimmer wie das Haus gleichzeitig der ganzen Familie, und so geht jeder ein und aus, wie es ihm gerade passt. Deshalb gibt es hier in Kolumbien auch Stundenhotels, da mein Zimmer genauso privat ist wie die Küche oder das Wohnzimmer. Da muss man sich dran gewöhnen, und so ganz überzeugt hat mich das kolumbianische Konzept eines Hauses noch nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neben etwaigen Familienmitgliedern wuselt bei uns auch noch Mari, das Hausmädchen, rum. Sie wohnt 24 Stunden und 7 Tage die Woche bei uns und ist immer zu Hause. IMMER. Sie hat nämlich keinen Schlüssel. Sie kocht, wäscht, bügelt und strickt - und guckt den Rest der Zeit fern in ihrem Kabuff. Seltsamerweise hat sie keine Ambitionen, aus ihrem Leben etwas Besseres zu machen, und so richtig viel Ahnung hat sie auch nicht - jedenfalls kenne ich mich mittlerweile besser in der Küche aus als sie.&lt;br /&gt;Hausangestellte, die weniger als den Mindestlohn verdienen, sind meines Erachtens nach nicht viel besser als Sklaven gestellt. Gut, sie können kündigen. Aber was dann? Es gibt einfach zu viele Leute ohne eine schulische oder berufliche Ausbildung hier. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-3039196862678181855?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/3039196862678181855/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-h.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/3039196862678181855'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/3039196862678181855'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-h.html' title='El alfabeto colombiano: H'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-7272020898572405767</id><published>2010-06-07T20:00:00.005-05:00</published><updated>2010-06-20T09:19:07.577-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: G</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: G&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;G wie Gefahr&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mittlerweile sind drei Orte auf meiner "No-Go-Liste" eingetragen - jeweils dort, wo ich fast ausgeraubt wurde. Wichtig ist im täglichen Leben selbstverständlich, dass man ständig auf der Hut ist und keinen Reichtum zur Schau stellt durch Handys, Uhren oder Ketten. Das kann man aber auch in jedem Reiseführer lesen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch wie ich selber feststellen durfte, ist es zudem von absoluter Priorität, immer in Bewegung zu bleiben. Bei einem flotten Schritt kann ein potentieller Angreifer schon einmal nicht zu Fuß von hinten kommen, da meine Beine ungleich länger sind als die eines Kolumbianers. Bei Gefahr von vorne kann ich dann gegebenfalls ausweichen - oder mich besonders groß und einschüchternd machen, sodass die andere Person die Straßenseite wechselt. Auf jeden Fall nie doof in der Gegend rumstehen, da macht man sich nur zum Opfer. Da denkt jetzt jeder: "Klar, macht Sinn." Nur habe ich diesen Hinweis noch nie gelesen, deshalb veröffentliche ich ihn hier.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn ich an der Straße auf einen Bus warte, betrachte ich gerne mit einem wohligen Schauern die Schilder an den Bussen. Eine Liste der Ziele von recht gefährlich bis richtig heftig - da regieren die Gangs, wie bei GTA:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Floralia. Poblado. Mariano Ramos. Calimio. Decepaz. Siloë. Manuela Beltrán.&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Uii, die Viertel am Ende sind schon richtig assig. In Manuela Beltrán wird pro Woche durchschnittlich eine Person umgebracht, und sei es nur für 5000 Pesos (2 Euro) in der Tasche. Und das sind jetzt nicht irgendwelche Gerüchte, denn ich habe das aus der Zeitung. Auf meine Bestürzung darüber meinte eine Lehrerin an der Schule: "Was, nur 50 Leute im Jahr? Hast du dich vielleicht verlesen und meintest Monat?" Nein, habe ich nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;1.645 Leute wurden in Cali letztes Jahr umgebracht, was bei etwa 2,5 Millionen Einwohnern einer Mordquote von 66 Leuten pro 100.000 Einwohnern entspricht. Deutschland im Vergleich dazu liegt bei etwa 1 Mord pro 100.000 Einwohnern. Was die hiesige Mordquote bedeutet, zeigt die folgende Rechnung: Von zwanzig Neugeborenen in Cali wird bei einer angenommenen Lebenszeit von 80 Jahren eines im Laufe seines Lebens umgebracht. Heftig, oder?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Selbst in Kolumbien sind wir führend! Die Gründe dafür sind einfach erklärt: in der Umgebung von Cali, im "Valle del Cauca" (Cauca-Tal), ist die Guerilla aktiv und vertreibt die Leute von ihren Dörfern, woraufhin sie in eines der Elendsviertel am Rande der Stadt ziehen. Dort haben besonders die jungen Leute, viele von ihnen Analphabeten, keine Aussichten auf einen Arbeitsplatz - und so entsteht die Gewalt hier.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-7272020898572405767?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/7272020898572405767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-g.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/7272020898572405767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/7272020898572405767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-g.html' title='El alfabeto colombiano: G'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-6978771312528804824</id><published>2010-06-06T20:00:00.002-05:00</published><updated>2010-06-06T20:00:01.067-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: F</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet:F&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;F wie Familie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Kolumbien geht Blut über alles - über Freundschaft, über Arbeit, über Ehe, einfach alles. So telefonieren meine Gasteltern beispielsweise einmal täglich mit ihrem Sohn in den USA. Und wenn es einmal nicht klappt, ist der Sohn froh, endlich mal Ruhe von den Eltern zu haben?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Denkste! Da kommt dann vom Sohn sogleich die Frage, ob die Eltern ihn schon vergessen hätten! Daher wird konsequent einmal am Tag angerufen, und sei es auf dem Handy. Ich glaube, ich würde durchdrehen, wenn meine Eltern einmal täglich mit mir sprechen wollten, und genau aus dem Grunde weiß in Deutschland auch keiner meine Handynummer aus Kolumbien. Man muss ja neben der Hautfarbe und der Größe nicht auch noch durch Gebabbel in einer fremden Sprache mit ganz vielen "ch"s und "rr"s auffallen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ohne zu zögern gehen Jugendliche mit Mama Hand und Hand zum Einkaufen, und die ganze Sippe weiß immer, ob man einen Freund oder eine Freundin hat. Jeden Samstag und Sonntag und manchmal auch einfach so kommen irgendwelche Familienmitglieder zu Besuch, ohne Ankündigung, einfach so. Wie beim Sohn in den USA weiß natürlich auch der Rest der Familie immer Bescheid, wo sich wer gerade befindet. Was einem Familienmitglied gehört, das gehört der ganzen Familie und wird dementsprechend auch so genutzt - seien es Kekse, Gummibärchen oder ein Laptop.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-6978771312528804824?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/6978771312528804824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-f.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6978771312528804824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6978771312528804824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-f.html' title='El alfabeto colombiano: F'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-815428213528761455</id><published>2010-06-05T20:00:00.002-05:00</published><updated>2010-06-05T20:00:01.061-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: E</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: E&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;E wie Einladung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mittlerweile spreche ich ja doch ein ziemlich gutes Spanisch und so kommt es immer wieder vor, dass mich irgendwelche Leute zu sich nach Hause einladen, um mich ein bisschen besser kennenzulernen. Meine Gasteltern machen sich zwar immer Sorgen, dass ich bei einer dieser Einladungen in den Dschungel verschleppt werden könnte, aber ich vertraue da auf meinen gesunden Menschenverstand und bisher bin ich auch immer heil und gesund nach Hause gekommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das bedeutet allerdings nicht, dass solche Besuche bei anderen Leuten wie geplant ablaufen - im Gegenteil! Die Einladung lautet meist auf ein Mittagessen, und plötzlich sitzt die ganze Großfamilie am Tisch und freut sich, einen "mono" (Weißen) zu sehen und sogar mit ihm zu sprechen. Noch besser wird es, wenn pl¨tzlich die Ansage kommt, dass wir jetzt zur Oma fahren würden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da gibt's dann natürlich auch noch mal was zu essen und zu trinken - die Omas machen meistens unglaublich leckeren Saft - und anschließend geht's dann noch "kurz" zu einer befreundeten Familie, wo man sich dann auch noch mal ein paar Stunden aufhält.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich finde das Ganze recht amüsant und nicht störend, aber man merkt doch, wie exotisch ich hier bin und wie stolz die Leute sind, dass ich zu Ihnen zum Essen komme, und dass sie mich ihren Freunden und Verwandten vorstellen können.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich fühle mich hier in Kolumbien als Ausländer, weil mich jeder so sieht, ohne auch nur ein Wort mit mir gesprochen zu haben. Doch Ausländer ist hier nicht negativ konnotiert wie in Deutschland, im Gegenteil - die Leute freuen sich, einmal jemanden kennen zu lernen, der von einem anderen Teil dieser Welt kommt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-815428213528761455?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/815428213528761455/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-e.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/815428213528761455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/815428213528761455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-e.html' title='El alfabeto colombiano: E'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-861267896187191783</id><published>2010-06-04T20:00:00.003-05:00</published><updated>2010-06-04T20:00:02.395-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: D</title><content type='html'>Das kolumbianische Alphabet: D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;D wie Deutschland&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Bild von Deutschland ist hier außerordentlich positiv. Erfolgreiche Sportler, seriöse Politiker, schnelle Autos, die man auch auf vernünftigen Straßen benutzen kann, und Klebeband, das seinem Namen auch gerecht wird, sind nur einige der Beispiele, die ich immer wieder höre.&lt;br /&gt;Was Beckenbauer jetzt eigentlich mache? Wann Schumacher wieder gewinnen würde? Wie lange Ballack verletzt sei? Ob Porsche und Audi beide aus Deutschland kämen? Ob man wirklich auf der Autobahn so schnell fahren könne, wie man wolle?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Leider geht die Verehrung oft noch einen Schritt weiter, und schwupps sind wir bei der "deutschen Rasse" angekommen. So stark, kräftig, zielstrebig, hart arbeitend und ehrlich - und überhaupt, tolle Typen, diese Deutschen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch das würde mich jetzt nicht weiter stören - wer wehrt sich schon gegen diese Adjektive - wenn die Kolumbianer jetzt nicht den letzten Schritt machen würden, zum "Adolfo Hitler". Der sei ja auch so ein "berraco" gewesen - wörtlich genommen ein Eber, aber das Wort drückt eher eine ganze Menge Bewunderung aus.&lt;br /&gt;Dazu ganz aktuell neulich im Fitnessstudio, eine etwa 50-jährige Frau zu mir:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Ich liebe Adolf Hitler."&lt;/blockquote&gt;Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Wegen der Ordnung ..."&lt;/blockquote&gt;Gut, kann ich verstehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"... und dem Körper ..."&lt;/blockquote&gt;Das nun eher weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"... und weil er Vegetarier war. Hitler war gut zu Tieren."&lt;/blockquote&gt;Ach so. Es relativiert natürlich den Mord an 6 Millionen Menschen, wenn er und sein Gesocks dafür 6 Kühe verschont haben.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-861267896187191783?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/861267896187191783/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-d.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/861267896187191783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/861267896187191783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-d.html' title='El alfabeto colombiano: D'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-2827385301501543535</id><published>2010-06-03T20:00:00.009-05:00</published><updated>2010-06-03T21:23:21.140-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: C</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Das kolumbianische Alphabet: C&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;C wie Chaos&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das hätte man auch unter "A wie Alltag" einordnen können. Besonders meine Arbeitsstelle, die Schule, hat Tag für Tag eine Überraschung parat. Wie bei einem Adventskalender öffnet der "portero" (Türsteher) mir die Tür, um festzustellen:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Meine Schüler kommen zu spät.&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Meine Schüler kommen gar nicht.&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Meine Schüler schreiben eine Arbeit und können deshalb nicht.&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Meine Schüler machen einen Ausflug.&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: justify;"&gt;Die Tür wird gar nicht geöffnet, weil heute Wahlen / Feiertag / Lehrerkonferenz / Reggaetón-Konzert / WM-Spiel / sonstige Passion ist bzw. sind.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;In einigen Fällen kommt es dann auch einmal vor, dass die Schüler alle kommen. Pünktlich. Mit Hausaufgaben. Und Vokabeln gelernt. Hey, man darf ja mal träumen... Dazu weise ich auf die (inoffizielle) kolumbianische Nationalhymne hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Probier's mal mit Gemütlichkeit&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/aS0YgfpY5Ac&amp;amp;hl=es_ES&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/aS0YgfpY5Ac&amp;amp;hl=es_ES&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Probiers mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit, jagst du den Alltag und die Sorgen weg.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und wenn du stets gemütlich bist und etwas appetitlich ist, dann nimm es dir - egal von welchem Fleck."&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&amp;nbsp;Das Lebensmotto der "ladrones" (Diebe).&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Was soll ich woanders, wo es mir nicht gefällt? Ich gehe nicht fort hier, auch nicht für Geld!"&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Kommt drauf an. Wenn die Familie nicht mitkommt, dann wahrscheinlich nicht. Aber insgeheim ist es der Traum eines jeden Kolumbianers, in den USA zu leben. &lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Die Bienen summen in der Luft, erfüllen sie mit Honigduft - und schaust du unter den Stein, erblickst du Ameisen, die hier gut gedeih'n."&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;Da muss man noch nicht mal unter den Stein schauen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Unicode"&gt;" [...]&lt;/span&gt; Denn mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu dir."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wozu es dann also suchen? &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;"Es kommt zu dir."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;PS. Gerade heute wieder Passion vom Feinsten - die Stundenpläne werden geändert, sodass der Unterricht vom Montag nun auf den Dienstag fällt und der vom Freitag auf den Donnerstag. Da ich jedoch Freitags nicht arbeite, habe ich nun die nächsten zwei Wochen nur zwei Arbeitstage und fünf Tage Wochenende. Was soll ich noch sagen? &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-2827385301501543535?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/2827385301501543535/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-c.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/2827385301501543535'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/2827385301501543535'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-c.html' title='El alfabeto colombiano: C'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-6370675767263702318</id><published>2010-06-02T17:42:00.002-05:00</published><updated>2010-06-02T17:52:19.079-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: B</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das kolumbianische Alphabet: B&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;B wie Bus&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da viele Leute kein Auto haben, fahren unglaublich viele Busse auf den Straßen von Cali. Unzahlige kleine Busunternehmen nutzen fahrbare Untersätze mit vier Rädern und nennen das dann Bus. Die Qualität schwankt zwischen "alte Rostlaube" und "neue Rostlaube", und beim Abgas gibt es die Versionen "viel Ruß" und "ganz viel Ruß". Sitzplätze gibt es in den Hauptverkehrszeiten viel zu wenig, sodass man oft im 1,70 Meter hohen Gang stehen muss.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jedes Unternehmen hat seine eigenen Linien und so kann man eigentlich von jedem Punkt der Stadt überall hinkommen, ohne umzusteigen. Da müsste man dann auch noch einmal bezahlen. Vorne am Bus ist ein Schild mit der Route angebracht, und die Ziele werden meistens als freundlicher Hinweis für blinde Fahrgäste vom Beifahrer auch noch lauthals aus dem Fenster gerufen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;"Setenta, López, Calima, Sameco, Setenta! Calima, Sameco!"&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da die Busse die Stadt also verstopfen und verdrecken, hat sich Cali ein tolles Bussystem, MIO genannt, mit Extraspuren und -haltestellen ausgedacht. Diese Busse sind zwar sauberer und neuer, doch dafür dauert es länger und es gibt nun immer zu wenig Sitzplätze, denn gleichzeitig wurden viele Stadtbusse aus dem Verkehr gezogen. Die Busfahrer vom MIO, die allesamt einmal Stadtbusfahrer waren, halten zwar nun an den roten Ampeln an, sind aber sonst wie ihre ehemaligen Kollegen. Wenn die elektronische Zielanzeige nicht geht, wird da erstmal sanft gegengekloppt. Nichts passiert?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn Gewalt nicht hilft, hilft nur mehr Gewalt!&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also wird ohne Sinn und Verstand auf die Anzeige eingeschlagen, bis entweder die Anzeige oder die Hand aufgibt. Bisher hat die Anzeige noch jeden Kampf gewonnen...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neben Stadtbussen gibt es auch noch Reisebusse, bei denen die Qualität doch ein wenig höher liegt, und man mit etwas Glück und Verstand tatsächlich einen Sitz mit zurückstellbarer Lehne, genügend Beinfreiheit und Klimatisation bekommen kann. Diese drei Eigenschaften sind besonders bei langen Überlandfahrten nicht zu verachten - und lang ist wirklich lang, es dauert nun mal 10 Stunden, um von Cali nach Bogotá oder Medellín zu kommen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-6370675767263702318?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/6370675767263702318/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-b.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6370675767263702318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6370675767263702318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano-b.html' title='El alfabeto colombiano: B'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-9100141537486860340</id><published>2010-06-01T23:13:00.002-05:00</published><updated>2010-06-01T23:15:27.944-05:00</updated><title type='text'>El alfabeto colombiano: A</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das kolumbianische Alphabet: A&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;A wie Arbeit&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Computer ist mal wieder hin, und damit auch das für diese Woche hergestellte Video über meine Arbeit unerreichbar auf der Festplatte. Naja, kommt dann die Tage hier hoch.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich sitze also gerade an einem Laptop meiner Gastfamilie und habe festgestellt, dass ich noch genau 26 Tage habe, bevor meine Eltern nach Kolumbien kommen. 26... 26... da gibt's doch noch was? Richtig, das Alphabet! Und da habe ich mir gedacht, ich könnte ja zusätzlich zum genannten Video und zu den drei weiteren geplanten Texten hier jeden Tag einen kleinen Text reinstellen, der sich auf einen Buchstaben bezieht. Mal sehen, ob ich das hinkriege - hier ist auf jeden Fall der erste Text zum Thema "Arbeit".&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Arbeit wird in Kolumbien groß geschrieben. Jeder arbeitet irgendwie als irgendwas, oder am besten gleich als alles mögliche. Das ist grundsätzlich dem Umstand zu verdanken, dass es in Kolumbien keine Sozialhilfe gibt und man sich so aussuchen kann, ob man als Penner auf der Straße leben will, oder dann vielleicht doch mal 'ne Runde mit anpackt. Und so hat ein jeder ohne Festanstellung sein eigenes kleines "negocio" (Geschäft), sei es eine Bar, ein Schuhimport, ein Bauchladen voll mit Kaugummis und Zigaretten, eine kleine Schachtel halb voll mit Kaugummis, ein paar Armbänder, eine Packung Kugelschreiber, ein rotes Tuch zum Einweisen der parkenden Autos - ich könnte ewig so weitermachen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mit der Arbeit ist es dann aber auch ganz schnell wieder vorbei, wenn genug Geld für heute oder gar diese Woche verdient worden ist. Da wird dann erst einmal Siesta gemacht, einfach nur rumgesessen und gechillt, oder Bier getrunken, bis man wieder Geld braucht. Dazu sinngemäß ein Dialog zwischen Eric und mir:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;Eric: &lt;/i&gt;&lt;i&gt;Ich versteh' das nicht, wieso die Kolumbianer immer nur so viel arbeiten wie nötig.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Lars: Kennst du die Geschichte vom glücklichen Fischer?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;Eric: &lt;/i&gt;&lt;i&gt;Nee, erzähl.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Lars: Es war einmal ein erfolgreicher Geschäftsmann, der einen Fischer am Ufer liegen sah. Er fragte ihn, wieso er nicht arbeitete, und der Fischer fragte zurück, was ihm das nützen würde. Der Geschäftsmann antwortete, er könne viele Fische fangen und Geld verdienen, woraufhin der Fischer noch einmal fragte, was ihm das nützen würde. Der Geschäftsmann erwiderte, mit viel Geld könne der Fischer sich ausruhen und ein glückliches Leben führen. Daraufhin antwortete der Fischer: "Das kann ich doch jetzt auch." Ich glaube, das ist die Mentalität der meisten Kolumbianer.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;Eric: Ja toll, und dann hat der Fischer eines Tages Krebs, oder braucht Zahnersatz, oder ein Trawler fängt ihm alles weg. Was macht der glückliche Fischer denn dann?&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ihr seht, diese Einträge sind nicht immer ganz ernst gemeint und bringen euch doch die kolumbianische Natur ein bisschen näher. Da ich hier schon einmal mit Ironie tief ins Fettnápfchen getreten bin, weise ich darauf hin, dass niemand meinen Blog lesen muss.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bis morgen, euer Lars&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-9100141537486860340?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/9100141537486860340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/9100141537486860340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/9100141537486860340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/06/el-alfabeto-colombiano.html' title='El alfabeto colombiano: A'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-7959814860517061567</id><published>2010-05-26T12:37:00.016-05:00</published><updated>2010-05-26T21:34:44.544-05:00</updated><title type='text'>En el mismo lugar sigue Cartagena ...</title><content type='html'>Cartagena ist immer noch am gleichen Ort ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seit vier Monaten fragt mich Eric, wann ich denn nun endlich den Bericht über unsere Reise im Januar schreiben würde, und seit vier Monaten habe ich ihn vertröstet - bis heute, denn nun ist es soweit. Ironie des Schicksals: Eric reist gerade mit seinen Eltern durch Kolumbien und hat somit für die nächsten drei Wochen wohl keine Zeit, sich den Blogeintrag durchzulesen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_S3sdp0rfYc&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/_S3sdp0rfYc&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieses Lied hörte ich gestern und fand es ganz passend, um den Blogeintrag ein bisschen musikalisch aufzulockern. Das Lied heißt "Un día después" (Ein Tag danach) und kommt von der Salsa-Band "Grupo Niche" aus Cali. In dem Ausschnitt wird dementsprechend Salsa getanzt, zum folgenden Text:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;"En el mismo lugar sigue Cartagena, con la misma playa, con la misma arena."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;(Cartagena ist immer noch am gleichen Ort, mit dem gleichen Strand, mit dem gleichen Sand.)&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;Das reimt sich sogar auf Deutsch viel besser als auf Spanisch! Wer Gefallen am Musikstil gefunden hat, kann sich das komplette Video &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=vYDO0z7KCow&amp;amp;NR=1" style="color: blue;"&gt;hier&lt;/a&gt; anschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_2WgL7SmDI/AAAAAAAABIc/wWhVPicW7MI/s1600/Reiseroute.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_2WgL7SmDI/AAAAAAAABIc/wWhVPicW7MI/s640/Reiseroute.jpg" width="481" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;2. Januar 2010: Cali - Medellín (Reisebus)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="color: #f1c232;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;6. Januar 2010: Medellín - Bogotá - Cartagena (Flugzeug)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;9. Januar 2010: &lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;span style="color: #f1c232;"&gt;Cartagena - Santa Marta (Reisebus)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: red;"&gt;&lt;div style="color: #38761d;"&gt;&lt;b&gt;14. Januar 2010: Santa Marta - Bogotá - Cali (Flugzeug)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Hier könnt ihr noch einmal die Reiseroute sehen, die ich bereits &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/05/me-enamore-de-medellin.html" style="color: blue;"&gt;im letzten Eintrag&lt;/a&gt; veröffentlicht hatte. Mittlerweile sind wir angekommen bei ...&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;b&gt;Tag 5 - Mittwoch, 6. Januar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;Ich erblickte die Hafenstadt Cartagena zum ersten Mal aus dem Flugzeug. Im Vordergrund sieht man die innerstädtische Bucht, dahinter eine schmale Landzunge und dann kommt der Atlantische Ozean. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_1g68ODGaI/AAAAAAAABIM/9_ZzPsXyUFM/s1600/P1020951.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_1g68ODGaI/AAAAAAAABIM/9_ZzPsXyUFM/s400/P1020951.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Das Kreuzfahrtschiff im Zentrum zeigt schon, dass Cartagena eine touristische Stadt ist, und die folgenden Tage sollten es bestätigen. Noch nie zuvor in Kolumbien habe ich so viele Deutsche gesehen und gehört, wobei meistens das Aussehen mit Sandalen und Tennissocken zur einwandfreien Identifizierung ausreichte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_1jh3IwBiI/AAAAAAAABIU/48eQ5acInAo/s1600/P1020952.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_1jh3IwBiI/AAAAAAAABIU/48eQ5acInAo/s400/P1020952.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Die Stadt erinnert von der Luft aus gesehen spontan an eine Küstenstadt am Mittelmeer, zum Beispiel in Tunesien, oder am Golf im Mittleren Osten wie zum Beispiel Dubai. Dass das nicht ganz abwegig ist, beweist der am meisten bekannte Exportartikel Kolumbiens - nein, weder das eine noch das andere K, sondern Shakira! Die kommt nämlich ganz aus der Nähe aus Barranquilla und hat einen libanesischen Vater. Laut Wikipedia stammt die Hälfte der Bewohner der Küstenregion um Cartagena, Barranquilla und Santa Marta von Arabern ab, doch dies habe zumindest ich den Leuten nicht angesehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um 14 Uhr am Flughafen angekommen telefonierte ich mit Eric, der aus Santa Marta anreiste. Er war laut eigener Aussage in einem Bus, den man am besten unter dem Begriff "transporte de vacas" (Kuhtransporter) beschreiben kann. Besonders als Weißer muss man hier höllisch aufpassen, dass man nicht in eine solche Klitsche gerät, geschätzt mit Euro 0 Norm und zugelassen im Jahre 1970, wie man ihn immer wieder auf Kolumbiens Straßen und Busbahnhöfen vorfindet.&lt;br /&gt;Es dauerte also noch eine Weile, bis Eric ankommen würde, und so machte ich mich auf die Suche nach einem Hotel. Da um den Jahreswechsel in Kolumbien Hochsaison ist, waren die Hotels aus dem Lonely Planet-Reiseführer schon vergeben. Zum Glück gab es am Flughafen eine Touristeninformation, die uns ein Zimmer mit Klimaanlage für 90.000 Pesos, damals umgerechnet 30 Euro, besorgte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_2tEtOMS-I/AAAAAAAABIk/bUxDKbGIJiI/s1600/P1020953.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_2tEtOMS-I/AAAAAAAABIk/bUxDKbGIJiI/s400/P1020953.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich lernte schon einmal die Stadt kennen, bevor Eric eintrudelte. Sofort wurde mir bewusst, wie touristisch Cartagena war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"¿Gringo, quieres coca? ¿Gringo, tienes dólares?"&lt;br /&gt;(Ami, willst du Kokain? Ami, hast du Dollars?)&lt;/blockquote&gt;Da hilft einfach nur ignorieren und weitergehen, wobei eine Karte oder ein Reiseführer sich natürlich bemerkbar macht. Also versuche ich in fremden Städten immer, den Weg zum Hotel auswendig zu lernen, um nicht anhalten oder nachfragen zu müssen. Die Hauptsache ist es, sich selbstbewusst zu zeigen, und so zu tun, als wüsste man, was man will oder wo es hingeht. Der Reiseführer war dann aber doch noch zu etwas gut - er sagte mir, bloß nicht auf das Angebot einzugehen, die Geldbörse zu zeigen. Cool, da wäre ich selber nie drauf gekommen.&lt;br /&gt;Bald kam dann auch Eric an und wir liefen vom Marktplatz aus ohne Karte zum Hotel, das wir nach einigen Umwegen dann auch erreichten. Wir aßen noch eine Pizza im Viertel, hoben ein wenig Geld ab und machten es uns dann bei Erics portabler Wasserpfeife, Rum, Cola und Zitronen auf dem Dach des Hotels gemütlich, wo wir bis spät in die Nacht den Sternenhimmel über der Karibik betrachteten und uns über Gott und die Welt unterhielten.&lt;br /&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;b&gt;Tag 6 - Donnerstag, 7. Januar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;Früh morgens klingelte der Wecker und wir packten unsere Sachen, denn es sollte heute zu den "Islas del Rosario" (Rosenkranz-Inseln) gehen. Wie schon mehrmals gesagt, die katholische Religion spielt hier in Kolumbien eine nach europäischen Maßstäben unglaublich große Rolle im Alltag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3EmJlJhOI/AAAAAAAABIs/SzG1AZ7cZ8U/s1600/P1020955.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3EmJlJhOI/AAAAAAAABIs/SzG1AZ7cZ8U/s400/P1020955.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Vorbei an zwielichtigen Verkäufern - &lt;i&gt;"¿Coca?"&lt;/i&gt; - und angeblichen Währungswechslern -&amp;nbsp;&lt;i&gt; "¿&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Dólares?"&lt;/i&gt; - liefen wir zum Hafen, um dort um acht Uhr ein Schiff zu besteigen. Wir kauften also an einem der vielen Stände die Bootsfahrt, und damit mal wieder die Katze im Sack. Unser Boot war eine kleine Schaluppe, nicht im allerbesten Zustand und von über zwanzig das Einzige ohne Sonnendach - genau das Richtige für zwei doofe Weiße! Aus acht Uhr wurde dann auch halb zehn, bevor wir ablegten und an der anfangs genannten Landzunge dem Meer entgegen fuhren. Zuvor kam noch ein Mitarbeiter der Küstenwache auf unser Boot und erklärte uns, man müsse das Meer und die Korallen schützen. Gute Idee - zur Umsetzung kommen wir dann später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3GPeXkM6I/AAAAAAAABI0/GjzSwp32TfI/s1600/P1020962.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3GPeXkM6I/AAAAAAAABI0/GjzSwp32TfI/s400/P1020962.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Auf diesem schmalen Streifen liegt Cartagenas reichster Stadtteil "Bocagrande" (großer Mund). Und wo wir schon mal beim Mittleren Osten waren - diese Wolkenkratzer am Meer machen aus Cartagena das "Dubai der Karibik"!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TfAQEy2oto4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/TfAQEy2oto4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Natürlich haben die hier ansässigen Einwohner auch einen standesgemäßen Untersatz, wenn es aufs Wasser geht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3HHiGoaRI/AAAAAAAABI8/H4A6fU_FS2E/s1600/P1020957.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3HHiGoaRI/AAAAAAAABI8/H4A6fU_FS2E/s400/P1020957.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ein Blick auf die Altstadt Cartagenas, die meiner Meinung nach deutlich schöner ist als so ein Wolkenkratzer.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3ISJ7HzEI/AAAAAAAABJM/5UAf2_gcgTQ/s1600/P1020960.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3ISJ7HzEI/AAAAAAAABJM/5UAf2_gcgTQ/s400/P1020960.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber wie immer gibt es in Kolumbien noch das nicht zu verachtende Argument "Sicherheit" - und die ist in einem Hochhaus mit Türsteher und Schwimmbad sicherlich höher als in einem Kolonialbau, der direkt an einer öffentlich zugänglichen Straße liegt! Da könnte ja jeder vorbeikommen! Und was hier ironisch anklingt, ist leider traurige Wahrheit. Wenn ich hier dauerhaft leben würde, dann würde ich auch der Sicherheit halber das Hochhaus vorziehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3I_kaqzfI/AAAAAAAABJU/68OeZ-gkalM/s1600/P1020970.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3I_kaqzfI/AAAAAAAABJU/68OeZ-gkalM/s400/P1020970.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch bald entschwanden sowohl die Hochhäuser als auch die Altstadt unserem Blickfeld und wurden ersetzt durch Palmen, Strände und Fischerhütten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3JTpzsQfI/AAAAAAAABJc/sr1hz7F6byo/s1600/P1020974.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3JTpzsQfI/AAAAAAAABJc/sr1hz7F6byo/s400/P1020974.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vorbei am Fort ging es hinaus aufs offene Meer, wo Fischer mit Harpunen auf die Jagd nach dem Abendessen gingen. Nach einer knappen Stunde Fahrzeit erreichten wir die Inselgruppe, auf der sowohl der Präsident Kolumbiens als auch der letzte Woche erwähnte Pablo Éscobar eine Insel besitzen bzw. im zweiten Falle besessen haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir legten vor einem großen Meerwasseraquarium auf der Hauptinsel an und wurden vor die Wahl gestellt, dieses zu besichtigen oder für ein paar Pesos extra schnorcheln zu gehen. Wir überlegten nicht lange und entschlossen uns als einzige auf unserem Boot fürs Schnorcheln. Wenn ich die gleichen Fische im offenen Meer sehen kann, dann gehe ich doch nicht in ein Aquarium!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ging also in einem anderen Boot ein paar Minuten weg vom Steg zu einem Korallenriff, wo geankert wurde. Dann wurde uns gesagt, wir sollten die Schwimmweste anlegen. Eric und ich schauten uns ein bisschen verdattert an... wie sollte man denn bitte mit einer Schwimmweste schnorcheln? Ich fragte also nach, ob das obligatorisch sei, und bekam als Antwort, es sei empfohlen. Ob wir denn schwimmen könnten?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das kann man sich als Deutscher nicht vorstellen - dieses Land besitzt unzählige Flüsse sowie zwei Ozeanküsten, doch kaum ein Kolumbianer kann schwimmen! Was in Deutschland zu Recht in der Schule verpflichtend unterrichtet wird, kann man hier in Kolumbien privat machen - oder man lässt es, wie anscheinend alle anderen in dem Boot!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir schnorchelten also fröhlich mit einem der Männer vom Boot durch die Gegend, und&amp;nbsp; betrachteten die bunten Meeresbewohner, während die anderen 30 Touristen in ihren Schwimmwesten im Wasser herumstrampelten. Vielleicht wäre da das Aquarium doch die bessere Alternative gewesen! Dadurch waren Eric und ich auch die einzigen, die sahen, was sich unter Wasser abspielte. Wir hatten nämlich mitten im Korallenriff geankert und der schwere Anker zog eine Spur der Verwüstung durch dieses. Umweltbewusstsein? Naturschutz? Der Gedanke daran, dass genau dieses Korallenriff vielen Leuten durch den Tourismus Arbeit gibt? Alles vergessen und verraten!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir retteten noch eine Haarspange vom Riff, die eine der Frauen mit Schwimmweste verloren hatte, und zogen uns dabei leichte Verbrennungen durch die Koralle zu. Die war anscheinend ein bisschen sauer wegen des Ankers und ließ das dann an uns aus - na toll!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zurück in unserem Boot hatte sich die See doch merklich aufgeraut. Das interessierte unseren Kapitän recht wenig und er brauste mit Vollgas über die Wellen, wie schon auf dem &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/04/que-tan-lindo-es-panama.html" style="color: blue;"&gt;Weg von Turbo nach Capurganá&lt;/a&gt;. Wir wunderten uns nicht mehr über den etwas beschädigten Zustand des Bootes und waren froh, nach einer halben Stunde an der "Playa Blanca" (Weißer Strand) heil und gesund anzukommen. Das Boot gehörte wahrscheinlich nicht dem Kapitän, sodass ihn der Zustand nicht interessierte - oder er wusste einfach nicht, dass alle zwei Sekunden auf den Rumpf krachende Wellen eher suboptimal für die längerfristige Verwendung des Bootes sind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3Q_SNzCdI/AAAAAAAABJk/_oMxS5rCWWI/s1600/P1020981.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_3Q_SNzCdI/AAAAAAAABJk/_oMxS5rCWWI/s400/P1020981.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;An diesem tatsächlich richtig weißen Strand wollten wir also für die Nacht bleiben.&amp;nbsp; Und damit soll es auch erst einmal reichen für heute, schließlich wurde ich von &lt;a href="http://janinparaguay.blogspot.com/" style="color: blue;"&gt;Jan in Paraguay&lt;/a&gt; mehrfach auf die Überlänge meiner Texte hingewiesen. Wie eine halbe Flasche Rum uns weiterhilft, wie wir plötzlich in einer fahrbaren Sauna sitzen und wie wir mit Schlagstock und Holzlatte bewaffnet unser Gepäck in der Wallachei bewachen - all das gibt es nächste Woche!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lars&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-7959814860517061567?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/7959814860517061567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/05/en-el-mismo-lugar-sigue-cartagena-con.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/7959814860517061567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/7959814860517061567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/05/en-el-mismo-lugar-sigue-cartagena-con.html' title='En el mismo lugar sigue Cartagena ...'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_2WgL7SmDI/AAAAAAAABIc/wWhVPicW7MI/s72-c/Reiseroute.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-2984903979672048702</id><published>2010-05-17T01:54:00.003-05:00</published><updated>2010-05-17T02:09:14.295-05:00</updated><title type='text'>¡Me enamoré de Medellín!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Ich habe mich in Medellín verliebt!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Wichtigste vorweg für alle geografischen Legastheniker: nein, Medellín ist kein Mädchen, sondern eine Stadt, in der ich im Januar war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-846Ub7JOI/AAAAAAAABCs/MErH5xTFOdo/s1600/P1020871.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-846Ub7JOI/AAAAAAAABCs/MErH5xTFOdo/s400/P1020871.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Schon vier Monate her, schäme ich mich da nicht? Nein, denn erstens will ich den Blog auch selber als Erinnerung haben und da gilt dann "besser spät als nie" - und zweitens hättet ihr es sowieso nicht gemerkt, da mit dem immer gleichen Wetter die Landschaft auch immer gleich aussieht.&lt;br /&gt;Im Anschluss an Medellín sollte es dann weitergehen nach Cartagena, um mich dort mit Eric zu treffen. Danach wollten wir gemeinsam an der Küste entlang fahren, in Richtung des &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/02/buscando-el-paraiso.html" style="color: blue;"&gt;uns bereits bekannten Santa Marta&lt;/a&gt;. Daher gibt es auch wieder eine Landkarte für euch mit dem Routenverlauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_CyJvvBTjI/AAAAAAAABDM/rIGmFPIfb9g/s1600/Reiseroute.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_CyJvvBTjI/AAAAAAAABDM/rIGmFPIfb9g/s640/Reiseroute.jpg" width="482" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #38761d;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;2. Januar 2010: Cali - Medellín (Reisebus)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #f1c232;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;6. Januar 2010: Medellín - Bogotá - Cartagena (Flugzeug)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;9. Januar 2010: &lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;span style="color: #f1c232;"&gt;Cartagena - Santa Marta (Reisebus)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: red;"&gt;&lt;div style="color: #38761d;"&gt;&lt;b&gt;14. Januar 2010: Santa Marta - Bogotá - Cali (Flugzeug)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Tag 1 - Samstag, 2. Januar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kurz nach der eher enttäuschenden Silvesterfeier wollte ich also nach Medellín, um Katja zu besuchen, die dort mit AFS und weltwärts genau wie ich am Colegio INEM arbeitet. Da sowohl in Cali als auch in Medellín die Flughäfen relativ weit außerhalb der Stadt liegen, entschloss ich mich zu einer Busreise, um das Land zu sehen. Ich hatte vorher meine Gastfamilie gefragt, ob man das Busticket wohl schon ein paar Tage vorher kaufen solle - "nein, da gibt's immer genug Plätze". Am Busterminal angekommen gab es natürlich KEINE freien Plätze mehr bei Bolivariano, der besten kolumbianischen Fernbuslinie.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wieder was gelernt - nie fragen, sondern nur sich selbst vertrauen. Kolumbianer neigen nämlich dazu, anstatt eines klaren "Ich weiß es nicht" so zu tun, als hätten sie Ahnung - und der dumme Deutsche glaubt das dann auch noch. Zum Glück hatte Arauca, eine andere Buslinie, ausnahmsweise einen Extrabus an diesem Morgen eingesetzt und so fand ich doch noch einen Sitzplatz. Der Mann, der das Gepäck in den Bus verlud, meinte bei meinem Anblick: "Cuesta 2 dólares." ("Das kostet 2 Dollar.") Ich erwiderte, dass ich nicht aus den USA sei, sondern aus "Alemania" (Deutschland), worauf er meinte: "Entonces dame 2 alemanes." ("Dann gib mir halt 2 Deutsche.") Wieder einmal ein Beispiel, wie meine weiße Hautfarbe für viele Kolumbianer ganz einfach Reichtum bedeutet. Ich setzte mich also in den recht bequemen Reisesessel und versuchte zu schlafen, während der Bus neun Stunden lang über unzählige Serpentinen hinweg seinem Ziel entgegen schaukelte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-85S7uLSTI/AAAAAAAABC0/ibJJXxYWFLQ/s1600/P1020791.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-85S7uLSTI/AAAAAAAABC0/ibJJXxYWFLQ/s400/P1020791.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Schon bevor der Bus in die Stadt von Medellín hereinfuhr, ging es für einige Minuten an den mit Häusern bedeckten Hängen vorbei. Medellín ist nämlich genau wie Cali in einem Talkessel gebaut, wobei Cali deutlich mehr Platz hat. In Medellín hingegen werden schon seit langem die Vororte eingemeindet und die Elendssiedlungen ziehen sich immer weiter die Berge hinauf. Im ganzen Land wurden und werden Bauern durch die Kämpfe zwischen der Guerrilla, den Paramilitärs und dem Staat dazu gezwungen, ihre Felder und ihr Land aufzugeben und als "desplazados" (Verdrängte) in diese sogenannten "invasiones" (informelle Siedlungen, besser bekannt als Slums) zu ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Cmq658xoI/AAAAAAAABC8/IwMVV64i_1E/s1600/P1020787.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Cmq658xoI/AAAAAAAABC8/IwMVV64i_1E/s400/P1020787.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wie man hier sehr schön sehen kann, ist ein weiteres Problem dieser Talkessel-Bauweise der Smog, der sich über der Stadt ablagert und nicht über die Berge rüberkommt. Für die Gründer im 16. und 17. Jahrhundert waren Talkessel natürlich hervorragende Orte, um sich gegen eventuell angreifende Ureinwohner zu schützen, doch heute leiden fast alle kolumbianischen Großstädte unter ihrem Standort, besonders wenn wie beispielsweise in Bogotá kaum Wind herrscht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Jahr Rauchen in Deutschland gesünder ist als ein Jahr in Bogotá zu leben und zu arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 2 - Sonntag, 3. Januar 2010&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am ersten ganzen Tag in Medellín wollte ich natürlich die Stadt kennen lernen. Katja und ich fuhren also mit dem Zubringerbus zur "metro", die einer deutschen S-Bahn entspricht. Aber das wissen die aufmerksamen Leser meines Blogs ja schon - wer nicht, sucht &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/04/que-tan-lindo-es-panama.html" style="color: blue;"&gt;hier&lt;/a&gt; nach dem Text über "Tag 8 - Samstag, 13. März 2010". Die Bahn fährt alle fünf Minuten und ist wie alle kolumbianischen Transportmittel stets überfüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C1aeNnzsI/AAAAAAAABDU/mvzoeV0Vjt8/s1600/P1020792.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C1aeNnzsI/AAAAAAAABDU/mvzoeV0Vjt8/s400/P1020792.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Katja wollte mir das Skigondel-artige "metrocable" zeigen, das die bereits erwähnten, an den Hügeln gelegenen Armensiedlungen an den ÖPNV anschließt. Was Cali gerade erst plant, wurde in Medellín schon vor einigen Jahren verwirklicht. Die Verbindung mit dem Rest der Stadt ist natürlich ein Faktor, der den Wohlstand und die Lebensqualität in den betreffenden Bezirken erheblich steigert und somit viel zur positiven Entwicklung der Stadt beiträgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C2W5sxWpI/AAAAAAAABDc/8YVHtocddcQ/s1600/P1020778.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C2W5sxWpI/AAAAAAAABDc/8YVHtocddcQ/s400/P1020778.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Über die einfachen Behausungen hinweg ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C2loZXuYI/AAAAAAAABDk/GcqnRQaMOY0/s1600/P1020783.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C2loZXuYI/AAAAAAAABDk/GcqnRQaMOY0/s400/P1020783.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... fuhren wir hoch zu diesen glänzenden Steinquadern, die als Bibliothek fungieren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C2zdcnJRI/AAAAAAAABDs/9mhDKVDsf3g/s1600/P1020786.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C2zdcnJRI/AAAAAAAABDs/9mhDKVDsf3g/s400/P1020786.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein in meinen Augen gelungenes Beispiel von gelungener Integration dieser Stadtteile, in denen das Bildungsniveau ja leider sehr gering ist. Durch die Bibliothek haben die Einwohner und besonders die Jugendlichen nun Zugang zu Büchern, dem Internet und Tageszeitungen. Endlich hat mal jemand nachgedacht, sich eine Lösung für die Probleme überlegt und das Ganze dann auch noch umgesetzt - ein Beispiel, das unter dem, was ich bisher gesehen habe, seinesgleichen sucht in Kolumbien. In Cali wird momentan ebenfalls versucht, die gleichen Probleme zu lösen, doch alles ist noch in der Planung oder im Bau - da hat Medellín zehn Jahre Vorsprung!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C4RY3T-1I/AAAAAAAABD0/8Mwr-DWf11g/s1600/P1020794.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C4RY3T-1I/AAAAAAAABD0/8Mwr-DWf11g/s400/P1020794.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einem Rundgang durch die Bibliothek fuhren wir mit der Metro wieder zurück in die Innenstadt, wo wir den Botanischen Garten besuchten. Ein Park in der Innenstadt, sauber, sicher, und kostenlos! Nach damals vier Monaten in Cali geriet ich total in Ekstase wegen dieser so städtischen Kultur, denn in Cali gibt es keinen Stadtpark, der sauber geschweige denn sicher ist. Man lernt die meisten Sachen einfach erst dann zu schätzen, wenn man sie plötzlich nicht mehr hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C5sSZK-eI/AAAAAAAABD8/ARHg1UUKguI/s1600/P1020795.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C5sSZK-eI/AAAAAAAABD8/ARHg1UUKguI/s400/P1020795.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Vergleich zu Medellín ist Cali schlicht und einfach ein Dorf. Damals in der 12. Klasse redeten wir in Geografie bei Frau Hoffmann darüber, was wohl eine Stadt ausmachen würde. Jung und unwissend dachten wir alle, die Größe sei entscheidend.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C6uLJIoCI/AAAAAAAABEE/PHJo8XNwFSs/s1600/P1020798.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_C6uLJIoCI/AAAAAAAABEE/PHJo8XNwFSs/s400/P1020798.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mittlerweile jedoch ist für mich eine Stadt ein Ort, in dem es umfassende kulturelle oder infrastrukturelle Einrichtungen gibt, seien es Parks, Museen, S-Bahnen oder sonstige Dinge, die sich einfach nur eine Stadt auf Grund ihrer Finanzkraft leisten kann. Größe hingegen bedeutet gar nichts - eine 8-Millionen-Stadt ohne solche Institutionen ist dann meistens ein Moloch, die städtische Kultur nicht existent.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DBRddK4uI/AAAAAAAABEM/nMsg51XbL14/s1600/P1020800.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DBRddK4uI/AAAAAAAABEM/nMsg51XbL14/s400/P1020800.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir gingen anschließend eine halbe Stunde zu Fuß ins Zentrum, wobei uns im Nachhinein gesagt wurde, die durchquerten Viertel seien gefährlich. Aber um es mal ganz klar zu sagen: irgendwie ist alles in Kolumbien gefährlich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DB4gRN6-I/AAAAAAAABEU/A8avW6iDQTo/s1600/P1020799.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DB4gRN6-I/AAAAAAAABEU/A8avW6iDQTo/s640/P1020799.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vorbei an dieser Kirche ging es ins Zentrum, wo sich das Museum von Antioquia befindet. Antioquia ist das Bundesland, in dem Medellín liegt. Über die Feiertage bis Mitte Januar war der Eintritt gratis - wieder ein Beispiel von städtischer Kultur - und so sahen wir uns die Bilder und Skupturen an.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DDK-pOGkI/AAAAAAAABEc/WDQo5NtRpAk/s1600/P1020803.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DDK-pOGkI/AAAAAAAABEc/WDQo5NtRpAk/s400/P1020803.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der in dem anderen, oben verlinkten Text bereits erwähnte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernando_Botero" style="color: blue;"&gt;Fernando Botero&lt;/a&gt; ist nämlich nicht nur Bildhauer, sondern auch Maler, und so bestand ein Großteil der Ausstellungsstücke aus seinen Werken.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DEJUAsgPI/AAAAAAAABEk/cZO21WEcxfk/s1600/P1020801.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DEJUAsgPI/AAAAAAAABEk/cZO21WEcxfk/s400/P1020801.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Bewohner von Medellín und Umgebung nennen sich "paisas", was vom Begriff "paisano" (Landsmann) abstammt. Die "paisas" sind so etwas wie die Bayern Kolumbiens - nicht nur wegen des Wohnorts in bergiger Lage, sondern auch wegen des Selbstverständnisses, das die Einwohner der Region von sich haben. Die Paisas in Kolumbien sahen sich schon immer als Entdecker und Pioniere, was in vielen der Gemälden zu sehen war.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DHrYn4nuI/AAAAAAAABEs/WE6UC231Uc8/s1600/P1020822.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DHrYn4nuI/AAAAAAAABEs/WE6UC231Uc8/s400/P1020822.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach der Besichtigung holte uns dann Felipe, Katjas Gastcousin, mit seinem Auto ab. Mit ihm fuhren wir zu einigen Freunden und so wurde am Abend der Aguardiente (Anisschnaps) aus Antioquia ausgiebig verkostet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 3 - Montag, 4. Januar 2010&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu ausgiebig! Das dachten sowohl Katja als auch ich, als wir am nächsten Morgen mit einem Riesenkater aufwachten. Außerdem hatten wir uns für morgens um 10 Uhr zum &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gleitschirmfliegen" style="color: blue;"&gt;Gleitschirmfliegen&lt;/a&gt;, auch Paragliding genannt, in den Bergen um Medellín angemeldet. Wir machten uns aber erst um 10 Uhr auf den Weg zum Bus und kamen 90 Minuten zu spät. Wie man sieht, waren wir schon nach nur vier Monaten schon sehr gut kolumbianisiert. Für 75.000 Pesos (damals noch 25 Euro, mittlerweile dank Griechenland 30 Euro) ging es für 20 Minuten im Tandem-Gleitschirm in die Luft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DKjWXGwbI/AAAAAAAABE0/PmCESvpuydA/s1600/P1020845.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DKjWXGwbI/AAAAAAAABE0/PmCESvpuydA/s400/P1020845.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Nach einer kurzen Einweisung für Katja ging es dann auch schon los - einfach loslaufen und abheben!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Q-YBwvrLtJk&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Q-YBwvrLtJk&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach Katja hob ich dann auch ab, und das Gefühl ist einfach unbeschreiblich - man schwebt in der Luft und fliegt. Einfach so! Ich war total fasziniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/b5ZzQ0Tm2WY&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/b5ZzQ0Tm2WY&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das flaue Gefühl im Magen, das zumindest ich beim Sehen dieses Videos bekomme, ist das gleiche, das ich auch beim Fliegen hatte. Dementsprechend machte sich dann auch der Aguardiente wieder bemerkbar und nur ganz knapp entgingen die Kühe ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DL74KMUNI/AAAAAAAABE8/ORoI8GHAeWU/s1600/P1020865.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DL74KMUNI/AAAAAAAABE8/ORoI8GHAeWU/s400/P1020865.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... einem Luftangriff meinerseits - glücklicherweise verschwand die Übelkeit nach zehn Minuten wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DMNulCxJI/AAAAAAAABFE/rn3i0y3pbeY/s1600/P1020875.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DMNulCxJI/AAAAAAAABFE/rn3i0y3pbeY/s400/P1020875.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Daraufhin schoss ich noch ein paar Fotos von Himmel ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DMjRapc3I/AAAAAAAABFM/5c1jcNrQQSo/s1600/P1020852.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DMjRapc3I/AAAAAAAABFM/5c1jcNrQQSo/s400/P1020852.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... und Erde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DMr9xkE9I/AAAAAAAABFU/AfDan7UVozQ/s1600/P1020869.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="255" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DMr9xkE9I/AAAAAAAABFU/AfDan7UVozQ/s400/P1020869.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Man beachte den wunderschönen Wasserfall in der Mitte!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DM4xqsz6I/AAAAAAAABFc/AWrnIskK0-o/s1600/P1020877.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DM4xqsz6I/AAAAAAAABFc/AWrnIskK0-o/s400/P1020877.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In vielleicht 200 Meter Abstand flog dann dieses Flugzeug an uns vorbei, was doch schon recht beeindruckend war - und uns in Deutschland ganz sicher eine Anzeige wegen Gefährdung des Luftverkehrs eingebracht hätte. Passion halt. Ich unterhielt mich noch eine Weile mit dem Gleitschirmpiloten, bis er wieder zur Landung ansetzte und ich endlich wieder Boden unter den Füßen hatte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Abends holten wir noch Lisa, ebenfalls mit AFS und weltwärts in Kolumbien, vom Busbahnhof ab. Sie war aus Bogotá gekommen, um genau wie ich Katja und Medellín zu besuchen, und da Katjas Gastmutter zu irgendwelchen Familienmitgliedern gefahren war, hatten wir die Wohnung ganz für uns allein. Doch viel Ruhe hatten wir nicht, denn am ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 4 - Dienstag, 5. Januar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... ging es um sechs Uhr morgens mit Felipe auf nach Doradal. Dort befindet sich die "Hacienda Nápoles" ("Landgut Neapel"), die einmal &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pablo_Escobar" style="color: blue;"&gt;Pablo Éscobar&lt;/a&gt; gehörte. Die Autofahrt dauerte drei Stunden und ging an bestimmt dreißig Miitärposten vorbei. Zum Schutz der Bevölkerung vor der Guerrilla, die sich dann und wann aus dem Wald herauswagt und Autos oder LKWs überfällt, wird in Kolumbien die Armee an allen Landstraßen eingesetzt.&lt;br /&gt;Die Bevölkerung ist da aber anderer Meinung und sieht die Armee nicht als Schutz, sondern als Schikane an. Daher hatte diese im Dezember eine Kampagne zur Verbesserung ihres Images gestartet, im Sinne von "Die Armee - dein Freund und Helfer". Die Soldaten, meist 18-jährige Wehrdienstleistende, wurden dazu verpflichtet, jedem vorbeifahrenden Auto dem Daumen herauszustrecken. Katja, Lisa und ich erwiderten den Gruß jedes Mal, denn wir konnten uns vorstellen, dass es sicher nicht die reinste Wonne ist, Tag für Tag an einer Straße im Dschungel zu stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DR_8BWm5I/AAAAAAAABFk/yff-ZA17LMU/s1600/P1020915.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DR_8BWm5I/AAAAAAAABFk/yff-ZA17LMU/s400/P1020915.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Hacienda Nápoles wurde vor einigen Jahren in einen Themenpark umgewandelt. Nach dem Tod Éscobars verfielen die Gebäude und Einrichtungen, und die Tiere, die Éscobar sich in seinem Privatzoo hielt, verhungerten. Alle Tiere? Nein, es gibt ja auch einige Überlebenskünstler, und zwar ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DTCpvOWVI/AAAAAAAABFs/s0ioQJWif-4/s1600/P1020895.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DTCpvOWVI/AAAAAAAABFs/s0ioQJWif-4/s400/P1020895.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... Nilpferde!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/X10bntshFHM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/X10bntshFHM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die einzige wilde Nilpferd-Herde außerhalb Afrikas lebt in diesem See und ist die tierische Hauptattraktion des Parks. Nilpferde sind zwar Pflanzenfresser, aber auf Menschen unglaublich schlecht zu sprechen, und daher ist der ganze See mit einem Elektrozaun abgesperrt. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DVQRdDljI/AAAAAAAABF0/fYGjZblcCuc/s1600/P1020894.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DVQRdDljI/AAAAAAAABF0/fYGjZblcCuc/s400/P1020894.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dises junge Nilpferd ist das einzig handzahme, da es von Menschen aufgezogen wurde und so an uns gewöhnt ist. Ich konnte es sogar an der Schnauze streicheln!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_Jvklk2yIrY&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/_Jvklk2yIrY&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was so ein richtiger Drogenbaron ist, der hält sich nicht nur Nilpferde, ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DVeDP-VlI/AAAAAAAABF8/mnP192dDa0Q/s1600/P1020905.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DVeDP-VlI/AAAAAAAABF8/mnP192dDa0Q/s640/P1020905.JPG" style="cursor: move;" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... sondern auch Zebras, ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DWd823_YI/AAAAAAAABGE/z6bqeUgGfYU/s1600/P1020917.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DWd823_YI/AAAAAAAABGE/z6bqeUgGfYU/s400/P1020917.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... Büffel, ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DXDfsocvI/AAAAAAAABGU/MOqd15CgifA/s1600/P1020920.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DXDfsocvI/AAAAAAAABGU/MOqd15CgifA/s400/P1020920.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... Jaguare ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DZ25tr6bI/AAAAAAAABGc/v9dNofqafCY/s1600/P1020935.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DZ25tr6bI/AAAAAAAABGc/v9dNofqafCY/s400/P1020935.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... und Dinosaurier für seinen Sohn!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DaFejeobI/AAAAAAAABGk/2GQY5JcjTqU/s1600/P1020908.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DaFejeobI/AAAAAAAABGk/2GQY5JcjTqU/s400/P1020908.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich gebe zu, das alles klingt zwar irgendwie größenwahnsinnig, aber auch in einer gewissen Art und Weise sympathisch. Drogenbaron kauft sich ein Stück Land, baut sich da seine Traum-Ranch mit riesigem Fuhrpark&amp;nbsp; - mittlerweile verrostet - ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DbHDnpFUI/AAAAAAAABGs/l6vkgUjgM70/s1600/P1020936.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DbHDnpFUI/AAAAAAAABGs/l6vkgUjgM70/s400/P1020936.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... und eigener Flugpiste, um alle paar Wochen eine Lieferung in die USA zu bringen. Klingt idyllisch. Deshalb gibt es auch noch einen zweiten Teil dieses Themenparks, und zwar Pablo Éscobars alte Villa.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Db-R6OPiI/AAAAAAAABG0/sTIZkKxiDs8/s1600/P1020942.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Db-R6OPiI/AAAAAAAABG0/sTIZkKxiDs8/s400/P1020942.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unglücklicherweise liegt die Hacienda Nápoles mit drei Stunden Autofahrt nach Medellín und fünf Stunden Fahrt nach Bogotá fernab von Gut und Böse, denn jeder Kolumbianer und Besucher dieses Landes sollte dieses Museum einmal gesehen haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Dcqmuwd7I/AAAAAAAABG8/3HYaAtr4HnU/s1600/P1020931.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Dcqmuwd7I/AAAAAAAABG8/3HYaAtr4HnU/s400/P1020931.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Der schlimmste Kriminelle unserer Geschichte&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein komplettes Leben dem Verbrechen gewidmet: Pablo Éscobar schaffte es, sich den alles außer ehrenhaften Titel zu verdienen, der schlimmste Verbrecher unserer Geschichte zu sein. Dafür lernte er von allen bekannten Vorbildern, besonders von den Paten der Mafia, sowohl von den echten als auch von denen aus den Filmen, und von anderen Persönlichkeiten der Vergangenheit, die so boshaft waren wie er. In diesem Haus werden sie alle beschrieben, um diesen Ort zum neuen Wörterbuch des Verbrechens zu machen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DepqqClfI/AAAAAAAABHE/PpinW35DZjw/s1600/P1020941.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DepqqClfI/AAAAAAAABHE/PpinW35DZjw/s400/P1020941.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier sieht man noch ein paar Bilder der Hacienda Nápoles, wie sie damals aussah. Der obige Text zeigt, dass Pablo Éscobar alles andere als liebenswert und sympatisch war. Beispielsweise brachte er 1990 als Machtdemonstration alle 3 (!) Präsidentschaftskandidaten Kolumbiens um, nachdem sein Angebot, gegen Freiheit im Drogenhandel und vor Strafverfolgung die kompletten Auslandsschulden des Landes zu übernehmen (zu dem Zeitpunkt etwa 13 Milliarden US-Dollar!), abgelehnt wurde. Dafür ließ er sogar ein Passagierflugzeug der Avianca explodieren, um dann festzustellen, dass das geplante Anschlagsopfer gar nicht an Bord war. Die Geschichte Pablo Éscobars ist eine recht lange und kuriose - wer mag, liest sich den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pablo_Escobar" style="color: blue;"&gt;Wikipedia-Artikel&lt;/a&gt; durch. Nur so viel: sie hat in etwa genau so viel von Idylle und Sympathie wie die des Dritten Reiches.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DhllsyjBI/AAAAAAAABHM/fGNdhwt0GlI/s1600/P1020937.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DhllsyjBI/AAAAAAAABHM/fGNdhwt0GlI/s400/P1020937.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Viele Einwohner Medellíns sehen das jedoch anders und verehren Pablo Éscobar noch heute als Helden der Armen im Stile Robin Hoods, wie man an dieser Menschenmenge während seiner Beerdigung 1993 nach der Ermordung durch die kolumbianische Polizei sieht. Schließlich baute Éscobar in Medellín mit seinem Vermögen Wohnungen, Krankenhäuser und Schulen für die Unterschicht, und so kamen zur Beerdigung 20.000 Anhänger Éscobars.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Di0YOM2MI/AAAAAAAABHU/x_Woz4otpiM/s1600/P1020939.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Di0YOM2MI/AAAAAAAABHU/x_Woz4otpiM/s400/P1020939.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Noch heute ist sein Grab eine beliebte Pilgerstätte - und daher bin ich ganz glücklich, dass die Russen Hitlers Asche in einen Fluss streuten, anstatt ihm ein offizielles Grab zu geben und den Leuten somit die Möglichkeit zur Huldigung zu eröffnen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Djrs8ajRI/AAAAAAAABHc/m2GO90HcZDM/s1600/P1020914.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Djrs8ajRI/AAAAAAAABHc/m2GO90HcZDM/s400/P1020914.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das hier sind weitere, weniger extreme Beispiele der Tierwelt auf der Hacienda Nápoles.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DkUCcs_yI/AAAAAAAABHk/iCGQup-LeuI/s1600/P1020932.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DkUCcs_yI/AAAAAAAABHk/iCGQup-LeuI/s400/P1020932.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein unglaublich interessanter Aufenthalt, der einen dieses Land doch ein bisschen besser verstehen lässt. Ich habe Respekt vor den Kolumbianern, wie viel Lebensfreude sie nach 50 Jahren Bürgerkrieg immer noch zeigen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DlZPKD2aI/AAAAAAAABHs/yN6E_LSExDY/s1600/P1020916.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DlZPKD2aI/AAAAAAAABHs/yN6E_LSExDY/s400/P1020916.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Mit dieser "chiva" ging es vorbei an der Stierkampfarena ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DlsmdQurI/AAAAAAAABH0/dua8ciazvyA/s1600/P1020945.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DlsmdQurI/AAAAAAAABH0/dua8ciazvyA/s400/P1020945.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... und den Dinos ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Dl7IxEi0I/AAAAAAAABH8/DHHnVaPpoLI/s1600/P1020907.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_Dl7IxEi0I/AAAAAAAABH8/DHHnVaPpoLI/s400/P1020907.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... wieder zurück zum Ausgang, denn wir hatten ja noch einen langen Heinweg vor uns. Felipe brachte uns mit halbstündigen Kaffeepausen und einem Zwischenstopp zum Baden an einem Fluss sicher nach Hause und ich packte meine Sachen, denn am ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Tag 5 - Mittwoch, 6. Januar 2010&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... flog ich von Medellín über Bogotá nach Cartagena, um mich dort mit Eric zu treffen. Vorbei am Vulkan &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nevado_del_Ruiz" style="color: blue;"&gt;Nevado del Ruiz&lt;/a&gt; - ja, auch in Kolumbien haben wir Schnee - flog ich mit AeroRepública der Karibik entgegen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DntYVQWlI/AAAAAAAABIE/lJO71dCnigA/s1600/P1020948.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S_DntYVQWlI/AAAAAAAABIE/lJO71dCnigA/s400/P1020948.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Darüber gibt es dann nächstes Mal mehr zu lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auf euer Kommentare, euer Lars&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-2984903979672048702?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/2984903979672048702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/05/me-enamore-de-medellin.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/2984903979672048702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/2984903979672048702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/05/me-enamore-de-medellin.html' title='¡Me enamoré de Medellín!'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-846Ub7JOI/AAAAAAAABCs/MErH5xTFOdo/s72-c/P1020871.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-6308889528258836738</id><published>2010-05-09T23:17:00.004-05:00</published><updated>2010-05-09T23:45:58.817-05:00</updated><title type='text'>Navidad, Año Nuevo, y entre medias. Parte Dos</title><content type='html'>Weihnachten, Neujahr, und zwischendurch. Teil Zwei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Weiter geht's!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-cGtITM6LI/AAAAAAAAA_k/X2CFvtQ_Ijs/s1600/N+Viejo+Carneval+%282%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-cGtITM6LI/AAAAAAAAA_k/X2CFvtQ_Ijs/s400/N+Viejo+Carneval+%282%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am nächsten Tag fand der "Viejo Carneval" ("Alter Karneval") statt. Dieser zeigte, wie die "Feria" - der Karneval - vor etwa fünfzig Jahren war. Ich war mit einigen Freunden unterwegs und saß somit nicht mehr auf der VIP-Tribüne, sondern auf einer ganz normalen Tribüne - ohne Dach. Das war natürlich bei 35°C und brennender Sonne etwas unglücklich, sodass ich abends doch gut gerötet nach Hause kam.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-cHUq_Ok7I/AAAAAAAAA_s/MjvlS06O61k/s1600/N+Viejo+Carneval+%285%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-cHUq_Ok7I/AAAAAAAAA_s/MjvlS06O61k/s400/N+Viejo+Carneval+%285%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Es dauerte erwartungsgemäß wieder ein Weilchen, bis es endlich los ging. Währenddessen traten einige Straßenkünstler auf.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sQrt3JxEVKI&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/sQrt3JxEVKI&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wenn man keine Partnerin hat, macht man es halt mit dem Hund. =D&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun die Frage: Wie kann man als Zuschauer auf der Tribüne dem Mann mit einer "moneda" - einem Geldstück - seine Anerkennung zuteil werden lassen? Runter gehen? Nee, zu viel Arbeit. Geld nach vorne geben? Nee, das steckt der Vordermann in seine Tasche. Also wird das Geld halt nach unten geworfen - manchmal in die Nähe, manchmal auch direkt auf die Person. Ich möchte sagen, eine typisch kolumbianische Aktion - nicht besonders effizient, aber effektiv.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch besonders neuartig war die Vorführung dann auch nicht - schließlich sieht man Straßenkünstler an jeder Ampel, die für ein paar Pesos jonglieren, mit Bändchen rumwedeln, Menschenpyramiden bauen, und so weiter und so fort. Da erkennt man den Unterschied zu Deutschland, wo man für jede geringfügige Beschäftigung eine Lizenz braucht und Steuern und Abgaben zahlen muss. Doch hier wird das Ganze eher locker gehandhabt und so kommen ansonsten Arbeitslose zu ein bisschen Geld durch die Darbietung dieser Aktivitäten oder den Verkauf von Obst, Kaugummis, Schokoriegeln, Landkarten und Kugelschreibern. Schließlich gibt es keine Arbeitslosen- oder Sozialhilfe wie in Deutschland.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-cGVV1eJ2I/AAAAAAAAA_c/c7HDgRdqpQA/s1600/N+Viejo+Carneval.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-cGVV1eJ2I/AAAAAAAAA_c/c7HDgRdqpQA/s400/N+Viejo+Carneval.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was ist denn nun besser? Hartz IV wie in Deutschland, aber konsequente Besteuerung aller wirtschaftlichen Aktivitäten, oder keine staatliche Unterstützung wie hier in Kolumbien, dafür aber die Möglichkeit für jeden, Geld steuerfrei zu verdienen? Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte. Grundsätzlich finde ich es gut, dass man hier ohne bürokratische Hürden leicht Geld verdienen kann.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch als mein Gastonkel mir ganz stolz seine Geschäftsidee vorstellte - Import von elektronischen Reifendruckmessgeräten aus China - und damit eine Million Pesos verdienen wollte, was in etwa 400 Euro entspricht, fragte ich mich, ob er wohl Importzoll oder Steuern zahle - wohl kaum. Ein paar Minuten später beschwerte er sich dann, dass es viel zu wenig Polizei auf den Straßen gäbe - was auch stimmt - und der Staat keine Autorität habe. Aber seit wann dürfen sich denn Steuerhinterzieher bitte über fehlende staatliche Leistungen beschweren, wenn sie selbst kein Geld dazu beitragen? Ich verkniff mir einen Kommentar und bin im Endeffekt doch froh über die deutsche Bürokratie.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d2AdmTu0I/AAAAAAAABBE/RuZg3C4rRE8/s1600/N+Viejo+Carneval+%2819%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d2AdmTu0I/AAAAAAAABBE/RuZg3C4rRE8/s400/N+Viejo+Carneval+%2819%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Steuern senken!", sagt da der deutsche FDP-Anhänger, oder "Mehr Eigenverantwortlichkeit!", ergo weniger soziale Sicherheit. Nach neun Monaten in Kolumbien halte ich davon absolut nichts mehr. Natürlich klingen niedrigere Steuersätze gut, doch zu welchem Preis? Hier in Kolumbien sind die Steuern sicherlich niedriger als in Deutschland, doch hinzu kommen die Gehälter für all die Wachmänner, die in jedem Geschäft stehen. Bei uns in der Wohnanlage stehen zwei Hochhäuser mit etwa 40 Wohnungen. Es gibt zehn (!) Wachmänner, von denen immer zwei, rund um die Uhr, da sind. Die werden auch mit der Miete bezahlt, und ganz sicher nicht zum Mindestlohn, sonst wäre wohl kaum Sicherheit gegeben. Das heißt, die niedrigeren Steuern werden durch höhere private Sicherheitsausgaben wieder ausgeglichen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Unterschied: Von Steuern und einer funktionierenden Polizei profitieren alle, von privaten Sicherheitsausgaben profitiert nur man selbst. Und wenn ich eine bestimmte Summe Geld auf zwei verschiedene Weisen einsetzen kann, dann ist es meiner Meinung nach asozial, die Art und Weise zu wählen, bei der nur ich profitiere, wenn bei der anderen Variante die gesamte Gesellschaft etwas davon hat.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dXU-BiCTI/AAAAAAAAA_0/QS2BPgvGY3c/s1600/N+Viejo+Carneval+%287%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dXU-BiCTI/AAAAAAAAA_0/QS2BPgvGY3c/s400/N+Viejo+Carneval+%287%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Zurück zum Thema: Endlich ging es los, und zwar mit Toten und Teufeln.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dYG7-bY-I/AAAAAAAAA_8/DyWOlm97eKQ/s1600/N+Viejo+Carneval+%286%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dYG7-bY-I/AAAAAAAAA_8/DyWOlm97eKQ/s400/N+Viejo+Carneval+%286%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kolumbien ist ja stark katholisch geprägt, und so war natürlich ursprünglich einmal das Ziel der Feria als Karneval, die bösen Geister zu vertreiben.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dlJ-HEXDI/AAAAAAAABAU/ua8jmE4zRNE/s1600/N+Viejo+Carneval+%289%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dlJ-HEXDI/AAAAAAAABAU/ua8jmE4zRNE/s400/N+Viejo+Carneval+%289%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Eine interessante Kombination ergab sich aus der christlichen Religion der spanischen Eroberer ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dwG9RKxcI/AAAAAAAABAk/JdzjEywGJ10/s1600/N+Viejo+Carneval+%2815%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dwG9RKxcI/AAAAAAAABAk/JdzjEywGJ10/s400/N+Viejo+Carneval+%2815%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... und der Naturreligion der Ureinwohner in Form von Schamanen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dkM1eMEaI/AAAAAAAABAM/PKdR2saAhEs/s1600/N+Viejo+Carneval+%2813%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dkM1eMEaI/AAAAAAAABAM/PKdR2saAhEs/s400/N+Viejo+Carneval+%2813%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Wenn in Kolumbien katholische Priester gemeinsam mit Medizinmännern im Karneval auftreten, ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dyA8XhHII/AAAAAAAABA8/bwjHR-CvILA/s1600/N+Viejo+Carneval+%2811%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dyA8XhHII/AAAAAAAABA8/bwjHR-CvILA/s400/N+Viejo+Carneval+%2811%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;... wieso kriegen wir dann in Deutschland keinen ökumenischen Gottesdienst hin?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dw1V2cDFI/AAAAAAAABAs/m5WBpdEvhi0/s1600/N+Viejo+Carneval+%2812%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dw1V2cDFI/AAAAAAAABAs/m5WBpdEvhi0/s400/N+Viejo+Carneval+%2812%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Plötzlich kamen Pfiffe auf, und es wurde wieder geworfen - diesmal jedoch nicht mit Geldstücken, sondern mit Papierknödeln, und zwar auf diese zwei, die durchaus Mut bewiesen mit ihrem Plakat.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dj4ZduxsI/AAAAAAAABAE/lC31zobnsew/s1600/N+Viejo+Carneval+%2816%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dj4ZduxsI/AAAAAAAABAE/lC31zobnsew/s400/N+Viejo+Carneval+%2816%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In dem fordern sie nämlich die Abschaffung der Stierkämpfe, die ich ja auch schon &lt;a href="http://lars-kolumbien.blogspot.com/2009/11/circo-cerro-corrida-y-colegio.html" style="color: blue;"&gt;miterleben durfte&lt;/a&gt;. Die gehören jedoch für die "caleños" (Einwohner von Cali) dazu, denn ...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dv1f1GHaI/AAAAAAAABAc/0uIAzdPP36Y/s1600/P1010829+%28Large%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dv1f1GHaI/AAAAAAAABAc/0uIAzdPP36Y/s400/P1010829+%28Large%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... die "Feria ohne Stiere ist keine Feria." Dementsprechend war dann auch das Verhalten der Menschenmassen ...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dxQXFSVrI/AAAAAAAABA0/8KKaiZ7VdQ0/s1600/N+Viejo+Carneval+%288%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-dxQXFSVrI/AAAAAAAABA0/8KKaiZ7VdQ0/s400/N+Viejo+Carneval+%288%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... gegenüber den Demonstranten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d3vGGXY2I/AAAAAAAABBM/EavqGpVnYc8/s1600/N+Viejo+Carneval+%285%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d3vGGXY2I/AAAAAAAABBM/EavqGpVnYc8/s400/N+Viejo+Carneval+%285%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach der abschließenden Musikparade ging es abends noch, wie fast jeden Abend während der Feria, zur "rumba" (Feier, Party - alles was mit Spaß, Tanz und dem obligatorischen Schnaps &lt;i&gt;Aguardiente &lt;/i&gt;zu tun hat). &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d4AnG-3TI/AAAAAAAABBU/ZTbD0Z9fIOc/s1600/O+Rumba+%282%29.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d4AnG-3TI/AAAAAAAABBU/ZTbD0Z9fIOc/s400/O+Rumba+%282%29.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Feiern ist in Kolumbien eine ganz andere Angelegenheit als in Deutschland. In den Diskos wird meistens ein Mix aus den lokalen Tänzen Salsa, Merengue und Reggaetón zusammen mit internationaler Elektro- und House-Musik gespielt, was im Vergleich zu dem Dauer-House in deutschen Clubs eine gelungene Abwechslung darstellt. Man tanzt halt bei Salsa, Merengue oder Reggaetón direkt mit den Mädchen und hat bei Elektro und House seinen Spaß in der Gruppe. Ich glaube, das werde ich in Deutschland vermissen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d4KB-sa6I/AAAAAAAABBc/jtovry8eMn0/s1600/O+Rumba.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d4KB-sa6I/AAAAAAAABBc/jtovry8eMn0/s400/O+Rumba.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Cali wurde während der Feria die Sperrstunde von zwei auf drei Uhr gelegt, aber in Cali ist feiern sowieso nicht so klasse. Besser fährt man nach Menga, außerhalb der Stadt gelegen, wo zwanzig Diskotheken - und mindestens ebenso viele Stundenhotels für danach - dicht an dicht gedrängt stehen. In jedem Reiseführer steht, man solle unbedingt zu Feiern nach Juanchito fahren, ein weiterer Vorort von Cali. Davon hat mir jedoch jeder - wirklich JEDER - Kolumbianer von abgeraten, da es besonders für mich als Weißen dort gefährlich sei. Waldbande und so.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d6Vs_73vI/AAAAAAAABBk/wNEZLcRBRec/s1600/T+Carros.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d6Vs_73vI/AAAAAAAABBk/wNEZLcRBRec/s400/T+Carros.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieser Party-Bus ist eine sogenannte "Chiva", auf der ich auch schon einmal gefahren bin. Chivas sind fahrende Diskos mit etwa dreißig bis sechzig Passagieren, die tanzen, trinken und Spaß haben. Also ganz eindeutig "rumba" - vor allem mit dem Gedanken im Hintergrund, dass das Ganze in Deutschland definitiv illegal wäre.&lt;br /&gt;Die Busse sind etwa fünfzig Jahre alt und nicht in der allerbesten Form, was in Verbindung mit der Kupplung, den Schlaglöchern und dem Aguardiente das Tanzen nicht ganz einfach gestaltet. Genial! Das Ganze findet natürlich normalerweise nachts statt - dieses Bild stammt vom "Desfile de Carros Antiguos", der "Parade der Alten Autos", die am letzten Tag der Feria stattfand.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d-9CznPKI/AAAAAAAABBs/81LDkj7NiEM/s1600/T+Carros+%283%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d-9CznPKI/AAAAAAAABBs/81LDkj7NiEM/s400/T+Carros+%283%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wie bei der Pferde-Parade darf jeder "caleño" mit seinem alten Auto an der Parade teilnehmen, was auch fleißig getan wurde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d_To3uPAI/AAAAAAAABB0/cxRGN05k7zQ/s1600/T+Carros+%289%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-d_To3uPAI/AAAAAAAABB0/cxRGN05k7zQ/s400/T+Carros+%289%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Besonders gut gefiel mir der folgende Mafia-Wagen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eADpAN3JI/AAAAAAAABB8/CttXLbeNwzA/s1600/T+Carros+%285%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eADpAN3JI/AAAAAAAABB8/CttXLbeNwzA/s400/T+Carros+%285%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Auch zwei deutsche Autos waren dabei, ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eFR_YqOtI/AAAAAAAABCE/n_pV7EupUPg/s1600/T+Carros+%2810%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eFR_YqOtI/AAAAAAAABCE/n_pV7EupUPg/s400/T+Carros+%2810%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... wobei ich vom zweiten kein Bild habe. Vielleicht auch besser so - schließlich war es ein alter VW bestückt mit Hakenkreuzflaggen, gefahren von einem Mann als Hitler verkleidet. Kolumbianer finden so etwas lustig, im Gegensatz zu mir. Leider ist das Auto kein Einzelfall.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Freundlich gemeinten Begrüßungen im Stile von "Heil Hitler" begegne ich meist mit einem Stirnrunzeln und dem Hinweis, dass Adolf Hitlers Regime sechs Millionen Menschen umgebracht habe. Die Begrüßung "Hallo, Pablo Éscobar" hebe ich mir für den Wiederholungsfall auf.&lt;br /&gt;Dass jedoch schwarze Busfahrer an ihrer Tür ein Hakenkreuz haben, ist so traurig, dass es schon wieder komisch ist. Ich möchte dann am liebsten sagen: "Hey, mit dem Symbol haben Leute vor 60 Jahren in Deutschland versucht, genau Typen wie dich umzubringen, weil du in ihren Augen eine minderwertige Rasse bist. Stell dir doch gleich einen Ku-Klux-Klan-Hut auf's Dach!" Aber dann sage ich lieber doch nichts und lasse den Busfahrer in seiner Unwissenheit verweilen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eH1ccm9PI/AAAAAAAABCM/VsJq_nlYG5M/s1600/T+Carros+%282%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eH1ccm9PI/AAAAAAAABCM/VsJq_nlYG5M/s400/T+Carros+%282%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das folgende Militärgedöns war leider etwas langweilig, sodass die Aufseher versuchten, ein bisschen Stimmung zu machen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DG5NM8Z7Zjg&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/DG5NM8Z7Zjg&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So beschimpften wir die auf der anderen Seite sitzenden Zuschauer als "paliluchos", also Bleichgesichter, da sie im Schatten saßen. Eigentlich hätten wir ja auch alle gern im Schatten gesessen, aber wenn die anderen schon mal besser dran sind, dann beleidigen wir sie einfach. Cooles Motto.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eIs743vpI/AAAAAAAABCU/cFF_Gh90nRM/s1600/T+Carros+%286%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eIs743vpI/AAAAAAAABCU/cFF_Gh90nRM/s400/T+Carros+%286%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Leider war damit die Feria auch schon vorbei, doch ich freute mich noch auf Neujahr. Böller und "rumba"? Weit gefehlt, zu früh gefreut. Genau wie Weihnachten ist Neujahr in Kolumbien das komplette Gegenteil zum deutschen Pendant. So hieß es am 31. Dezember "Stille Nacht", denn der Verkauf von Feuerwerkskörpern ist in Kolumbien wegen der Gefahr verboten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als ich das höre, denke ich mir, Passion - das sieht man hier sicher nicht so eng. Denkste! Alle fünf Minuten hörte man mal einen Knall, und man konnte sich um Mitternacht das offizielle Feuerwerk der Stadt angucken. Ansonsten war tote Hose - kein Wunder, dass man da auf so ausgefallene Brauchtümer wie "zwölf Trauben zu Mitternacht essen" oder "gelbe Unterwäsche anziehen" kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;So feierte ich mit meinem Gastvater, ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eM7qWeOyI/AAAAAAAABCk/FblfhDyv4a4/s1600/Z+Silvester.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eM7qWeOyI/AAAAAAAABCk/FblfhDyv4a4/s400/Z+Silvester.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... mit meinen Cousinen und mit meinem Gastbruder, ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eMlpNsYDI/AAAAAAAABCc/qs2TZT4Q9Zk/s1600/Z+Silvester+%282%29.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-eMlpNsYDI/AAAAAAAABCc/qs2TZT4Q9Zk/s400/Z+Silvester+%282%29.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... mit meiner damaligen Freundin, mit dem Rest der Großfamilie und mit ganz viel Aguardiente und Rum ein eher ruhiges Silvester.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;In diesem Sinne ein frohes restliches 2010, euer Lars&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-6308889528258836738?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/6308889528258836738/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/05/navidad-ano-nuevo-y-entre-medias-parte.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6308889528258836738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/6308889528258836738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/05/navidad-ano-nuevo-y-entre-medias-parte.html' title='Navidad, Año Nuevo, y entre medias. Parte Dos'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S-cGtITM6LI/AAAAAAAAA_k/X2CFvtQ_Ijs/s72-c/N+Viejo+Carneval+%282%29.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-5046121424727574440</id><published>2010-04-25T21:35:00.059-05:00</published><updated>2010-05-09T13:49:49.090-05:00</updated><title type='text'>Navidad, Año Nuevo, y entre medias. Parte Uno</title><content type='html'>Weihnachten, Neujahr und zwischendurch. Teil Eins&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Besser spät als nie! Das war mein Gedanke, als mir aufgefallen ist, dass ich ja noch gar nichts über Weihnachten und Neujahr geschrieben habe. Und, noch viel wichtiger, über das Zwischendrin.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach meiner Rückkehr aus der Karibik blieben nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Zum Glück hatte ich schon alle Geschenke besorgt und konnte mich so ganz entspannt in Weihnachtsstimmung bringen. Doch bei 30 Grad und Sonne fiel es mir schwer, das Fest freudig zu erwarten. Es ist ein ganz klarer kultureller Unterschied, dass Weihnachten für uns Deutsche gleichzeitig auch Schnee, Eis und kalt bedeutet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/14Ev3HfNUHU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/14Ev3HfNUHU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Zur Weihnachtszeit wird in Cali seit vielen Jahrzehnten der Fluss „Río Cali“ (Cali-Fluss) geschmückt und abends beleuchtet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9TxnUAZ3xI/AAAAAAAAA8E/D8ShC80lORk/s1600/Alumbrado+%283%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9TxnUAZ3xI/AAAAAAAAA8E/D8ShC80lORk/s400/Alumbrado+%283%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieses so genannte „alumbrado“ (wörtlich: das Beleuchtete) besteht daher aus vielen Figuren, die mit Lichterketten bestückt über den Fluss gespannt werden. Viele der 2,5 Millionen „caleños“  (Einwohner von Cali) besuchen das „alumbrado“ mit Freunden und Familie - so auch ich.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9Tx488Vn5I/AAAAAAAAA8M/Nqs3z8ZYuIA/s1600/Alumbrado.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9Tx488Vn5I/AAAAAAAAA8M/Nqs3z8ZYuIA/s640/Alumbrado.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Motto von Cali ist „un nuevo latir“, was in etwa „ein neuer Puls“ bedeutet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9TyDlSGe0I/AAAAAAAAA8U/fQZDN6CRS-A/s1600/Alumbrado+%282%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9TyDlSGe0I/AAAAAAAAA8U/fQZDN6CRS-A/s400/Alumbrado+%282%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und das ist nicht nur bloßes Marketing-Blabla wie ein Koalitionsvertrag in Deutschland, der noch nicht einmal das Papier wert ist, auf dem er gedruckt ist. Nein, man kann in Cali den Fortschritt tatsächlich sehen. Das beste Beispiel ist das MIO-Bussystem, das noch in den Kinderschuhen steckte und zehn Linien hatte, als ich ankam. Mittlerweile sind es über dreißig und es kommen monatlich neue Linien dazu.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Veränderung, die Bewegung, der Fortschritt - alles ist spürbar! Das ist ein Gefühl, das ich so aus Deutschland nicht kenne. Wenn ich wiederkomme, wird der Bus im Garstedter Weg immer noch alle zwanzig Minuten fahren, die U-Bahn alle fünf Minuten, der REWE in Niendorf Nord hat bis 22 Uhr auf, und Brötchen hole ich bei Kolls.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn ein „caleño“ nach einem Jahr Abwesenheit wiederkäme, so fände er plötzlich vor seiner Haustür eine neue Bushaltestelle vor, die Straße wäre frisch geteert ohne Schlaglöcher und nebenan stünde plötzlich ein Supermarkt. Dagegen ist Deutschland einfach nur langweilig. Und genau deshalb verbringen Kolumbianer ihren Urlaub zu Hause oder entspannen einfach mal nur, während meine Eltern in ihrem Jahresurlaub Kolumbien erkunden werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir Deutsche suchen das Abenteuer, das uns der entwickelte Staat nicht geben kann. Alles ist immer gleich - das gibt Planungssicherheit, aber ermüdet. Im Gegensatz dazu hat der durchschnittliche Kolumbianer genug Abwechslung und Abenteuer täglich - von mir auch als „Passion“ bezeichnet. Wenn ich heute nicht weiß, ob der Bus morgen pünktlich fährt, ich übermorgen arbeiten muss oder in der Schule gerade die Mücken ausgeräuchert werden - ein aktuelles, reales Beispiel - oder nächste Woche meine Straße nicht plötzlich eine Einbahnstraße geworden ist, dann will ich in meinen jämmerlichen zwei Wochen Jahresurlaub keine Aufregung, keine Überraschung, kein Abenteuer. Ich will Ruhe und Eintönigkeit.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T6HrjHBTI/AAAAAAAAA88/mZoOWKSHsyg/s1600/Alumbrado+%284%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T6HrjHBTI/AAAAAAAAA88/mZoOWKSHsyg/s400/Alumbrado+%284%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch wie gesagt, nur im Urlaub. Zu Weihnachten sieht das Ganze doch etwas anders aus. Heiligabend? Stille Nacht? Weit gefehlt - im katholisch geprägten Kolumbien wird die Geburt von Jesus gefeiert, im wahrsten Sinne des Wortes. Und feiern können sie, die Kolumbianer. Das bedeutet im Klartext: die Einkaufszentren sind bis 22 Uhr geöffnet, die Bars bis zwei Uhr morgens, und die Bescherung unter dem Plastiktannenbaum dauert nur kurz. Schließlich will man danach ja noch zur „rumba“ (Party, Feier) gehen!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9TylOVhE_I/AAAAAAAAA8c/gz5ks3Qfo3E/s1600/B+Weihnachten+%282%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9TylOVhE_I/AAAAAAAAA8c/gz5ks3Qfo3E/s400/B+Weihnachten+%282%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der besagte Plastiktannenbaum, mit Cousine Valentina und Gastvater Javier, ...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9TyuiuVimI/AAAAAAAAA8k/sLkZVS0payo/s1600/B+Weihnachten+%283%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9TyuiuVimI/AAAAAAAAA8k/sLkZVS0payo/s400/B+Weihnachten+%283%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... und eine etwa 10 Quadratmeter große Adventsstadt im Haus meiner Gasttante, mit meiner Gastmutter María Nelly und mir. Zum Glück feierten wir Weihnachten bei meiner Gasttante. So blieb der ganze Kitsch bei uns aus dem Haus.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T1nyPRVkI/AAAAAAAAA8s/0vXBt7NjJ0M/s1600/B+Weihnachten.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T1nyPRVkI/AAAAAAAAA8s/0vXBt7NjJ0M/s400/B+Weihnachten.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um 24 Uhr sieht man in Deutschland wahrscheinlich keine Menschenseele auf der Straße. In Kolumbien dagegen sind die Bars voll mit Menschen, vergleichbar mit einem normalen Freitagabend. Dazu verglichen Deutschland:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T1x-U6zaI/AAAAAAAAA80/ea9-T5g5s-Y/s1600/Bahn.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T1x-U6zaI/AAAAAAAAA80/ea9-T5g5s-Y/s400/Bahn.jpg" width="303" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schließlich begann am Tag darauf auch die "Feria de Cali". Vergleichbar mit dem Karneval von Río de Janeiro geht in Cali jedes Jahr vom 25. bis zum 30. Dezember die Post ab - und davon möchte ich euch einen kleinen Einblick zeigen. Neben dem Motto "un nuevo latir" gab es noch zahlreiche andere Sprüche wie "Cali, donde vivir es hermoso" ("Cali, wo das Leben wunderschön ist"), "Cali, donde nadie es extraño" ("Cali, wo niemand fremd ist") oder "Dale, dale, Cali, no pares!" ("Schnell, schnell, Cali, bleib nicht stehen!") Vielleicht findet ihr in den folgenden Bildern und Videos einige Beispiele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T8YdkTtCI/AAAAAAAAA9s/saGM48Ou3IE/s1600/H+Salso+%283%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T8YdkTtCI/AAAAAAAAA9s/saGM48Ou3IE/s400/H+Salso+%283%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Besonders dieses "dale, dale" ("schnell, schnell") findet man überall in Kolumbien, was verglichen mit der doch eher ruhigen Lebensart der Kolumbianer wie eine Karikatur wirkt. Auch in der Schule fehlt auf keinem Plakat ein "dale" oder auf Englisch ein "hurry up", selbst wenn die betreffende Veranstaltung erst in zwei Monaten stattfindet. Das erinnert mich derweilen an die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Futurismus" style="color: blue;"&gt;Futuristen&lt;/a&gt;, über die wir im Philosophieunterricht gesprochen haben. Aber wie gesagt, das ist eher eine Karikatur des Lebensstils und daher braucht man sich, so glaube ich, vorerst keine Sorgen um eine Radikalisierung des Fortschritts wie im Futurismus machen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hkM_LIiQcag&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/hkM_LIiQcag&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das „Salsódromo“ war die erste Parade der Feria, benannt nach dem Tanz Salsa.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T6RUdJ53I/AAAAAAAAA9E/juVbDj7klg0/s1600/H+Salso+%2810%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T6RUdJ53I/AAAAAAAAA9E/juVbDj7klg0/s400/H+Salso+%2810%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gemeinsam mit meinen Gasteltern nahm ich auf der VIP-Tribüne Platz, wo sich neben uns noch weitere wichtige Persönlichkeiten der örtlichen Politik und Wirtschaft niederließen. Doch das hieß nicht, dass das Ganze eine langweilige Angelegenheit werden sollte, im Gegenteil: es wurde gefeiert, gejubelt und getrunken!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T6a9QImdI/AAAAAAAAA9M/XPSpfcuRs3U/s1600/H+Salso+%2815%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T6a9QImdI/AAAAAAAAA9M/XPSpfcuRs3U/s400/H+Salso+%2815%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Natürlich durften auch die örtlichen B-Promis nicht fehlen: links die einzige kolumbianische Siegerin beim Schönheitswettbewerb "Miss Universum“ im Jahre neunzehnhundertschießmichtot (Wikipedia hilft weiter: Luz Marina Zuluaga, geboren 1938, Siegerin im Jahre 1958 - ich gebe zu, sie hat sich gut gehalten) und rechts eine kolumbianische Ex-Boxweltmeisterin (da hilft auch Wikipedia nicht mehr weiter).&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T674c8E8I/AAAAAAAAA9c/ZGx5Bk2VI54/s1600/H+Salso+%282%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T674c8E8I/AAAAAAAAA9c/ZGx5Bk2VI54/s400/H+Salso+%282%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier ein Blick über die Calle 10. Während ich das Straßennetz in Cali erkläre, sind ein paar Bilder vom „Salsódromo“ zu sehen. Die Orientierung ist in Cali nicht ganz einfach, obgleich man durch das Calle/Carrera-System eigentlich keine Probleme haben sollte - „Calle“ bedeutet eine Straße von Norden nach Süden, „Carrera“ eine Straße von Osten nach Westen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T8G7olZHI/AAAAAAAAA9k/EoGaDZc_kXw/s1600/H+Salso.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T8G7olZHI/AAAAAAAAA9k/EoGaDZc_kXw/s400/H+Salso.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Cali ist jedoch nicht wirklich schachbrettförmig aufgebaut, sodass manchmal Carreras parallel zu Calles verlaufen, so zum Beispiel die Carrera 37 und die Calle 5. Außerdem gibt es noch „Diagonales“ und „Transversales“, und schließlich wird eine Carrera auf der nordwestlichen Seite des "Río Cali" zu einer „Avenida“.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qhC_pFBztc0&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/qhC_pFBztc0&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das heißt jedoch nicht, dass es auf der anderen Seite keine Avenidas gäbe - so heißt zum Beispiel die Calle 6 „Avenida Roosevelt“ und ist auch nur als solche bekannt. Die Calle 13 heißt „Avenida Pasoancho“ und die eben gezeigte Calle 10 geht in die Carrera 26 über und heißt „Autopista Suroriental“ („Südöstliche Autobahn“). Die Calle 70 zweigt von der Calle 25 ab und heißt dann „Autopista Simón Bolívar“, während die Calle 73 „Avenida Ciudad de Cali“ genannt wird.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T8gu0rfKI/AAAAAAAAA90/aBPoCVHOX3M/s1600/H+Salso+%285%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T8gu0rfKI/AAAAAAAAA90/aBPoCVHOX3M/s400/H+Salso+%285%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ach, drei Straßen nur zwischen der Calle 70 und 73, denke ich mir und steige ich den Bus, der über diesen kleinen Umweg zu meinem Ziel fahren soll. Was der Busfahrer nicht sagte, war, dass er an der nächsten Ampel rechts ins Ghetto abbiegen würde, wo selbst meine Gasteltern noch nie waren. Denn Calle 70 und 73 bedeutet nicht, dass die Straßen nur drei Blöcke voneinander entfernt sind - schließlich gibt es dazwischen noch die Straßen 71, 71A, 71A1, 71A2, 71B, ... bis hin zur 72Y. Genug verwirrt?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T8uwI-qZI/AAAAAAAAA98/xymlETsH9Do/s1600/H+Salso+%2811%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T8uwI-qZI/AAAAAAAAA98/xymlETsH9Do/s400/H+Salso+%2811%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nein, denn nun kommt noch der Trick dazu, dass der Einfachheit halber oft Calle, Carrera und Avenida einfach weggelassen werden. So wohne ich beispielsweise an der Calle 5, die als „la quinta“ („die Fünfte“) bekannt ist. „La sexta“, also „die Sechste“, ist jedoch ganz und gar nicht nah, denn hier ist die Avenida 6 gemeint. „La primera“ („Die Erste“) hingegen ist ganz klar die Carrera 1, und mit „la 70“ ist wieder die Calle 70, also die „Simón Bolívar“ gemeint. Und „La 14“ ist ein Supermarkt. Wer jetzt noch mag, der schaut sich einfach mal das &lt;a href="http://maps.google.com/maps?q=cali" style="color: blue;"&gt;Straßennetz von Cali&lt;/a&gt; an.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T9GMiKK3I/AAAAAAAAA-M/aWPSwFERBqo/s1600/H+Salsodromo+%288%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T9GMiKK3I/AAAAAAAAA-M/aWPSwFERBqo/s400/H+Salsodromo+%288%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Selbst die Kinder tanzen schon ...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T9bG0KMvI/AAAAAAAAA-U/K83--M7QEek/s1600/H+Salsodromo+%2814%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T9bG0KMvI/AAAAAAAAA-U/K83--M7QEek/s400/H+Salsodromo+%2814%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... zur allgegenwärtigen Salsa, wie man hier auch hören kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CsduOPSIoY0&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/CsduOPSIoY0&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so sieht es aus, wenn man dazu tanzen kann ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lvFc8Ft8LN4&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/lvFc8Ft8LN4&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... oder so!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GDesrzzPnd8&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/GDesrzzPnd8&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beeindruckend, oder?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T9r0g2cQI/AAAAAAAAA-c/gg4ILYCzjHQ/s1600/H+Salso+%2813%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T9r0g2cQI/AAAAAAAAA-c/gg4ILYCzjHQ/s400/H+Salso+%2813%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Ganze war eine riesige Party und leider nach fünf Stunden schon vorbei.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T98VKigCI/AAAAAAAAA-k/eRENg5hiSUU/s1600/H+Salsodromo+%2816%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9T98VKigCI/AAAAAAAAA-k/eRENg5hiSUU/s400/H+Salsodromo+%2816%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Am nächsten Tag der Feria fand dann die „Cabalgata“ („caballo“ bedeutet Pferd) statt, wo die Pferdebesitzer aus Cali und Umgebung ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9UBBeVBQ2I/AAAAAAAAA-s/9tQMd0uG1EE/s1600/I+Cabalgata.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9UBBeVBQ2I/AAAAAAAAA-s/9tQMd0uG1EE/s400/I+Cabalgata.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... durch die Stadt reiten und sich bejubeln lassen darf - eine Pferdeparade quasi.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9UBUUj2W-I/AAAAAAAAA-0/cqKpfNwC5DE/s1600/I+Cabalgata+%282%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9UBUUj2W-I/AAAAAAAAA-0/cqKpfNwC5DE/s400/I+Cabalgata+%282%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Neben der Polizei ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9UB2bXPa5I/AAAAAAAAA-8/phS0zbryILU/s1600/I+Cabalgata+%284%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9UB2bXPa5I/AAAAAAAAA-8/phS0zbryILU/s400/I+Cabalgata+%284%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... und dem Militär ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9UK3xKL7fI/AAAAAAAAA_M/8vvlnLdxhUo/s1600/I+Cabalgata+%285%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9UK3xKL7fI/AAAAAAAAA_M/8vvlnLdxhUo/s400/I+Cabalgata+%285%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span id="goog_1699579975"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_1699579976"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... waren auch viele Einwohner Calis unterwegs.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9UK760gkeI/AAAAAAAAA_U/cGEUwjYPiL4/s1600/I+Cabalgata+%283%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9UK760gkeI/AAAAAAAAA_U/cGEUwjYPiL4/s400/I+Cabalgata+%283%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Leider war das Ganze eher langatmig und zäh, sodass wir - hier meine Cousine Valentina und der Freund ihrer Schwester, Juan Camilo, sowie im Hintergrund meine Gastfamilie - nicht lange auf der Tribüne blieben.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nächste Woche gibt es mehr von der Feria und einen Bericht zu Silvester, das wie Weihnachten durchaus anders als in Deutschland ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin, euer Lars&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-5046121424727574440?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/5046121424727574440/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/04/navidad-nuevo-ano-y-entre-medias-parte.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5046121424727574440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5046121424727574440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/04/navidad-nuevo-ano-y-entre-medias-parte.html' title='Navidad, Año Nuevo, y entre medias. Parte Uno'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S9TxnUAZ3xI/AAAAAAAAA8E/D8ShC80lORk/s72-c/Alumbrado+%283%29.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-1344456977174884418</id><published>2010-04-13T23:47:00.003-05:00</published><updated>2010-04-15T21:59:54.936-05:00</updated><title type='text'>¡Tan lindo que es Panamá!</title><content type='html'>Oh, wie schön ist Panama!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Arbeitet der Junge eigentlich auch einmal? Das mögt ihr euch bestimmt fragen, nachdem es der Überschrift nach wieder einmal auf Reisen ging. Doch da in der Schule wieder einmal die Stundenpläne geändert wurden und so das ganz normale Chaos noch übertroffen wurde, war ich dann mal wieder weg - und zwar in den hohen Norden Kolumbiens nach Capurganá, an die Grenze zu Panama. Mit auf der Reise war Jana aus Hamburg, die ich durch meine Blogeinträge überzeugen konnte, mich in ihren zwei Wochen Frühjahrsferien hier in Kolumbien zu besuchen. Die Reiseroute seht ihr hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PpmFtaSbI/AAAAAAAAA10/kwMhGpZn45M/s1600/Reiseroute.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PpmFtaSbI/AAAAAAAAA10/kwMhGpZn45M/s640/Reiseroute.jpg" width="422" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="color: #38761d;"&gt;&lt;b&gt;6. März 2010: Cali/Hamburg - Bogotá - Medellín - Apartadó - Turbo&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: #f1c232;"&gt;&lt;b&gt;7. März 2010: Turbo - Capurganá&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: red;"&gt;&lt;b&gt;12. März 2010: Capurganá - Turbo - Apartadó - Medellín&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;13. März 2010: Medellín - Turbo&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze war, wir ihr sehen könnt, schon vor einem Monat. Entführt worden? Vom Faultier gebissen? Oder doch einfach nur ganz viel Passion? Nein, im Endeffekt war mein Computer daran schuld, der plötzlich nur noch Streifen angezeigt hat. Nach einer Reparatur für 120.000 Pesos, etwa 45 Euro, bin ich wieder online und froh, euch den neuesten Blogeintrag präsentieren zu können!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 1 - Samstag, 6. März 2010&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer langen Nacht des Packens - es durften nur 15 Kilo sein - überhöre ich einfach mal meinen Wecker. Um 5.30 Uhr kommt mein Gastvater rein und fragt mich, ob ich nicht schon vor einer halben Stunde hätte aufstehen wollen. Ja, stimmt. Ich fasel irgendwas von wegen "passt schon" und bin natürlich hellwach, da in zwei Stunden das Flugzeug geht. Also schnell gefrühstückt und ein Taxi bestellt. Das bringt mich zum Terminal, wo ich einen Bus zum Flughafen nehme. Das dauert insgesamt zwar eine knappe Stunde, ist dafür aber mit etwa 12.000 Pesos, knapp 5 Euro, deutlich billiger als die direkte Fahrt mit dem Taxi - 30 Minuten für 50.000 Pesos, also 20 Euro. Pünktlich geht es mit Aires von Cali nach Bogotá. Dort wartet Jana schon seit 5 Uhr morgens auf mich - den Flugplänen von Continental Airlines sei dank.&lt;br /&gt;Treffpunkt war ganz international der McDonald's im Flughafen, den ich ja schon kannte - und Jana hatte immerhin dreieinhalb Stunden Zeit, ihn zu finden. Das Wiedersehen wurde ganz typisch mit dem kolumbianischen Exportgut Nummer 2 gefeiert - K... nee, was denkt ihr denn schon wieder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PYN67Bp3I/AAAAAAAAA0M/E-6EJG7W68Y/s1600/P1030101.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PYN67Bp3I/AAAAAAAAA0M/E-6EJG7W68Y/s400/P1030101.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Kaffee - natürlich bei Juan Valdez, dem kolumbianischen Starbucks. Nur irgendwie viel besser. War übrigens so lecker, wie es aussieht!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Knappe drei Stunden später ging es weiter von Bogotá nach Medellín oder, besser gesagt, nach Rionegro, eine Stunde weg von Medellín. Die Stadt selber liegt nämlich in einem engen Talkessel und der dortige Flughafen ist viel zu klein geworden, sodass man einen neuen weit weg gebaut hat. Wir kommen also in Medellín-Rionegro an - vergleichbar mit Hamburg-Lübeck oder Frankfurt-Hahn - und bekommen einen kurzen Einblick in die kolumbianische Arbeitssicherheit. So 'ne Schutzbrille beim Schweißen wird ja auch irgendwie überbewertet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PewIFL4rI/AAAAAAAAA0U/MiOc0EcJ7Z0/s1600/P1030105.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PewIFL4rI/AAAAAAAAA0U/MiOc0EcJ7Z0/s400/P1030105.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Preisfrage: Was zeigt das folgende Bild? (Man beachte den Rollstuhl.)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pe2--aM8I/AAAAAAAAA0c/p88Iap2gbm4/s1600/P1030106.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pe2--aM8I/AAAAAAAAA0c/p88Iap2gbm4/s400/P1030106.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Krankenhaus? Altenheim? Nein, es ist ...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pe_DBGoRI/AAAAAAAAA0k/1OxK4fkRrJ0/s1600/P1030107.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pe_DBGoRI/AAAAAAAAA0k/1OxK4fkRrJ0/s400/P1030107.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... ein Flughafen!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ihr seht, der Stadtflughafen ist wirklich zu klein geworden. Dort sollte unsere Propellermaschine starten, doch als wir ankamen, war die Abflugzeit noch nicht bekannt, geschweige denn, ob der Flug überhaupt heute stattfinden würde. Das für mich ganz normale Maß an Passion an diesem Tag war für Jana doch schon ein recht heftiger Kulturschock und erst Cola und Blätterteiggebäck von der Fluggesellschaft konnten sie etwas entspannter stimmen. Ich erwartete schon ganz entspannt eine Nacht in einem 5-Sterne-Hotel wie nach der Reise an den Amazonas - Billigfluggesellschaft heißt hier auch etwas anderes - doch umso mehr freute ich mich, als irgendwann eine Abflugzeit genannt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PfLjNSqlI/AAAAAAAAA0s/9X9eHf9vAF8/s1600/P1030108.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PfLjNSqlI/AAAAAAAAA0s/9X9eHf9vAF8/s400/P1030108.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Mit diesem Flugzeugchen, das drinnen echt übel roch, ging es also nach Apartadó. Dort war es schon dunkel, als wir ankamen und der Trecker unser Gepäck abholte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PfrXRW4TI/AAAAAAAAA00/Cepme7q92Qo/s1600/P1030109.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PfrXRW4TI/AAAAAAAAA00/Cepme7q92Qo/s400/P1030109.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Mit einem unguten Gefühl stand ich bei der Gepäckausgabe, denn wir mussten noch eine halbe Stunde weiter nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turbo_%28Kolumbien%29" style="color: blue;"&gt;Turbo&lt;/a&gt;. Die Fahrt sollte durch den Regenwald gehen und in einer von Paramilitärs regierten Region entspricht es sicher nicht den Vorstellungen von AFS, dass man da nachts alleine mit einem Taxi durchfährt.&amp;nbsp; Meinen übrigens auch nicht.&lt;br /&gt;Ich fragte also ein bisschen herum, da der letzte Bus schon längst weg war, und hatte Glück, dass ein Doktor aus Apartadó mich hörte. Er musste sowieso nach Turbo und nahm Jana und mich mit. Das uns empfohlene Hotel war natürlich schon voll und so tappten wir um 21 Uhr mit unserem Gepäck durch diese potthässliche Stadt, um ein Zimmer zu finden. Doch schon nach fünf Minuten waren wir erfolgreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pf-vtHCkI/AAAAAAAAA1M/5E8z9bDKRtw/s1600/P1030111.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pf-vtHCkI/AAAAAAAAA1M/5E8z9bDKRtw/s400/P1030111.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Man beachte die äußerst intelligente Anordnung dieses Duschvorhangs - die Dusche war rechts hinter dem Wandansatz.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pfw8p-ojI/AAAAAAAAA08/4ABAkuoW8dQ/s1600/P1030110.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pfw8p-ojI/AAAAAAAAA08/4ABAkuoW8dQ/s640/P1030110.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Glücklich, endlich mehr oder weniger in Sicherheit zu sein, gingen wir auch schnell schlafen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 2 - Sonntag, 7. März 2010&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir gingen in aller Frühe zur Mole, um unsere Bootstickets nach Capurganá kaufen. Bei unserer Rückkehr zehn Minuten später wurden wir vom Fernseher überrascht, der plötzlich an war. Glücklicherweise waren noch alle Wertsachen da, sodass ich auf eine Aufwachfunktion des Fernsehers tippte - nichtsdestotrotz wollten wir nichts wie weg aus Turbo!&amp;nbsp; Ein seltsamer Ort, der einem ein konstantes Unsicherheitsgefühl gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PhrPgjXkI/AAAAAAAAA1c/51hjtRhnk5Y/s1600/P1030113.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PhrPgjXkI/AAAAAAAAA1c/51hjtRhnk5Y/s400/P1030113.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wir verpackten unsere Rucksäcke also gut für die Bootsfahrt ... &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pf3_urlWI/AAAAAAAAA1E/lB5p5IXzDeM/s1600/P1030115.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pf3_urlWI/AAAAAAAAA1E/lB5p5IXzDeM/s640/P1030115.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... und bewunderten die örtliche Organisation und Architektur.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pg_h0Ir4I/AAAAAAAAA1U/Oof6K_B-mjE/s1600/P1030116.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pg_h0Ir4I/AAAAAAAAA1U/Oof6K_B-mjE/s400/P1030116.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Diese Brücke schlägt diese Woche alle Gegenkandidaten und gewinnt die ...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pp1iCdAAI/AAAAAAAAA18/BOz1kDioOYU/s1600/Passionsfrucht.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="382" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pp1iCdAAI/AAAAAAAAA18/BOz1kDioOYU/s400/Passionsfrucht.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Hafenbecken schwammen die Pelikane neben dem Müll, den die Hüttenbewohner mangels eines Müllentsorgungssystems ins Meer entsorgen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PiDOKArWI/AAAAAAAAA1k/s0F2TgYgFjc/s1600/P1030129.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PiDOKArWI/AAAAAAAAA1k/s0F2TgYgFjc/s400/P1030129.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir fuhren also mit einer 25-sitzigen "lancha" (Motorboot) durch den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Golf_von_Urab%C3%A1" style="color: blue;"&gt;Golf von Urabá&lt;/a&gt;, um nach Capurganá zu gelangen. Das war zumindest der Plan, bis uns an der Hafenausfahrt die Wasserschutzpolizei stoppte und uns wegen zu hoher Wellen die Ausfahrt verbot. Noch ein Tag in Turbo?&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch nach einer freundlichen Spende des Kapitäns an die örtliche Polizei ging es weiter, hinaus auf das offene Meer, das zunächst nicht besonders wellig war, sodass Jana und ich in der zweiten Reihe unseren Spaß hatten. Doch wie nach einer Stunde Achterbahn wich die Euphorie irgendwann den Schmerzen, da die Wellen im Sekundentakt BAMM! BAMM! BAMM! gegen den Kiel knallten. Der Kapitän hatte von materialschonenden Fahrweise offensichtlich noch nie etwas gehört - oder es war nicht sein Boot - und so ging es BAMM! BAMM! BAMM! noch eine Stunde weiter, bis wir dieses malerische Fischerdörfchen erreichten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PrzTppIhI/AAAAAAAAA2E/iranq9pfLTU/s1600/P1030132.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PrzTppIhI/AAAAAAAAA2E/iranq9pfLTU/s400/P1030132.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sollte das Capurganá sein?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PsWD-q90I/AAAAAAAAA2M/lfW3Q6WBe0Q/s1600/P1030137.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PsWD-q90I/AAAAAAAAA2M/lfW3Q6WBe0Q/s400/P1030137.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nö, schön wär's. Es ging also noch mal "cinco minuticos" (fünf Minütchen) weiter, aus denen dann irgendwie doch eine knappe Stunde wurde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PthfMLx2I/AAAAAAAAA2U/caySvxN1U3o/s1600/P1030133.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PthfMLx2I/AAAAAAAAA2U/caySvxN1U3o/s400/P1030133.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir fuhren an mehreren solcher Inseln vorbei, während der Komfort BAMM! BAMM! BAMM! wie gewohnt blieb, sodass wir nach mehreren Zwischenstopps in irgendwelchen Dörfern mit einer gefühlten schweren Gehirnerschütterung unendlich erleichtert Capurganá erreichten. Jana meinte, es sei das Schlimmste gewesen, was sie je erlebt hätte, und dass sie nie wieder in dieses Boot steigen würde. Naja, mal gucken ... &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich hatte über einen Freund die Nummer von Joseph, einem ausgewanderten US-Amerikaner aus Hawaii, bekommen und vorab ein Zimmer bei ihm reserviert. Daher holte er uns von der Mole ab und brachte uns mit seinem Pferdewagen zu seinem kleinen, aber feinen Hotel.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PvA4pfWGI/AAAAAAAAA2c/4HLkGJ2YuJs/s1600/P1030177.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PvA4pfWGI/AAAAAAAAA2c/4HLkGJ2YuJs/s400/P1030177.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Und bei Joseph war es schöner, als Jana und ich es uns je hätten träumen lassen!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PvkMOieDI/AAAAAAAAA2k/kW_zGXaDj8A/s1600/P1030178.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PvkMOieDI/AAAAAAAAA2k/kW_zGXaDj8A/s400/P1030178.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seine Hütte mit vier Zimmern war mitten im Regenwald und doch nur fünf Minuten vom Stand entfernt, und ausgestattet mit zwei unglaublich wichtigen Dingen: Mückennetz über dem Bett - und Hängematten! Das folgende Video zeigt euch die Umgebung und führt euch durch unser Zimmer.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/T6cDPv_XIqU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/T6cDPv_XIqU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Neben allerlei Geviech, das im Regenwald nun mal so rumkrabbelt, ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pv_XB7bpI/AAAAAAAAA2s/sPOjmfMhARQ/s1600/P1030144.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Pv_XB7bpI/AAAAAAAAA2s/sPOjmfMhARQ/s400/P1030144.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... lebten auch Frösche dort, die jede Nacht wieder Star Wars nachzuspielen schienen. Beim folgenden Video - gut, es ist eigentlich nur eine Tonaufnahme mit einem Bild - solltet ihr Kopfhörer an den Computer anschließen, damit ihr die seltsamen Geräusche hören könnt, die die Kröten in Kolumbien von sich geben!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6kRpqiEnUws&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/6kRpqiEnUws&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Wohnen mitten in dieser üppigen und so unglaublich vielfäligen Natur ist etwas, das es in dieser Form in Europa nicht gibt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PxUtuJbNI/AAAAAAAAA20/hQLTcl_lYFU/s1600/P1030162.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PxUtuJbNI/AAAAAAAAA20/hQLTcl_lYFU/s400/P1030162.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tage 3 bis 6 - Montag, 8. März bis Donnerstag, 11. März 2010&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Sonntag und Montag regnete es erstmal den ganzen Tag lang, obwohl es eigentlich Trockenzeit hätte sein sollte. Aber so ist das nun einmal im Regenwald. Doch am Dienstag gingen wir das Dorf erkunden und fanden einen knapp zwanzig Meter langen, privaten Strand.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UfGHEoTOI/AAAAAAAAA28/j_ZCdoc0asw/s1600/P1030196.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UfGHEoTOI/AAAAAAAAA28/j_ZCdoc0asw/s400/P1030196.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Dort ging ich dann erstmal die Unterwasserwelt erkunden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UgRP-1jyI/AAAAAAAAA3E/j1gXRxtXa1s/s1600/P1030193.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UgRP-1jyI/AAAAAAAAA3E/j1gXRxtXa1s/s640/P1030193.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Vorbei an Palmen, die geradezu zu Fotos einladen, ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ugqcn53oI/AAAAAAAAA3M/6zrCo8SDV70/s1600/P1030182.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ugqcn53oI/AAAAAAAAA3M/6zrCo8SDV70/s400/P1030182.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... und farbenfrohen Strandhäusern im schwedischen Stil ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ug2Ej8ThI/AAAAAAAAA3U/QEwnUqw7x8s/s1600/P1030181.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ug2Ej8ThI/AAAAAAAAA3U/QEwnUqw7x8s/s640/P1030181.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... ging es zur Felsküste, wo eine steife Brise wehte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UhEF7C3iI/AAAAAAAAA3c/zuYXHmWLEiI/s1600/P1030187.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UhEF7C3iI/AAAAAAAAA3c/zuYXHmWLEiI/s640/P1030187.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dadurch war das Meer ziemlich aufgewühlt, sodass man nicht wirklich von karibischer Umgebung reden konnte - jedenfalls nicht die, die man sich in Deutschland so vorstellt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mwYXHJKs5nQ&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/mwYXHJKs5nQ&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Aber das tat unserer Urlaubsstimmung keinen Abbruch, schließlich hatte Joseph auch ein Schwimmbad bei seinem Hotel. Mal wieder typisch, denkt der eine oder andere Leser jetzt sicher, nun ist der Bengel mal am Meer und geht in den Pool. Mir doch egal - unseren Spaß hatten wir ja schließlich, wie man sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Cs0WzzsnP4M&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Cs0WzzsnP4M&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag ging es dann zu Fuß nach Panama. Zunächst marschierten wir etwa anderthalb Stunden über den Berg nach Sapzurro, dem kolumbianischen Grenzort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UiVeY-lEI/AAAAAAAAA3s/OyABEyKIXyY/s1600/P1030205.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UiVeY-lEI/AAAAAAAAA3s/OyABEyKIXyY/s400/P1030205.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Da der Boden noch matschig war, sahen wir am Ende auch dementsprechend aus. Aber das ist das Gute am Urwald - das Aussehen ist so ziemlich das Unwichtigste, was es gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UiJPkEFQI/AAAAAAAAA3k/MAXb2A7rZPU/s1600/P1030209.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UiJPkEFQI/AAAAAAAAA3k/MAXb2A7rZPU/s400/P1030209.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;In Sapzurro ging es vorbei an Plantagen, auf denen "plátanos" (Kochbananen) angebaut werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Uitk8D-sI/AAAAAAAAA30/tp82Kd9xfkE/s1600/P1030210.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Uitk8D-sI/AAAAAAAAA30/tp82Kd9xfkE/s400/P1030210.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Dorf bestand zudem aus malerischen Stränden ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ujm1j7I3I/AAAAAAAAA38/yVZUd8x-oNI/s1600/P1030211.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ujm1j7I3I/AAAAAAAAA38/yVZUd8x-oNI/s400/P1030211.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... und einem idyllischen Fischerhäfchen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UkAjIBYZI/AAAAAAAAA4E/YylUyP4QNr0/s1600/P1030212.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UkAjIBYZI/AAAAAAAAA4E/YylUyP4QNr0/s640/P1030212.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Dann noch knapp 200 Stufen hochstapfen und endlich hieß es:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UkaEWQUWI/AAAAAAAAA4U/rwcf2t5LQNs/s1600/P1030214.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UkaEWQUWI/AAAAAAAAA4U/rwcf2t5LQNs/s640/P1030214.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;"Willkommen in Panama"&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ukucgo60I/AAAAAAAAA4c/_xj9ckD1UbE/s1600/P1030218.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ukucgo60I/AAAAAAAAA4c/_xj9ckD1UbE/s400/P1030218.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dort unten lag "La Miel" (Der Honig), die panamaische Grenzstadt. Die Zöllner guckten sich nur kurz unsere Pässe an und notierten sich die Nummern, bevor wir die 200 Stufen auf der anderen Seite herunterstiegen. Nach einer weiteren Viertelstunde waren wir endlich am Ziel und fanden den weißen Strand, für den wir gekommen waren!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UldDg7-qI/AAAAAAAAA40/qjc4H0VP-RI/s1600/P1030220.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UldDg7-qI/AAAAAAAAA40/qjc4H0VP-RI/s400/P1030220.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf dem Weg liefen wir an einer Kokosnusspalme vorbei und holten uns eine Frucht vom Baum. Die örtlichen Polizisten öffneten sie uns mit einer Machete - und wir genossen das frische Kokoswasser. Der Strand war fast komplett leer und wir genossen die Ruhe, die dieser Ort ausstrahlte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UmqFZpxlI/AAAAAAAAA48/qCKLPI6LQ7w/s1600/P1030223.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UmqFZpxlI/AAAAAAAAA48/qCKLPI6LQ7w/s400/P1030223.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir kauften uns noch für 5000 Pesos, etwa 2 Euro, einen "Coco Loco", also quasi eine "verrückte Kokosnuss". Das ist Kokoswasser gemischt mit Rum und Kokosmilch, und dazu gibt's dann natürlich auch noch das Kokosfleisch. Kokosnüsse werden hier in Kolumbien nicht wie in Deutschland zerkloppt, sondern das Holz wird mit einer Machete abgeschlagen und man hat dann eine ganze Kokosnuss, nur ohne Schale. Auf jeden Fall scheint es Jana zu schmecken.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UnrMmY6CI/AAAAAAAAA5E/cMHHcAwjc0U/s1600/P1030227.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UnrMmY6CI/AAAAAAAAA5E/cMHHcAwjc0U/s400/P1030227.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachdem wir ein paar Stunden am Strand gelegen und geschwommen hatten, fragte ich, wann denn das Boot nach Capurganá führe - es sollte nämlich eins geben. Das war dann aber irgendwie doch nicht der Fall und so entschieden Jana und ich uns, wieder nach Sapzurro zurückzugehen, da dort Boote nach Capurganá fahren sollten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UpQcwFNVI/AAAAAAAAA5M/WS9QnDX1E6A/s1600/P1030216.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UpQcwFNVI/AAAAAAAAA5M/WS9QnDX1E6A/s400/P1030216.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieser Blick auf Sapzurro belohnte uns für den schwierigen Anstieg aus Panama aus. Als wir an der Mole ankamen, legte gerade ein Boot ab. Es stellte sich heraus, dass es das letzte nach Capurganá sein sollte, und so lief ich hinterher und rief "Esperen, por favor!" (Warten Sie bitte!). Der Kapitän entschloss sich auf Grund der Tatsache, dass zwei Weiße sein recht spärliches Einkommen gut aufstocken könnten, dazu, noch einmal anzulegen, und so waren wir nach einer entspannten Fahrt auch schon eine Viertelstunde später wieder in Capurganá. Glück muss man halt auch haben!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Tags darauf ging es zum Wasserfall "el cielo" (der Himmel). Der Weg führte an einem weiterem architektonischen Meisterstück vorbei, ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UrcE88WuI/AAAAAAAAA5U/q-lEksylUuY/s1600/P1030237.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UrcE88WuI/AAAAAAAAA5U/q-lEksylUuY/s400/P1030237.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... bevor wir zu den "puertas del cielo" (Himmelspforten) kamen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ury_xSHhI/AAAAAAAAA5c/1JA_KkKL6Tw/s1600/P1030234.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ury_xSHhI/AAAAAAAAA5c/1JA_KkKL6Tw/s400/P1030234.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein paar Minuten später waren wir auch schon an den Wasserfällen, wo neben uns noch eine fünfköpfige Gruppe war. Den Eintritt von 3000 Pesos pro Person, also 1,20 Euro, sparten wir uns versehentlich, da ich nur einen 50.000 Pesos-Schein mitgenommen hatte und den keiner wechseln konnte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vom Wert her sind 20 Euro doch etwas ganz anderes in Kolumbien. Auch in Cali kann ich mit 50.000 Pesos-Scheinen aus dem Geldautomaten nicht viel anfangen, sodass ich meistens damit an der Busstation ganz gezielt eine Fahrt für 1500 Pesos, also 60 Cent, kaufe. Die haben nämlich Wechselgeld.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UthiBFMTI/AAAAAAAAA5k/38sJhL1DGoc/s1600/P1030257.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8UthiBFMTI/AAAAAAAAA5k/38sJhL1DGoc/s400/P1030257.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Kurze Zeit später hatten wir den Wasserfall für uns alleine und konnten ein paar Fotos machen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ut1bZG2tI/AAAAAAAAA5s/m82QUUuLTh4/s1600/P1030265.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8Ut1bZG2tI/AAAAAAAAA5s/m82QUUuLTh4/s400/P1030265.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Abends packten wir dann unsere Sachen, denn am nächsten Tag wollten wir mit dem Boot zurück nach Turbo fahren - ich habe Jana schließlich doch noch überzeugt. Im Rückblick war es wohl der schönste Urlaubsort, den ich jemals kennengelernt habe. Besonders Joseph und seine Kochkünste trugen dazu in nicht unerheblichem Maße bei - seien es Omelettes, Fisch oder Hühnchen, es war einfach superlecker! Er kannte nämlich im Gegensatz zu den Kolumbianern auch andere Gewürze außer Koriander, an das ich mich hier wohl oder übel gewöhnt habe, da es in jeder Suppe drin ist. Die Lage seines Hotels war natürlich auch optimal&amp;nbsp; - mitten in der Natur, wie das folgende Video zeigt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bZVOK8xOWco&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/bZVOK8xOWco&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Tag 7 - Freitag, 12. März 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachdem die Uhr meines Handys wegen Passion mittlerweile eine Viertelstunde zu spät ging, wurde es morgens doch noch etwas hektisch. Joseph brachte uns auf seinem Pferdekarren zum Hafen und diesmal waren wir nicht so dämlich, uns nach vorne zu setzen. Das war aber eigentlich auch egal, denn das Meer war spiegelglatt und wir reisten sicher und entspannt, bis wir in Turbo eintrafen. Vorbei an zwanzig Männern, die uns in irgendwelche Busse nach Medellín oder Cartagena holen wollten, suchten wir den Bus nach Apartadó. Dort kamen wir dann auch um elf Uhr morgens an, sodass wir bis zum Abflug noch sechs Stunde Zeit totschlagen mussten. Natürlich hat man den Zeitpuffer genau dann, wenn man ihn nicht braucht...&lt;br /&gt;Wir aßen also für 5000 Pesos, zwei Euro, pro Person ein riesiges Mittagessen mit Reis, Hühnchen, Salat und Getränk, bis wir dann um 14.45 Uhr den Bus zum Flughafen nahmen. Es war ein offizieller Bus, doch Jana und ich waren die einzigen beiden Passagiere. Als der Busfahrer zwei Männern auf der Straße irgendetwas zurief und die beiden daraufhin zu uns in den Bus stiegen, war alle Entspannung und Sicherheit wie weggeblasen. Dass einer der Männer ein Messer dabei hatte, ließ unseren Adrenalinspiegel noch weiter ansteigen. So verschanzten wir uns in der letzten Reihe, bereit dazu, die uns zur Verfügung stehenden Waffen Pfefferspray und Teleskopschlagstock einzusetzen, falls dies nötig sein sollte. Schließlich wussten wir von der Hinfahrt, dass es wieder durch den Regenwald gehen würde.&lt;br /&gt;Doch alle Angst war umsonst und wir atmeten auf, als die Männer nach fünfzehn Minuten ausstiegen. Kurze Zeit später kamen wir am Flughafen an und erfuhren, dass unser Flug verspätet sei und noch nicht sicher sei, wann es denn losginge... kennen wir das nicht schon?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U0ZMsLy-I/AAAAAAAAA50/4PeaYOwzL9g/s1600/P1030274.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U0ZMsLy-I/AAAAAAAAA50/4PeaYOwzL9g/s400/P1030274.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wir bewunderten also die kolumbianischen Englischfähigkeiten - der Schreiber könnte glatt einer meiner Schüler sein - und hörten Stenkelfeld, bis uns ein Student namens Carlos ansprach, ob wir Deutsche seien. Carlos war an der Deutschen Schule in Medellín zur Schule gegangen und auch ein halbes Jahr in Deutschland gelebt. So verbrachten wir die restliche Wartezeit mit ihm - und mit seinem Laptop mit Internet! - und als der Flug dann endlich nur eine Stunde verspätet aufgerufen wurde, waren wir guter Laune.&lt;br /&gt;Die sollte sich aber bald schon wieder verabschieden, denn unser Flug wurde vom Stadtflughafen nach Rionegro umgeleitet. Der Stadtflughafen schließt nämlich um 18 Uhr abends. Somit fuhren wir nochmal eine Stunde mit dem Bus und kamen schließlich statt um 17.30 Uhr um 20 Uhr in Medellín an. Ein ganz typisches Beispiel von Passion.&lt;br /&gt;Wir fuhren also mit einem Taxi zu unserem vorher reservierten Hotel, wo wir kurz unsere Sachen abluden, und dann mit dem gleichen Taxi weiter zu einem Einkaufszentrum, um noch etwas zu essen. Meine Wahl fiel auf "El Corral" (Der Hof), eine Schnellimbisskette, bei der die Hamburger nach meinem Geschmack unter den besten der Welt sind.&lt;br /&gt;Jana schlug mich und aß neben ihren Pommes und ihrem "Todo Terreno" (All-Terrain) mit 250 Gramm Fleisch auch noch meine Pommes, während ich noch mit meinem "Todo Terreno" und meinem Milchshake kämpfte. So kamen wir um 22 Uhr zurück ins Hotel und waren so müde und satt, dass wir beide noch angezogen auf den Betten einschliefen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 8 - Samstag, 13. März 2010&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich morgens eher zufällig aufwachte und Jana weckte, wollte ich ihr natürlich noch etwas von meiner kolumbianischen Lieblingsstadt Medellín zeigen. Wie jetzt, Lieblingsstadt? Lars war schon mal in Medellín? Ja, sogar schon im Januar, da fehlt aber noch der Blogeintrag. Ihr seht, ich habe noch viel zu tun hier...&lt;br /&gt;Auf jeden Fall liefen wir zum "Parque Botero" (Botero-Park), wo viele der fetten Figuren stehen, die der kolumbianische Künstler &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernando_Botero" style="color: blue;"&gt;Fernando Botero&lt;/a&gt; seiner Heimatstadt vermacht hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U4OWCrP9I/AAAAAAAAA58/liOor2hfKbk/s1600/P1030275.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U4OWCrP9I/AAAAAAAAA58/liOor2hfKbk/s640/P1030275.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da waren natürlich viele Touristen und dementsprechend genauso viele Verkäufer... nein danke, ich möchte keine Kugelschreiber, keine Fotos, kein Kokain kaufen! Obst? Meinetwegen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U5L-cw17I/AAAAAAAAA6E/K37ADy3gAng/s1600/P1030276.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U5L-cw17I/AAAAAAAAA6E/K37ADy3gAng/s400/P1030276.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Medellín ist die reichste und wohl auch schönste Stadt Kolumbiens, was unter anderem am wohl bekanntesten Sohn der Stadt &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pablo_Escobar" style="color: blue;"&gt;Pablo Éscobar&lt;/a&gt; und seinen Drogenboss-Kollegen liegt. Deren Geld musste ja irgendwo hin und so ist Medellín kulturell mit anderen Weltstädten durchaus auf einem Level.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U8nZZv8CI/AAAAAAAAA6U/UZYDGhltwp8/s1600/P1030281.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U8nZZv8CI/AAAAAAAAA6U/UZYDGhltwp8/s400/P1030281.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Medellín ist auch die einzige kolumbianische Stadt mit einem Metrosystem, das mit einer deutschen S-Bahn vergleichbar ist. Das ist doch mal eine sinnvolle Nutzung von Drogengeld, im Sinne von: "Meine Villa! Mein Flugzeug! Meine Frau! Ihre Titten! Und bämm - meine S-Bahn! Und jetzt kommst du!"&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir nahmen also die Metro, um Katja, einer anderen weltwärts-Teilnehmerin von AFS hallo zu sagen, und gingen dann zum "Pájaro de la Paz" (Vogel des Friedens). Der wurde ironischerweise einmal von der Guerilla bei einem Attentat zerstört, aber als Mahnmal erhalten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U6D1OHr6I/AAAAAAAAA6M/iVDgmLzw6fM/s1600/P1030280.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U6D1OHr6I/AAAAAAAAA6M/iVDgmLzw6fM/s400/P1030280.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachmittags ging es dann wieder den Berg hinauf nach Rionegro - eine Fahrt, auf der man eine tolle Aussicht auf den Talkessel von Medellín hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U9ciSpmaI/AAAAAAAAA6c/58vYx40Px-A/s1600/P1030285.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U9ciSpmaI/AAAAAAAAA6c/58vYx40Px-A/s400/P1030285.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;So flogen wir zwei Packesel von Medellín nach Cali - endlich einmal pünktlich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U9v_G3A6I/AAAAAAAAA6k/8rT_OLLLGEY/s1600/P1030286.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U9v_G3A6I/AAAAAAAAA6k/8rT_OLLLGEY/s640/P1030286.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Abends erfuhr ich, dass ich am Montag nicht zur Schule gehen müsse. Schließlich waren Wahlen am Sonntag, und die Schulen werden dafür am Freitag und Montag geschlossen - offiziell, um nach Bomben zu suchen. Ob da nun wirklich wer sucht, ist eine andere Geschichte. Und am Dienstag würde ich sowieso frei haben, da das ja mein freier Tag war.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Tage 9 bis 11 - Sonntag, 14. März 2010 bis Dienstag, 16. März 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Daher entschlossen Jana und ich uns am Sonntag, zum "Lago Calima" (Calimasee) zu fahren, an dem der Arbeitgeber meiner Gastmutter "Comfandi" ein Hotel hat. Dadurch zahlten wir für ein Doppelzimmer nur 120.000 Pesos pro Nacht, etwa 45 Euro, inklusive Frühstück und Abendbrot.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U_y1NIWYI/AAAAAAAAA6s/83rAzi2cTWk/s1600/P1030288.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8U_y1NIWYI/AAAAAAAAA6s/83rAzi2cTWk/s400/P1030288.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Wetter war am Sonntag nicht so klasse und für karibikverwöhnte Urlauber mit 20-25°C auch recht frisch - ja, ich weiß, ich jammere auf hohem Niveau!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VCBQvLxDI/AAAAAAAAA60/I9rY5Fk7LJk/s1600/P1030290.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VCBQvLxDI/AAAAAAAAA60/I9rY5Fk7LJk/s400/P1030290.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wir waren so ziemlich die einzigen Besucher, sodass extra für uns das Wasser in der Rutsche an- und wieder abgestellt wurde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VCV9ok3TI/AAAAAAAAA68/IrKd1EFqrpY/s1600/P1030342.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VCV9ok3TI/AAAAAAAAA68/IrKd1EFqrpY/s400/P1030342.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Jana ist knapp größer als die geforderten 95 Zentimeter - Schwimmerlaubnis erteilt!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VCs5qtNUI/AAAAAAAAA7E/8getZmJmLJ0/s1600/P1030300.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VCs5qtNUI/AAAAAAAAA7E/8getZmJmLJ0/s640/P1030300.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am nächsten Tag gingen wir zum Nachbarhotel "Los Veleros" (Die Segel), das auch Comfandi gehört. Doch wir waren uns plötzlich nicht mehr sicher, ob wir noch in Kolumbien oder plötzlich in einer Schweizer Exklave waren, wie das folgende Bild zeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VFm01aGTI/AAAAAAAAA70/5gpVZ6f9qC4/s1600/P1030313.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VFm01aGTI/AAAAAAAAA70/5gpVZ6f9qC4/s400/P1030313.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Im Hotel angekommen, besuchten wir den Whirlpool.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VDjgVIltI/AAAAAAAAA7M/zzgOcyBiiHs/s1600/P1030316.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VDjgVIltI/AAAAAAAAA7M/zzgOcyBiiHs/s640/P1030316.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Und da war wieder klar, dass wir immer noch in Kolumbien sind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VDyva-uFI/AAAAAAAAA7U/g-ECqDoh-Ho/s1600/P1030318.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VDyva-uFI/AAAAAAAAA7U/g-ECqDoh-Ho/s640/P1030318.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Hauptsache ist, die Öffnungszeiten sind klar definiert. Noch Fragen?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VD9dyMAcI/AAAAAAAAA7c/ovRT2Mml6SI/s1600/P1030319.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VD9dyMAcI/AAAAAAAAA7c/ovRT2Mml6SI/s400/P1030319.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Und da das in einer anderen Woche passiert ist, komme ich einfach nicht umher, die ...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VEl7UC9EI/AAAAAAAAA7k/JbEIk_O4TA4/s1600/Unbenannt.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="382" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VEl7UC9EI/AAAAAAAAA7k/JbEIk_O4TA4/s400/Unbenannt.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... für eine solch erdrückende Klarheit noch einmal zu verleihen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VE-PlCcuI/AAAAAAAAA7s/offBUvgDkxw/s1600/P1030325.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VE-PlCcuI/AAAAAAAAA7s/offBUvgDkxw/s400/P1030325.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Man beachte meine Bräunungs- oder, besser gesagt, Rötungslinie oberhalb des Ansatzes der Badehose.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Tage 12 bis 14 - Mittwoch, 17. März 2010 bis Freitag, 19. März 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zurück in Cali gibt es eigentlich nicht mehr viel zu erzählen. Jana begleitete mich am Mittwoch und am Donnerstag zur Schule, und viel zu schnell waren die zwei Wochen auch schon herum.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VGmm38HrI/AAAAAAAAA78/FNVuYX2ay7U/s1600/P1030332.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8VGmm38HrI/AAAAAAAAA78/FNVuYX2ay7U/s400/P1030332.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieses Abschiedsbild zeigt meinen Gastvater Javier, meine Gastmutter María Nelly und meinen Gastbruder Daniel.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Freitag standen wir dann um vier Uhr auf, denn Janas Flug ging um 6 Uhr morgens. Ich handelte mit dem Taxifahrer den Festpreis von 45.000 Pesos, 17 Euro, aus, und fuhr dann mit Jana zum Flughafen. Dort musste ich noch zwei Stunden warten, bis der erste Bus in Richtung Cali fuhr, der nämlich direkt an meiner Schule vorbeifährt und ich mir so das Taxi sparen konnte. Um 5.30 Uhr morgens an der Schule zu sein hätte ja sowieso nichts gebracht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Abschließend gesagt glaube ich, dass der Urlaub Jana ein ganz gutes Bild von Kolumbien vermitteln konnte. Ich verspreche, meine Blogeinträge wieder ein bisschen regelmäßiger zu veröffentlichen und wünsche euch frohe Ostern nachträglich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Euer Lars&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-1344456977174884418?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/1344456977174884418/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/04/que-tan-lindo-es-panama.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/1344456977174884418'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/1344456977174884418'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/04/que-tan-lindo-es-panama.html' title='¡Tan lindo que es Panamá!'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S8PpmFtaSbI/AAAAAAAAA10/kwMhGpZn45M/s72-c/Reiseroute.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-5807763200601872104</id><published>2010-02-21T01:57:00.001-05:00</published><updated>2010-02-21T02:15:19.193-05:00</updated><title type='text'>La vida cotidiana. Parte Dos</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das alltägliche Leben. Teil Zwei&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S4DYwaeRAwI/AAAAAAAAAz8/VRzl-pWJcsM/s1600-h/P1010244+%28Large%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S4DYwaeRAwI/AAAAAAAAAz8/VRzl-pWJcsM/s400/P1010244+%28Large%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;Irgendeine Ecke in Cali.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Donnerstag, 11. Februar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich quäle mich um 8 Uhr morgens aus dem Bett. Eine Stunde Unterricht muss ich heute geben, und ich kämpfe mit mir. Soll ich hingehen? Mein Bauch sagt nein, du kennst doch diese Schule, das wird eh nichts - mein Kopf sagt ja, du bist hier schließlich zum Arbeiten. Am Ende setzt sich mein Kopf durch und ich entschließe mich, hin und zurück 90 Minuten mit dem Bus zu fahren, um 60 Minuten zu unterrichten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich warte auf den MIO und freue mich, dass der Bus ist so gut wie leer ist, es stehen nur zehn Leute. Ich sollte öfter erst um neun Uhr zur Schule fahren. Spätestens jetzt solltet ihr verstanden haben, dass "leer" und "voll" bezüglich des ÖPNV hier doch ganz andere Bedeutungen haben. Eigentlich gibt es nur "voll" und "sehr voll". Ich steige also ein, und irgendwer scheint es gut mit mir zu meinen, denn eine halbe Minute später steht jemand auf und ich kann mich hinsetzen. Das ist etwas, das ich in Deutschland noch nie so realisiert habe - das Glück, einen Sitzplatz im Bus und in der Bahn zu haben. Übrigens habe ich gerade in der Zeitung gelesen, dass die Betreiber des MIO - privatwirtschaftlich, wohlgemerkt - unzufrieden über die Auslastung des MIO sind, denn es sind etwa 30% weniger Fahrgäste als prognostiziert. Wenn ich morgens zwei Minuten brauche, um an den Menschenmengen in der Station vorbeizukommen, die auf einen Bus warten, und das schon 30% weniger als erwartet ist, klingt das für mich wie blanker Hohn. Wieso wurden denn dann überhaupt Sitzplätze in die Busse eingebaut? Ich kann in dem Falle nur den Einsatz von Viehtransportern empfehlen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich komme also in der Schule an und will noch schnell ein paar Kopien machen. Eine andere Frau steht an und sagt mir, der Kopiermann käme "ahorita" (gleich, wörtlich genommen lustigerweise die Verkleinerungsform von jetzt). Da Verkleinerungsformen immer eine Möglichkeit sind, sich um genaue Angaben zu drücken, gehe ich lieber zum zweiten Kopierer, denn "ahorita" kann alles zwischen 10 Sekunden und 2 Stunden bedeuten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;An meiner Schule ist so gut wie alles privatisiert - so neben den Kopien unter anderem die Toiletten und das Toilettenpapier. Wir Lehrer haben zwar eine eigene Toilette, aber kein Papier - das muss man sich selber mitbringen oder kann es von den Klofrauen kaufen. Die Toilette hat keine Brille, genau wie 99% aller öffentlichen Toiletten in Kolumbien - ich war drauf und dran, "natürlich" zu schreiben. Die fehlenden Klobrillen und das dauernde Stehen im Bus sind einfach Sachen, an die man sich gewöhnt und wo sich die Erwartungshaltung herunterschraubt. Der Vorteil dabei ist, dass man anfängt, sich auch über die kleinen Dinge im Leben zu freuen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich hole also 10 Kopien für 50 Pesos, etwa 2 Cent, das Stück. Schließlich gibt es keine Schulbücher in meiner Schule. Zum Glück bezahlt AFS die Kopien, sonst wüsste ich nicht, wie ich Unterricht machen sollte. Als ich meine Schüler abholen will, sind sie noch nicht da und ich warte mit dem Lehrer auf sie. Der Lehrer spricht zwar ganz gut Englisch, ist aber mehr auf seine sozialen Beziehungen zu den Schülern fixiert - ergo, sich bei niemandem unbeliebt zu machen - als darauf, ihnen etwas beizubringen. Seine 11. Klasse spricht komplett kein Wort Englisch. Ihr denkt, das ist übertrieben? In seiner Klasse kann kein Schüler auf Englisch sagen, wie er heißt. Aber dafür bin ich ja da. Genau dieser Lehrer hat sich dann gedacht, er könnte mir seine ganze Klasse geben und eine ruhige Kugel schieben. Aber da mache ich nicht mit und habe ihm klar und deutlich gesagt, ich arbeite mit maximal 12 Schülern und das sei mit dem Rektor abgesprochen. Schließlich kann man hier einfach mit 35 Schülern keinen vernünftigen Unterricht machen - und ich ohne pädagogische Ausbildung sowieso nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als meine Schüler dann kommen, sind schon 15 Minuten vergangen. Wir gehen in einen anderen Raum und die Schüler sollen sich vorstellen - das haben wir letzte Woche geübt. Aber wie das nun einmal so ist, keiner hat was gelernt, keiner kann was, keiner weiß was. Noch vor sechs Monaten wäre ich explodiert, doch nach einem halben Jahr Kolumbien bringt mich nichts mehr so schnell aus der Ruhe. Mit 16 Jahren sind die Schüler schließlich für sich selbst verantwortlich und ich biete ihnen an, ihr Englisch zu verbessern. Für die meisten ist es neu, dass jemand sie einmal direkt anspricht, da sie in einer Klasse mit nur 12 Schüler viel mehr in meinem Augenmerk sind. Doch wenn sie nicht wollen, dann denke ich mir meinen Teil und biete ihnen trotzdem weiter meine Hilfe an. Meine Hoffnung ist, dass sie irgendwann wollen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir machen also alles aus der letzten Stunde noch einmal mit Lautschrift und ich habe gerade eine halbe Stunde mit ihnen gearbeitet, da müssen sie auch schon zu einer "reunión" (Treffen) mit einem Lehrer. Wie jetzt, wir haben doch noch eine Viertelstunde Unterricht? Ja, aber es sei wichtig und so weiter bla bla. Na gut, alle die dahin gehen müssen, sollen gehen, die anderen bleiben hier. Ich bleibe allein zurück. Hatte ich mich eigentlich einmal gewundert, dass das Englischniveau der Schüler so schlecht ist? Jetzt weiß ich es jedenfalls.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich gehe frustriert zum Supermarkt und kaufe mir ein Achterpack Snickers zum Preis von 6. Irgendeine Sonderaktion gibt es immer für irgendwas. Leider bin ich jetzt an der zweiten Busstation, wo unter Garantie kein Sitzplatz mehr frei ist. Ich könnte auch eine Station zurückfahren, aber ich will nach Hause. Als den Bus kommt, ist er noch recht leer - ich kann gut stehen. Doch nach zwei Stationen steigt der Mann, neben dem ich stehe, aus, und ich kann mich hinsetzen. Die Frustration geht langsam zurück durch die Zufuhr von Schokolade in Form von Snickers. Als ich aussteige, scheint die Sonne. Ich bin glücklich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S4DXWkfarTI/AAAAAAAAAz0/wdGdGY_Rt3E/s1600-h/P1010659+%28Large%29.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S4DXWkfarTI/AAAAAAAAAz0/wdGdGY_Rt3E/s400/P1010659+%28Large%29.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieses Taxi stand einmal bei uns mitten auf der Kreuzung, mutterseelenallein ohne Fahrer. Gekidnappt? Benzin alle? Fahrer einen Kaffee trinken gegangen?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Freitag, 12. Februar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf meinem Stundenplan stehen vier 10. Klassen für heute. Nachdem ich ein paar Kopien gemacht habe, fängt auch schon die erste Stunde an. Wir lesen wieder Lektion 2B - insgesamt werde ich das 22 Mal machen, mit jeder Klasse einmal. Das macht die Arbeit natürlich etwas langweilig, aber auf der anderen Seite freue ich mich, endlich richtig etwas zu tun.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese Freude geht eine Stunde später wieder verloren, da meine Klasse nicht kommt. Ich finde die Lehrerin, die mir erzählt, die Klasse hätte gerade "aula hogar" (Klassenrat). Na toll, wieso muss das jetzt in meiner Stunde sein? Und wieso erfahre ich so etwas eigentlich immer erst zu spät? Nach 5 Wochen Unterricht nach den Ferien habe ich diese Klasse kein einziges Mal gesehen. Es ist typisch für diese Schule, dass immer irgendwas ist, sodass kein Unterricht stattfinden kann, sei es eine Versammlung, eine Demonstration (so wie die Woche zuvor) - oder die Schule fällt aus "wegen is' nich" (z.B. am Tag nach der Demo), wo keiner weiß, warum eigentlich frei ist. Hauptsache, keine Schule. Aber wie bei der Klassenratsstunde erfahre ich meistens zu spät von allem und stehe dann dumm in der Schule rum, wie bestellt und nicht abgeholt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die dritte Stunde verläuft dann nach Plan, bis fünf Minuten vor Ende eine Lehrerin reinkommt und meint, es sei Pause. Wie fast immer hat sie ihre Schüler zu früh in die Pause geschickt, doch ich weise sie darauf hin, dass ich das Lehrerzimmer, wo ich unterrichte, noch fünf Minuten benötige. Lehrerzimmer klingt natürlich heftig, aber im Endeffekt ist das so groß wie ein Klassenraum, hat 15 Stühle, eine Tafel und eine Kaffeemaschine für den obligatorischen "cafesito" (Käffchen). Die Lehrerin wandert jedoch weiter durchs Lehrerzimmer und verkündet lauthals, jetzt sei Pause. Gut, wenn sie's drauf anlegt, bitteschön. Ich weise meine Schüler darauf hin, dass wir noch fünf Minuten Unterricht haben. Keiner packt seine Sachen, sondern alle hören mir zu. Die Lehrerin verlässt vernichtend geschlagen das Schlachtf... - äh, das Lehrerzimmer.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das klingt vielleicht gerade so, als ob ich alle Lehrer gegen mich aufhetzte, aber das Gegenteil ist der Fall. Ich verstehe mich mit fast allen super und werde ab und zu von ihnen nach Hause eingeladen, zu Feiern oder einfach mal so. Ich arbeite aber gründlich und gewissenhaft und wenn Lehrer mir ihre Arbeit aufbürden wollen oder mir meine Unterrichtszeit klauen wollen, dann muss man auch mal "Nein" sagen. Ich persönlich habe das Gefühl, ich arbeite kaum - die Lehrer und der Rektor hingegen sagen mir dauernd, wie arbeitsam ich sei. Wie unterschiedlich die Einschätzungen doch sind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die vierte Klasse hingegen kommt wieder nicht, da die betreffende Lehrerin zum Arzt gegangen ist und die Schüler dann frei haben. Meine 12 Schüler hätten zwar eigentlich kommen sollen, aber hatten anscheinend keine Lust. Ich denke dann immer wieder an das Sprichwort "Dienst ist Dienst, und Schnaps ist Schnaps". Ich will nicht behaupten, dass meine Lehrer in Deutschland nie während ihrer Arbeitszeit zum Arzt gegangen sind, doch es ist ja nicht nur das - es existiert einfach keine Trennung zwischen Arbeit und Freizeit, wenn ein Lehrer während der Schulstunde mit irgendwem über sein Handy telefoniert. Als Lehrer sollte man schließlich auch Vorbild für die Schüler sein bezüglich Anwesenheit, Pünktlichkeit und Arbeitsverhalten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf dem Rückweg fahre ich an mehreren Straßen vorbei, die gerade komplett gesperrt worden sind. Endlich werden die Buckelpisten mal erneuert. Es tut sich was in Cali! Straßen sind hier zwar breit, aber meistens ist irgendeine Spur wegen irre tiefer Schlaglöcher nicht nutzbar und Slalom fahren ist angesagt. Ich komme zu Hause an und wundere mich nicht mehr, dass ich an einer vierspurigen Einbahnstraße wohne, die einen Mittelstreifen hat, was man in Cali recht häufig sieht. Wozu? Das Ganze ist historisch bedingt und liegt daran, dass alle paar Jahre Einbahnstraßen umgedreht oder zu normalen Straßen umgewandelt werden - und andersherum. Mein Gastvater Javier meinte dazu, dass die Verkehrsminister halt immer irgendwas ändern müssten, sonst brauchte man sie ja nicht. Wohl wahr. Ich stelle mir vor, wie der Garstedter Weg bei mir zu Hause nur in Richtung Flughafen oder dann plötzlich wieder nur in Richtung Innenstadt befahrbar wäre, und bewundere daraufhin meine Gasteltern für ihre innere Ruhe.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Sonnabend, 13. Februar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Morgens gehe ich einen anderen Weg zur Avenida Roosevelt, um den Bus zu nehmen. Sowohl die Linie 2 von "Amarillo y Crema" (Gelb und Beige) als auch die 6 von "Verde San Fernando" (Grüner "San Fernando" - das Viertel, in dem ich wohne) würden mich zu Diana bringen., um Deutsch zu unterrichten. Die Busse haben vorne im Fenster immer Tafeln, auf denen steht, wo sie hinfahren. "Ciudad 2000" (Stadt 2000) soll's sein. Heute kommt der "Amarillo y Crema" zuerst und für 1500 Pesos, 50 Cent, quetsche ich mich in eine Sitzreihe, bei der im Vergleich ein Ryanair-Sitzplatz erste Klasse erscheint.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S4DXPNEUfvI/AAAAAAAAAzs/X2BDwvnIDHw/s1600-h/P1010247+%28Large%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S4DXPNEUfvI/AAAAAAAAAzs/X2BDwvnIDHw/s400/P1010247+%28Large%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach drei Stunden Deutschunterricht will ich zum Einkaufszentrum Palmetto und suche ich die Linie 2 von "La Ermita" (Name der gezeigten Kirche in Cali). Ich laufe aber an einer Abzweigung vorbei und stehe 20 Minuten doof an einer Kreuzung herum, bis ich merke, dass der Bus hier wohl nicht vorbeifährt. Also laufe ich wieder zurück und probier's nochmal. Ich höre einen lauten Knall. Ein Schuss? Wie hört sich sowas wohl an? Sehen tu ich aber nichts, also laufe ich weiter und finde meinen Bus. Der biegt dann auch 10 Meter später ab - kein Wunder, dass ich ihn an der Kreuzung nicht gefunden habe. Dafür sehe ich nun, was so laut geknallt hat: Ein Bus hat ein Motorrad volle Kanne erwischt.&lt;br /&gt;Schutzkleidung? Bei 30°C in Cali? Wohl kaum. Dafür die obligatorische Weste, die das Kennzeichen noch einmal zeigt, und hoffentlich einen Helm. Es gibt in Cali etwa 250.000 Motorräder - jeder zehnte Einwohner besitzt also eins - und 10.000 Unfälle mit Motorrädern jährlich. 4% - das ist verdammt viel. Aber so wie die Leute hier fahren, kann man beim besten Willen nichts anderes erwarten. Besonders im MIO sieht man immer wieder, wie die Leute den Bus einfach übersehen. So ein 18 Meter langer blauer Bus auf einer extra Busspur ist ja auch recht unauffällig. Fahrräder, Spaziergänger, Motorräder, Autos, alle laufen und fahren über die Busspur, ohne sich einmal umzusehen. Man denkt wirklich, sie haben keine Augen im Kopf. Ich glaube, ich wäre kein guter Busfahrer hier. Mich regt das ja schon als Fahrgast auf.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich komme also im Palmetto an, um ein Hemd zu tauschen. Ich hatte es zu Weihnachten bekommen, aber weder Farbe noch Größe passten zu mir. Anderthalb Monate später umtauschen? Kein Problem, sofern man die Nummer seiner "cedula" (wie ein Personalausweis, auch für Ausländer verpflichtend), seine Telefonnummer und sein Geburtsdatum preisgibt. Sonst noch was? Wie Eric aus Bogotá so schön sagte: "Ich bin der Eric, meine Lieblingsfarbe ist blau und ich ess' gern Kaiserschmarrn." Wär doch mal was.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich werde also von zwei Angestellten betreut und mit Komplimenten bedacht. Ach, wie schön mir doch dieses oder jenes Hemd stünde und sowieso alles. Ich fand mich an diesem Tag nicht besonders attraktiv, da mein Gesicht allergisch auf die 40°C in dieser Woche reagiert hatte, aber was soll's. Ich bedanke mich also freundlich, aber lehne die Bekanntgabe meiner Handynummer mit den Worten "Ich habe schon eine Freundin, tut mir Leid" ab - habe die Lacher der fragenden jungen Dame und ihrer Kolleginnen dabei auf meiner Seite - und will nach Hause. Das Palmetto liegt nur leider etwas unglücklich an einer Straße, wo der MIO nicht fährt. Die normalen Busse würden mich nicht nach Hause bringen, sondern vier Blocks weit weg. Da das Palmetto nur ungefähr 10 Blocks von zu Hause weg ist, spare ich mir den Bus und laufe lieber.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mittlerweile bin ich recht paranoid geworden und wäre, so glaube ich, ein guter Geheimagent - nicht in Kolumbien natürlich, dafür falle ich viel zu sehr auf. Das wird sich sicherlich auch wieder geben, aber nach letztem Sonntag habe ich nur noch Augen für die Hände der Leute. Haben sie ein Messer? Wenn ich die Hände nicht sehen kann, ist mir jemand sofort verdächtig. Neulich war ich im Fitnessstudio auf dem Laufband im Erdgeschoss und sah vor dem Fenster einen ungepflegt aussehenden Mann sitzen. Mein Handy lag auf der Konsole vom Laufband und mir fiel sofort auf, dass der Mann eine Hand hinter dem Rücken hatte. Ich konnte nicht aufhören, ihn zu beobachten, und war jeden Moment dazu bereit, hinter der nächsten Wand Deckung zu suchen. Ihr lacht jetzt wahrscheinlich, aber ich meine das todernst.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie gesagt, diese Paranoidität wird sicherlich wieder abnehmen, aber drei Raubversuche in sechs Monaten wirken sich schon irgendwie auf die Psyche aus. Man lernt, Leute zu beurteilen. Der sieht gefährlich, der eher ungefährlich aus. Man lernt, von manchen Leuten fernzubleiben, sich auf der Straße nicht ansprechen zu lassen. Ist das nicht genau das Gegenteil, was mir 13 Jahre lang in der Schule beigebracht wurde, "alle Menschen sind gleich"? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich fünf Mal auf der Straße angesprochen wurde. Drei Mal davon wurde ich fast ausgeraubt. Das macht eine 60% Quote, dass jemand mir etwas Böses will. Auch an diesem Tag wurde ich von einem Mann angesprochen. Screening-Raster: potentiell gefährlich. Ich war sofort hellwach, machte einen Ausfallschritt und sprintete los. Schon im Oktober sagte &lt;a href="http://julianinkolumbien.blogspot.com/" style="color: blue;"&gt;Julian&lt;/a&gt;: "Kolumbien hat mich Misstrauen gelehrt." Ich stimme zu.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Abends treffe ich mich mit Johannes, der auch mit AFS hier ist und im Zoo arbeitet, im nahe gelegenen "Parque del Perro" (Hundepark). Der Name kommt übrigens nicht von einer Hundefreilaufzone - das interessiert hier eh keinen - sondern von einer Hundestatue. Ein Junge, vielleicht 14, 15 Jahre alt, kommt auf mich zu. Einschätzung: potentiell gefährlich. Ich riskier's und bleibe sitzen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"He, Gringo, willst du Drogen?" - "Nein danke, ich kiffe nicht." Marihuana sieht - und riecht - man hier abends an jeder Ecke. "Koka, Gringo?" Und der Junge packt fein säuberlich verpackte Beutelchen mit weißem Pulver aus. "Nein danke, auch kein Kokain. Außerdem bin ich kein Gringo." Gringo bedeutet schließlich US-Amerikaner. "Wieso redest du dann so komisch?" - "Ich komme aus Deutschland." - "Aha. Und du willst wirklich nichts?" Ich denke: Solltest du nicht lieber schlafen gehen? Übermorgen hast du Schule, mien Jung'.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Anbetracht der Programmrichtlinien, meiner Gesundheit, und eines möglichen medizinischen Tests der Lufthansa verzichte ich auf's Kokain. Man denkt ja, es gibt in Kolumbien an jeder Ecke Drogen. Das ist übertrieben - sagen wir besser, jede zweite. Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft mir Drogen angeboten wurden oder ich sie gesehen oder gerochen habe. Man gewöhnt sich dran und stumpft&amp;nbsp; irgendwie ab.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S4DY9AGnPGI/AAAAAAAAA0E/6jY-2MWM5G4/s1600-h/P1010246+%28Large%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S4DY9AGnPGI/AAAAAAAAA0E/6jY-2MWM5G4/s400/P1010246+%28Large%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Kirche "San Bosco". Rechts sichtbar ein Bus von "Gris San Fernando" (Grauer San Fernando).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So, genug geschrieben. Ich hoffe, euch einen kleinen Einblick in meine Welt gegeben zu haben - und besonders in mein Gefühlsleben. Es ist eine komplett andere Welt hier für mich und oft werdet ihr festgestellt haben, wie neu jeder Tag für mich ist. Ich verstehe, rege mich auf, lerne, staune und freue mich - jeden Tag aufs Neue.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-5807763200601872104?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/5807763200601872104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/02/la-vida-cotidiana-parte-dos.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5807763200601872104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/5807763200601872104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/02/la-vida-cotidiana-parte-dos.html' title='La vida cotidiana. Parte Dos'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S4DYwaeRAwI/AAAAAAAAAz8/VRzl-pWJcsM/s72-c/P1010244+%28Large%29.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-4919811597117852222</id><published>2010-02-14T16:11:00.002-05:00</published><updated>2010-02-16T18:03:26.429-05:00</updated><title type='text'>La vida cotidiana. Parte Uno</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das alltägliche Leben. Teil Eins&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da hier verständlicherweise immer mal wieder der Wunsch geäußert wurde, zu erfahren, was ich denn eigentlich den lieben langen Tag so mache, wenn ich nicht gerade verreise, kommt hier ein Überblick über die letzte Woche. Nicht repräsentativ, nicht wertend, nicht objektiv, einfach nur meine Handlungen und Gedanken. Das Ganze wird begleitet von Fotos aus Cali, die bisher noch nicht den Weg in den Blog gefunden haben, wie zum Beispiel das Folgende.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jKBLyqFII/AAAAAAAAAzU/LM_1fIWf97I/s1600-h/P1010243+%28Large%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jKBLyqFII/AAAAAAAAAzU/LM_1fIWf97I/s400/P1010243+%28Large%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Eine typische Straße in Cali.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Sonntag, 7. Februar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich stehe um 9 Uhr auf, denn zwei Stunden später muss ich Diana Deutschunterricht geben. Diana geht in ein paar Monaten als Austauschschülerin nach Deutschland und kann noch kein Deutsch. Für drei Stunden bekomme ich 50.000 Pesos, knapp 20 Euro, und ein Mittagessen. Aber so richtig kann ich mich nicht dazu überwinden, aufzustehen, und so bin ich mal wieder spät dran. Um 10.30 Uhr komme ich endlich los, zehn Minuten zu spät. Die Busfahrt dauert eine knappe halbe Stunde und ich muss auch noch 10 Minuten laufen, da bei uns in der Straße keine Busse mehr fahren außer dem MIO, dem modernen Bussystem. Der würde mich aber nicht zu Diana bringen. Ich laufe also die Carrera 34 runter zur Avenida Roosevelt und warte dort auf den Bus.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Mann kommt auf mich zu. Er kommt mir schon irgendwie seltsam vor und ich gehe ein paar Schritte zur Seite. Leider nicht genug, denn er packt mich am Arm und erzählt mir, er wolle mich ausrauben. Falls ich wegliefe, stünden Leute in der Gegend rum, um mich zu erschießen. Morgens halb elf in Kolumbien: durchaus eine ganz andere Welt als die Knoppers-Werbung. Ich verstehe jedenfalls nicht ganz genau, was er will, ich glaube Geld. Trotzdem habe ich keine Lust nachzufragen, sage "tranquilo" (ruhig) und er lässt mich los. Dann schmeiße ich noch ein "No entiendo" (Ich versteh dich nicht) hinterher und gehe ruhig weg. Er folgt mir mit etwa 10 Metern Abstand und versucht, mit seinen Füßen Geräusche zu machen, damit ich Angst bekomme. Habe ich auch, aber ich bleibe ruhig. Ist ja nicht das erste Mal. Ein Taxi fährt vorbei, ich steige ein und los geht's. Zum Glück gibt es mehr als genug Taxis in Cali und man muss selten mehr als eine Minute warten. Erst mal durchatmen, die Angst kommt hoch. Doch von Entspannung keine Spur, das Taxi ist nämlich nicht registriert. Vom Regen in die Traufe? Ich zwinge mich, höchst aufmerksam zu sein und plane in Gedanken, wie ich dem Taxifahrer den Hals umdrehen könnte. Doch ich komme pünktlich und sicher bei Diana an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jPU1YUOAI/AAAAAAAAAzk/dwucLS4rO8o/s1600-h/P1030011+%28Large%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jPU1YUOAI/AAAAAAAAAzk/dwucLS4rO8o/s400/P1030011+%28Large%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Taxis überall: Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist gelb.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Wie, "nicht das erste Mal"? Ganz genau, man hat nun schon drei Mal versucht, mich auszurauben. Einmal am Fluss, vor drei Monaten abends um sechs Uhr mit meiner Freundin. Gut, da gebe ich mir die Schuld: Da fährt nämlich nur der MIO. Wo nur der MIO fährt, fahren keine Autos, es gibt also keine Läden, das heißt keine Leute, das heißt erhöhte Überfallgefahr. Zwei Männer kommen an, packen uns an den Armen, erzählen uns das Gleiche wie mir am Sonntag. Ich verstehe gar nichts und sehe meine Freundin weglaufen. Gut, lauf ich auch mal mit. Wir sehen die beiden später noch an der nächsten Ecke Eis essen. Leider ist keine Polizei in der Nähe.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das zweite Mal nur zwei Tage später, zwölf Uhr mittags auf dem Weg zu meiner Freundin. Ihr Viertel ist von der Hauptstraße durch eine große Fabrik getrennt, an der man entlanglaufen muss. Da sind also keine Häuser, Läden oder Leute. Ein Mann kommt an, fängt an mit mir zu reden, kommt mir gefühlt sehr nahe. Dann will er "die Uhrzeit von meinem Handy" wissen, obwohl er eine Uhr umhat. Bei mir klingeln alle Alarmglocken. Regel eins: "No da papaya." ("Gib keine Papaya" - zeig deinen Reichtum nicht.) Regel zwei: Seit wann fragen Kolumbianer nach der Uhrzeit? Ich drehe mich um und sehe ein Taxi. In dem Moment redet der Mann plötzlich schnell und unfreundlich. Er fragt mich, ob ich ihn verstanden habe. Ich sage nein und überquere die Straße direkt vor dem Taxi, stelle mich an eine "tienda" (Laden). Der Mann steigt ins Taxi ein und beide fahren weg. Ganz klarer Fall von Millionärstour.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das ist nämlich Eric aus Bogotá mit seiner Freundin Lisa passiert. Eric sieht nicht unbedingt typisch deutsch aus, Lisa dafür mit blonden Haaren und blauen Augen umso mehr. Im Nachhinein klingt das Ganze wie unglaubliche Dummheit, aber man realisiert die Gefahrenlage meist nicht so, wie man sollte. Die beiden machen ihre Weihnachtseinkäufe für 200 Euro und haben - erster Fehler - beide ihre Kreditkarten dabei. Sie nehmen abends um zehn Uhr ein Taxi nach Hause - zweiter Fehler - von der Straße. Der Taxifahrer hat nur noch ein Ohr, das Taxi ist nicht registriert. Natürlich sollte man da aussteigen. Aber im Nachhinein ist man immer klüger. Das Taxi biegt also in eine dunkle Straße ein, zwei Männer mit Messern springen rein und Eric und Lisa kommen in den Genuss einer einstündigen Taxifahrt durch Bogotá, Ziel unbekannt. Am Ende sind sie um ihre Geschenke erleichtert und 500 Euro vom Kreditkartenkonto ärmer. Immerhin bekamen sie ihre Handys zurück. Zwischendurch durchaus lustige Situationen - ein Dieb packt gekaufte Seife aus, riecht daran und fragt: "Ist das Gold?" Anschließend halten Eric und Lisa ein Auto von der Straße an, das sie freundlicherweise zur Polizei bringt. Sie bekommen vom Autofahrer sogar noch 45.000 Pesos geschenkt. Kolumbien hat immer zwei Gesichter.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Beim Deutschunterricht muss ich mich konzentrieren. Wieso leitet "bei" den Dativ ein, "für" den Akkusativ und "in" und "an" beides? Hab ich noch nie drüber nachgedacht - geschweige denn, wie ich das erklären sollte. Warum heißt es "die Schule" und "die Schulen", "das Zimmer" und "die Zimmer", "der Arzt" und "die Ärzte"? Auswendig lernen, lautet die Devise. Mein Gott, bin ich froh, dass Deutsch meine Muttersprache ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Anschließend geh ich mit David, meinem neuen Kollegen in der Schule, zu einer Feier von der Koordinatorin des Lernbereichs Sprachen meiner Schule. Ihre Schwester lebt seit vielen Jahren in Deutschland und ist mit ihrem neuen Freund zu Besuch in Kolumbien. Viel Essen, viel (laute) Salsa-Musik mit der guten alten Ratschgurke. Hab ich auch mal gespielt, 10. Klasse Musik bei Frau Schulte. Es wird Whisky und Aguardiente getrunken und viel getanzt. Ich natürlich auch.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Abends um 19 Uhr bin ich endlich wieder zu Hause. Ich erzähle meinen Gasteltern vom Raubversuch und sie streiten sich, was ich hätte tun sollen. Zum Glück sind die Räuber, die ich bisher kennengelernt habe, nicht besonders intelligent und hatten weder Messer noch Waffen bei sich. In solch einem Fall ist wehren natürlich nicht angebracht, es sei denn, man will sein Leben lang im Optimalfall mit einer Narbe im Gesicht rumlaufen wie eine Deutsche, von der Eric gehört hat. Im schlimmsten Falle braucht man sich keine Sorgen mehr um irgendwelche Narben zu machen, denn unter der Erde sieht einen eh keiner. Auf jeden Fall warte ich ab jetzt woanders auf den Bus.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jIDD_6tuI/AAAAAAAAAy8/6Z-3Ai0gfbI/s1600-h/P1010662+%28Large%29.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jIDD_6tuI/AAAAAAAAAy8/6Z-3Ai0gfbI/s400/P1010662+%28Large%29.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ein typischer Bus. Dieser hier kürzt gerade über die Wiese ab, da an der Ampel zwei Autos zusammengestoßen waren. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Montag, 8. Februar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich stehe um 6 Uhr auf, damit ich um 7.30 Uhr in der Schule sein kann. Der MIO-Expressbus E31 ist recht leer und ich bekomme nach 10 Minuten einen Sitzplatz. Ich mache noch schnell Kopien und weise dann die entsprechende Lehrerin darauf hin, dass ich jetzt den Unterricht für die Fortgeschrittenen machen würde. Das ist nämlich der Plan, den ich entwickelt habe, denn bei über 30 Schülern pro Klasse gibt es kaum Möglichkeiten, die guten Schüler herauszufordern. Also unterrichte ich jetzt laut meinem Stundenplan 22 Stunden pro Woche, bis zu 12 Schüler pro Stunde, während einer ihrer normalen Englischstunden. Außerdem gebe ich dem Rektor und seinen Assistenten eine Stunde Englischunterricht pro Woche, und drei Stunden wöchentlich sind für Englisch-Klubs vor und nach der Schule gedacht, um den richtig Guten die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten beim Sprechen anzuwenden. Bei über 6000 Schülern gibt es da ein paar Geeignete.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie dem auch sei, die Lehrerin hat das natürlich voll verplant und meint, in 15 Minuten könne sie mir die entsprechenden Schüler schicken. Ich biete ihr 5 Minuten an, und wir einigen uns auf 10. Exakt 17 Minuten später kommen meine Schüler ins Lehrerzimmer, wo ich mangels anderer Räume Unterricht gebe. Noch hat sich kein Lehrer beschwert, und außerdem steht der Rektor hinter mir. Wir lesen Lektion 2B aus meinem alten Französischbuch, das ich auf Englisch übersetzt habe. "Arthur est un perroquet.", die älteren Semester mögen sich erinnern. Das Gleiche mache ich mit zwei weiteren 10. Klassen, dann sollte ich eigentlich Spanischunterricht mit der Deutschlehrerin haben, aber die ist gerade beschäftigt. Nach sechs Monaten Kolumbien fällt die Bilanz mit ganzen zwei Spanischstunden doch recht mager aus. Also warte ich ein bisschen und gehe dann Mittagessen. Für die Deutschen ist es gratis, der Rest der Welt zahlt für Saft, Suppe, Reis, Plátano, Gemüse und Fleisch 4000 Pesos, das sind ungefähr 1,50 Euro.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die zwei Nachmittagsstunden fallen aus. An der Schule sind nämlich gerade Bauarbeiten, und so kommt jeden Tag nur die Hälfte der Schüler. Und die Elftklässler, die ich unterrichten sollte, sind halt an diesem Montag nicht da. Nachdem zwei Monate keine festen Stundenpläne existierten, sollte dieses System nur drei Wochen dauern, wurde aber mittlerweile auf fünf bis zum Ende nächster Woche verlängert. Ich bin realistisch und tippe auf eine weitere Verlängerung bis Ende Februar.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich gehe zur Bushaltestelle, wo sich schon locker mehr als 100 Leute tummeln. Die Gelenkbusse mit 48 Sitzen und offiziell 112 Stehplätzen fahren alle fünf Minuten, doch der vorige scheint nicht gekommen sein. Es gibt aber keinen Fahrplan, deshalb kann sich auch keiner beschweren. Ich stelle mich aktiv an und ergattere einen Sitzplatz. Wenn nicht, hätte ich halt fünf Minuten auf den nächsten Bus gewartet. Kolumbianer hingegen scheinen keine Probleme damit zu haben, im Bus zu stehen - auch nicht für eine halbe Stunde. Wenn ein Sitzplatz frei wird, warten sie meistens erst einmal eine halbe Minute und stellen ihre Tasche auf den Platz, um ihren Anspruch darauf zu zeigen. Oder es wird durch den ganzen Bus ein Mädchen oder eine Frau herbeigewinkt, da die hier einen naturgegebenen Sitzplatzanspruch haben. Ich bin da allerdings resistent und überlasse einen freien Sitzplatz nur neben mir stehenden Frauen - wenn zwischen ihr und mir fünf weitere Fahrgäste stehen, hat sie halt Pech.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Bus füllt sich rapide und sieht nach einer weiteren Haltestelle wie ein HSV-Bus von Stellingen zum Stadion - damals, als noch keine Sicherheitsleute den Zugang zum Bus regulierten. Mit dem einzigen Unterschied, dass der Bus nicht voll von grölenden Fußballfans, sondern von Geschäftsleuten ist, passen ab der dritten Station keine Fahrgäste mehr in den Bus. Die Tür schließt nur nach mehreren Versuchen. Wenigstens ist der Bus klimatisiert.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachmittags sollte ich eigentlich nochmal zu Diana, um ihr bei einem Brief für ihre Gastfamilie zu helfen. Sie ist bis sechs Uhr da, hat sie mir gesagt. Um vier Uhr rufe ich an und erfahre, dass sie in einer Stunde los muss. Gut, verschieben wir den Brief halt auf morgen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jIlXVYpVI/AAAAAAAAAzE/yM-CzM4W-XM/s1600-h/P1010640+%28Large%29.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jIlXVYpVI/AAAAAAAAAzE/yM-CzM4W-XM/s400/P1010640+%28Large%29.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Alt trifft neu - die Kirche "La Merced" (Die Gnade) vor dem Gebäude der Bank "Bancolombia" in Calis Innenstadt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Dienstag, 9. Februar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Obwohl heute mein freier Tag ist, stehe ich um sieben Uhr auf. Meine Freundin ist krank und will, dass ich mit ihr zum Arzt gehe. Um neun Uhr soll ich da sein. Um acht Uhr klingelt sie mich an. Das Anklingeln ist für mich etwas typisch Kolumbianisches. Etwa die Hälfte aller Leute hat anscheinend nie Geld auf dem Handy und erwartet dann, dass man zurückruft. Ich habe mir angewöhnt, den Vorteil daran zu sehen: Wenn ich nicht mit jemandem sprechen möchte, muss ich einfach gar nichts machen, noch nicht mal nicht rangehen. Meine Freundin rufe ich natürlich zurück und sie sagt mir, ihr geht es schon besser. Sie will nicht zum Doktor und ich solle besser heute Nachmittag kommen. Da wollte ich schon zu Diana. Wir einigen uns auf 18 Uhr.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diesmal gehe ich einen anderen Weg zum Bus, der mich zu Diana bringt. Wir schreiben gemeinsam den Brief und ich nehme anschließend den Bus zu meiner Freundin. Es regnet zum ersten Mal seit langem, ich setze mich in die letzte Reihe und lese den SPIEGEL. Plötzlich kommt ein Junge in den Bus und trägt mehr schlecht als recht ein Rap-Lied vor. Ich verstehe den Text nicht so wirklich und mit der Stimme eines Achtjährigen klingt das Ganze auch nicht wirklich authentisch. Er bittet um 1500 Pesos, damit er sich die Busfahrt leisten kann. Dann setzt er sich neben mich und öffnet ein Fläschchen mit einer zähen gelben Flüssigkeit. Der Geruch nach Lösungsmittel steigt mir in die Nase. Er wird doch nicht... doch, er wird. Ich sehe zum ersten Mal in meinem Leben ein Kind, das Klebstoff schnüffelt, und empfinde unbändiges Mitleid.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei meiner Freundin ist wie immer viel Familienleben. Heute nerven mich ihre beiden Nichten und Neffen, denn ich würde einfach gerne mal in Ruhe mit ihr einen Film schauen, aber das ist in ihrer Familie schwierig. Schließlich lebt sie mit ihrer Mutter, ihrer Schwester, dem Freund ihrer Schwester und den zwei Kindern in einem Haus. Bei vielen Familien ist es sicher auch das mangelnde Geld, doch allgemein sind hier in Kolumbien die Familienbande viel enger. Vor der Hochzeit zieht man nicht aus und studiert und gelebt wird grundsätzlich in der gleichen Stadt, in der auch die Eltern wohnen. Und wenn man doch mal woanders lebt, gibt es bestimmt irgendwelche Onkel, Tanten, Schwippschwägerinnen oder sonst wen, bei dem man wohnen kann. Dieses enge Familienleben geht natürlich zu Lasten der Privatsphäre, und das stört mich in diesem Moment. Ich fahre mit dem MIO nach Hause und komme um 23 Uhr zu Hause an. Zum Glück muss ich morgen wegen der Bauarbeiten nur zwei Stunden unterrichten und eine Präsentation halten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jJDCKU2RI/AAAAAAAAAzM/UXFrmxNKpuo/s1600-h/P1010666+%28Large%29.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jJDCKU2RI/AAAAAAAAAzM/UXFrmxNKpuo/s400/P1010666+%28Large%29.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Auf einer Wiese im Norden der Stadt wird illegalerweise Müll verbrannt. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Mittwoch, 10. Februar 2010&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich stehe um acht Uhr auf und nehme nach einem leckeren Frühstück - Müsli mit Milch, dazu ein Obstteller mit Ananas, Papaya und Mango - eine Stunde später den Bus zur Arbeit. Ich denke "Oh nein", als ich den Bus herannahen sehen, denn im Gegensatz zu sonst ist es ein normaler Bus und kein Gelenkbus. Doch, oh Wunder, er ist relativ leer, und irgendwer scheint es heute gut mit mir zu meinen. Schon eine Station später steht jemand auf und ich habe einen Sitzplatz. Ich kann mein Glück kaum fassen - und das ist keine Übertreibung. Wirklich nicht.&lt;br /&gt;Mit dem Rektor mache ich den gleichen Unterricht wie mit meinen Schülern. Der Unterschied ist, dass er mir zuhört. Nach einer 9. Klasse gebe ich noch privat eine Stunde Deutschunterricht. Als ich dann um 13.30 Uhr in die Cafeteria komme, gibt es kein Mittagessen mehr - ich muss aber etwas essen. Ich tausche also die 4000 Pesos, die für das Mittagessen abgerechnet werden, gegen zwei Empanadas, eine Papaya und einen Maracujasaft ein. Nicht satt, aber auch nicht hungrig halte ich um 14.30 Uhr vor zwei 10. Klassen zwei Powerpoint-Präsentationen über "Flughäfen" und "Musik in Deutschland", natürlich in Englisch. Mit vielen Bildern, Audiobeispielen und Übersetzungen fasziniere ich die meisten meiner Zuhörer, und ich fahre gut gelaunt nach Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jNE4RYLAI/AAAAAAAAAzc/Pf_BzTJ9KQY/s1600-h/P1010774+%28Large%29.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jNE4RYLAI/AAAAAAAAAzc/Pf_BzTJ9KQY/s400/P1010774+%28Large%29.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Nachhauseweg schieße ich mit meinem Handy dieses Foto. Der Mann trägt, etwas schwer zu erkennen, einen Hahn mit sich herum. Dann besteigt auch er den Bus. Was in Deutschland exotisch wäre, ist hier durchaus verständlich. Der Mann muss den Hahn ja irgendwie transportieren und wenn er kein Geld für ein Taxi hat, dann nimmt er halt den Bus.&lt;br /&gt;Ich habe nichts zu tun, es ist heiß. Ich besuche das Fitnessstudio um die Ecke und trainiere eine Stunde. Mir fällt ein Zettel auf, den das Fitnessstudio an die Wand gehängt hat. Es ist eine Untersuchung der Wasserqualität im Kinderschwimmbecken, das im Fitnessstudio ist. Mit gelbem Marker angestrichen ist die Anzahl e.coli-Bakterien, mit der Bemerkung "Akzeptabel". Wer hat den Zettel an die Wand gehängt? Ist der Marker ein Zeichen von Stolz oder vom Gesundheitsministerium angeordnet?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-4919811597117852222?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/4919811597117852222/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/02/la-vida-cotidiana-parte-uno.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/4919811597117852222'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/4919811597117852222'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/02/la-vida-cotidiana-parte-uno.html' title='La vida cotidiana. Parte Uno'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3jKBLyqFII/AAAAAAAAAzU/LM_1fIWf97I/s72-c/P1010243+%28Large%29.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-3386172453613959735</id><published>2010-02-11T13:59:00.009-05:00</published><updated>2010-04-28T07:57:28.074-05:00</updated><title type='text'>Buscando el paraíso</title><content type='html'>Auf der Suche nach dem Paradies&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So, nach einer kurzen Schreibpause geht es mal wieder weiter. Es gibt hier momentan vieles, um das ich mich kümmern muss, da ich nun endlich in der Schule arbeite - dazu in Kürze mehr. Weiterhin wurde ich zum dritten Mal fast ausgeraubt - am Sonntag um 11 Uhr morgens. Aber auch dazu in Kürze mehr.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute soll es um etwas Schönes gehen, und zwar um meinen Aufenthalt an der Karibik vom 11. bis zum 18. Dezember mit Eric, Julian und Lilian. Ich flog am ...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 1 - Freitag, 11. Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... von Cali über Medellin nach Santa Marta, diesmal mit einer Propellermaschine von Avianca. Die Karte zeigt meine Reiseroute inklusive der Rückreise mit Aires über Bogotá - diesmal auch mit Koffer.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3G4zThb_KI/AAAAAAAAAvs/ofrpfLIjLSI/s1600-h/P1020348.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3G4zThb_KI/AAAAAAAAAvs/ofrpfLIjLSI/s640/P1020348.jpg" width="483" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Flughafen in Santa Marta angekommen, wurde ich vom Hausangestellten Wilson und dem Nachbarn Orlando abgeholt und wir fuhren gemeinsam in die Stadt, um einzukaufen. Da Eric, Julian und Lilian erst später aus Bogotá kamen, kaufte ich nach bestem Wissen und Gewissen ein - unter anderem entdeckte ich deutsches Schwarzbrot und holländischen Goudakäse! Außerdem kaufte ich ein paar Kilo Nudeln - die gibt es nämlich in kolumbianischen Familien nicht so häufig zu essen - und besorgte ein Kilo Garnelen für 24.000 Pesos, umgerechnet etwa 8 Euro. In der Innenstadt von Santa Marta war es interessant, mit Orlando im Auto zu sitzen, denn er konnte nicht mehr so richtig gut sehen und so teilte ihm Wilson immer mit, wo er längs fahren müsse: "Stop, das ist eine Einbahnstraße." -"Na gut, dann fahren wir halt rückwärts wieder raus." Ein echtes Abenteuer.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als Eric, Julian und Lilian dann endlich ankamen, war es schon dunkel und so konnten sie unsere "cabaña" (Hütte) nicht mehr bei Tageslicht sehen. Hütte ist allerdings leicht untertrieben für das folgende Anwesen, in dem wir eine Woche für 50 Euro pro Person wohnen durften. Die Anlage, auf der mehrere Häuser Platz fanden, hieß "El Mirador de las Gaviotas" (Möwenblick) und hat sogar einen &lt;a href="http://miradordelasgaviotas.blogspot.com/" style="color: blue;"&gt;eigenen Blog&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3G89WOQLsI/AAAAAAAAAv0/4HXnihFepyY/s1600-h/P1020473.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3G89WOQLsI/AAAAAAAAAv0/4HXnihFepyY/s400/P1020473.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 2 - Samstag, 12. Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir hatten morgens einen schönen Blick über die wüstenähnliche Gegend, die sich vor unserem Haus erstreckte. Es lag, wie wir feststellen mussten, nicht im allerbesten Viertel und so waren wir recht glücklich, Wilson als Ortskundigen zu haben.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3G9qY0zvYI/AAAAAAAAAv8/pid5K702VQQ/s1600-h/P1020472.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3G9qY0zvYI/AAAAAAAAAv8/pid5K702VQQ/s400/P1020472.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und was macht man so in der Karibik? Richtig: baden! Also gingen wir voller Vorfreude zum Strand - und wurden bitterlich enttäuscht. Es tummelten sich dutzende Verkäufer am Strand und nervten uns mit Obst, Säften, Sonnenbrillen, Luftmatratzen, und was man sonst noch so alles nicht braucht, wenn man einfach nur mal seine Ruhe haben möchte. Der Strand war grau vom Kohleabbau in der Gegend und voll mit Müll. Nach fünf Minuten im Meer, in denen Wilson unsere Sachen bewachte, gingen wir vollends enttäuscht wieder nach Hause. Das sollte also die Karibik sein?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 3 - Sonntag, 13. Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie auch sonst auf seinem &lt;a href="http://julianinkolumbien.blogspot.com/" style="color: blue;"&gt;"Rübenacker" in Girardot&lt;/a&gt; konnte Julian, die gute Seele unserer Gruppe, wieder einfach nicht genug von der Arbeit bekommen und überraschte uns morgens alle mit frisch gepresster Limonade vom nächsten Limonenbaum. In der Nacht war Wilson bei uns geblieben und hatte in einer Hängematte übernachtet, was uns doch etwas störte, da wir endlich mal ohne unsere Familien ein bisschen Privatsphäre genießen wollten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute wollten wir jedenfalls an einen schöneren Strand - bei 1.626 Kilometern Küstenlinie zur Karibik muss Kolumbien ja auch einen Strand haben, der nicht verdreckt und überlaufen ist. Wir fragten also Wilson und er empfahl uns die Mündung des Río Buritaca (Buritaca-Fluss), etwa eine Stunde von Santa Marta entfernt. Wir fuhren also mit ihm in die Stadt und er verfrachtete uns in den richtigen Bus, der umgerechnet 5 Euro für alle zusammen kostete.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Q_tDU1rUI/AAAAAAAAAwE/Dh77OZyaM80/s1600-h/P1020347.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Q_tDU1rUI/AAAAAAAAAwE/Dh77OZyaM80/s400/P1020347.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir fuhren an riesigen Plantagen von "Plátanos" (Kochbananen) vorbei, bevor wir im Dorf ankamen, das dem Strand am nächsten war. Für 1000 Pesos pro Person, 35 Cent, ersparten wir uns den Weg zum Strand und wurden stattdessen von einem kleinen Jeep mitgenommen. Vorbei an einem kleinen Markt und Restaurants kamen wir zum Fluss, den wir an einer Furt durchquerten und so endlich zum Strand kamen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Q__uHfGNI/AAAAAAAAAwM/2uB0TNTqLDs/s1600-h/P1020348.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Q__uHfGNI/AAAAAAAAAwM/2uB0TNTqLDs/s640/P1020348.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieser Strand war deutlich ruhiger als der nahe unserer Hütte - es gab keine Verkäufer - doch vom Farbton her immer noch grau. Nix mit weißen Karibikstränden...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RARxxWYBI/AAAAAAAAAwU/Aknq-j8WKAE/s1600-h/P1020350.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RARxxWYBI/AAAAAAAAAwU/Aknq-j8WKAE/s400/P1020350.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Trotzdem genossen wir die Zeit am Strand.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RA0rwW-2I/AAAAAAAAAwc/XTH0ZNB1InM/s1600-h/P1020361.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RA0rwW-2I/AAAAAAAAAwc/XTH0ZNB1InM/s400/P1020361.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Eric fragt sich: Wo geht's lang?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RBANKjHrI/AAAAAAAAAwk/xxUD7mdMRZ4/s1600-h/P1020368.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RBANKjHrI/AAAAAAAAAwk/xxUD7mdMRZ4/s640/P1020368.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Da!&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RSoloaECI/AAAAAAAAAws/oDNtrXhQRSY/s1600-h/P1020377.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RSoloaECI/AAAAAAAAAws/oDNtrXhQRSY/s640/P1020377.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Julian hatte für 5000 Pesos, also 1,70 Euro, den Rettungsschwimmern für zwei Stunden dieses alte Surfbrett abgeluchst und versuchte, ein paar Wellen damit zu stehen. Leider war es viel zu groß und zu schwer, und die Wellen waren auch eher ungeeignet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RTChNHepI/AAAAAAAAAw0/wNO_Uyn2M9E/s1600-h/P1020383.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RTChNHepI/AAAAAAAAAw0/wNO_Uyn2M9E/s640/P1020383.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Auch Eric, Lilian und ich versuchten es, scheiterten aber ebenso kläglich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RTRHo1tWI/AAAAAAAAAw8/YJOnx1tBVks/s1600-h/P1020393.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RTRHo1tWI/AAAAAAAAAw8/YJOnx1tBVks/s400/P1020393.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein toller Blick auf die Sierra Nevada ("Verschneite Bergkette"). Im nächsten Bild seht ihr den Río Buritaca von oben.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" height="350" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;amp;source=s_q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=11.263069,+-73.769032&amp;amp;sll=11.163069,-73.769032&amp;amp;sspn=1.26106,2.469177&amp;amp;g=11.163069,+-73.769032&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;t=h&amp;amp;ll=11.265244,-73.768687&amp;amp;spn=0.007365,0.00912&amp;amp;z=16&amp;amp;output=embed" width="425"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;amp;source=embed&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=11.263069,+-73.769032&amp;amp;sll=11.163069,-73.769032&amp;amp;sspn=1.26106,2.469177&amp;amp;g=11.163069,+-73.769032&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;t=h&amp;amp;ll=11.265244,-73.768687&amp;amp;spn=0.007365,0.00912&amp;amp;z=16" style="color: blue; text-align: left;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einem entspannten Tag ging es abends wieder mit dem Jeep und dem Bus zurück. Eric hatte leider nur einen Stehplatz, da schon alle Plätze besetzt waren. Wir hatten alle einen Bärenhunger, als wir ankamen, und verschlangen zu viert ein Kilo Nudeln und das Kilo Garnelen! Außerdem konnte Julian unseren "Aufpasser" Wilson dazu überreden, doch in der nächsten Nacht bei seiner Familie zu schlafen. So hatten wir endlich unsere Ruhe.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dies wiederum veranlasste Eric, unseren "Sicherheitschef", die vier hauseigenen Macheten in der Hütte griffbereit zu verstecken, falls ein "ladrón" (Einbrecher) versuchen sollte, uns zu überfallen. Ihr mögt jetzt vielleicht denken, ich übertreibe hier mit den Vorsichtsmaßnahmen, doch wie bereits gesagt wohnten wir vier weißen Westeuropäer nicht in der reichsten Gegend, und besonders Eric kann ich verstehen - er wurde nämlich in Bogotá in einem Taxi eine Stunde lang mit dem Messer am Hals bedroht. Aber dazu kommen wir nächste Woche.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 4 - Montag, 14. Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Fast war schon die Hälfte unseres Urlaubes vorüber und es war zwar sehr entspannend, doch ein richtiges Karibikgefühl war noch nicht aufgekommen. Wo waren die weißen Strände, die Kokospalmen, die Ruhe, die man aus der Werbung kennt?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir wollten noch nicht aufgeben und entschlossen uns, in den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parque_Nacional_Natural_Tayrona" style="color: blue;"&gt;Parque Nacional Tayrona&lt;/a&gt; (Nationalpark Tayrona) zu fahren und dort eine Nacht zu bleiben. Wir kamen erst recht spät los und manchmal will es das Schicksal halt so, denn im Bus trafen wir einen Kanadier namens Brian, der fünf Minuten entfernt vom Parque Tayrona eine Surfschule aufgemacht hat. Auf Grund meiner eher schlechten Erfahrungen mit dem Surfbrett zwei Tage zuvor hatte ich keine rechte Lust, ließ mich dann aber von Eric und Julian überreden, da wir ja auch die 10 Euro Parkeintritt pro Person sparen würden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also fuhren wir mit Brian bis zur Surfschule, die auf einer Kokosnussplantage namens "Casa Grande" (Großes Haus) gelegen war. Wir konnten zwischen Hängematten und Hütte für die Nacht auswählen und entschieden uns selbstverständlich stilecht für die Hängematten. Die Hütte wäre auch finanziell nicht drin gewesen, denn irgendwie war ich plötzlich der Einzige, der Geld dabei hatte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RhC-sqfnI/AAAAAAAAAxM/WOk3NBmxRB8/s1600-h/P1020402.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RhC-sqfnI/AAAAAAAAAxM/WOk3NBmxRB8/s400/P1020402.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier in Casa Grande hatten wir endlich das Paradies gefunden! Ruhe, ein toller Strand, das Rauschen des Meeres und Schlafen unter Kokospalmen - was wollten wir mehr?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RicxFld4I/AAAAAAAAAxU/UC7WDBMC5ug/s1600-h/P1020452.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RicxFld4I/AAAAAAAAAxU/UC7WDBMC5ug/s400/P1020452.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Doch vor dem Schlafen ging es erst einmal Surfen!&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Ri64RuAaI/AAAAAAAAAxc/lXZeItdyltY/s1600-h/P1020395.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Ri64RuAaI/AAAAAAAAAxc/lXZeItdyltY/s400/P1020395.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Meer war recht unruhig und trotz aller Bemühungen schaffte es an diesem Tag nur Julian, eine Welle zu stehen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RjuzwOEiI/AAAAAAAAAxk/5us7CZb5fm4/s1600-h/P1020444.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RjuzwOEiI/AAAAAAAAAxk/5us7CZb5fm4/s400/P1020444.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Baden wurde in Casa Grande nicht empfohlen, da die Strömungen besonders unter Wasser manchmal extrem stark waren, wie wir bei den Surfversuchen immer wieder feststellen mussten. Zum Glück war das Surfbrett über eine Leine mit unserem Fuß verbunden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rj960-BqI/AAAAAAAAAxs/IFKFiAd0zL0/s1600-h/P1020406.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rj960-BqI/AAAAAAAAAxs/IFKFiAd0zL0/s640/P1020406.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Auf der Flucht vor den Fluten.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RkP3iH4sI/AAAAAAAAAx0/ZV5zLf0GVD8/s1600-h/P1020415.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RkP3iH4sI/AAAAAAAAAx0/ZV5zLf0GVD8/s400/P1020415.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Abends gab es nach einem leckeren Fisch mit Reis dann Rum, Cola, Kokosmilch und Zitronen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 5 - Dienstag, 15. Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rk5d5N-xI/AAAAAAAAAx8/VqikoCA_v_M/s1600-h/P1020397.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rk5d5N-xI/AAAAAAAAAx8/VqikoCA_v_M/s400/P1020397.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zwischen diesen Palmen waren unsere Hängematten gespannt. Wir wachten von der lärmenden Brandung auf und mussten feststellen, dass die Wellen über Nacht noch stärker geworden waren. Aber das hielt uns natürlich nicht vom Surfen ab.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RlsyDF-HI/AAAAAAAAAyE/6aWi56lMsV8/s1600-h/P1020436.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RlsyDF-HI/AAAAAAAAAyE/6aWi56lMsV8/s400/P1020436.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach vielen ernüchternden Versuchen hatte ich mir meinen Bauch vom Wachs auf dem Surfbrett wund gescheuert - noch heute sieht man Spuren - doch beim letzten Mal gelang es mir endlich, eine Welle zu stehen. Es hatte zwar keiner gesehen, aber ich beschloss, auf dem Höhepunkt aufzuhören und wartete mit Lilian am Strand auf Julian und Eric, die noch am Surfen waren. Leider schwamm beim Abspülen des Surfbretts im Río Mendihuaca (Mendihuaca-Fluss), den ihr im folgenden Luftbild sehen könnt, mein HSV-Handtuch davon und treibt jetzt wohl irgendwo zwischen Santa Marta und Stockholm im Atlantik herum.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" height="350" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;amp;source=s_q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=11.274958,-73.859314&amp;amp;sll=11.274997,-73.857393&amp;amp;sspn=0.004924,0.009645&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;t=h&amp;amp;ll=11.277112,-73.860075&amp;amp;spn=0.007365,0.00912&amp;amp;z=16&amp;amp;output=embed" width="425"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;amp;source=embed&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=11.274958,-73.859314&amp;amp;sll=11.274997,-73.857393&amp;amp;sspn=0.004924,0.009645&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;t=h&amp;amp;ll=11.277112,-73.860075&amp;amp;spn=0.007365,0.00912&amp;amp;z=16" style="color: blue; text-align: left;"&gt; &lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am linken Bildrand liegt Casa Grande, wo wir noch eine Nacht blieben, nachdem wir mit Brian ausgemacht hatten, ihm das Geld in Santa Marta zu geben, da er eh dorthin musste. Ich hatte zwar eine Kreditkarte dabei, die aber ohne Automat recht wenig weiterhilft. Abends aßen und tranken wir das Gleiche wie am Tag zuvor - und das störte uns kein bisschen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 6 - Mittwoch, 16. Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Morgens ging ich mit Julian auf Entdeckungsreise, bevor wir aufbrechen mussten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rpg1-_zUI/AAAAAAAAAyM/8bxAIVA7QSs/s1600-h/P1020447.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rpg1-_zUI/AAAAAAAAAyM/8bxAIVA7QSs/s400/P1020447.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Wir entdeckten unter anderem die Windows XP-Palme, die standardmäßig auf dem Desktop zu sehen ist.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RptkTn0LI/AAAAAAAAAyU/OjkyybUYtgU/s1600-h/P1020456.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RptkTn0LI/AAAAAAAAAyU/OjkyybUYtgU/s640/P1020456.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Nach einem letzten sehnsüchtigen Blick auf den Karibikstrand ...&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rqo4zeCWI/AAAAAAAAAyc/lzJj5i8al7U/s1600-h/P1020438.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rqo4zeCWI/AAAAAAAAAyc/lzJj5i8al7U/s400/P1020438.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;... fuhren wir glücklich und entspannt nach Hause. Wir hatten schließlich gefunden, was wir gesucht hatten: das Paradies! Abends gab es wieder Spaghetti mit Garnelen und wir entschlossen uns dazu, den für morgen geplanten Ausflug in das immerhin drei Stunden entfernte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cartagena_%28Kolumbien%29" style="color: blue;"&gt;Cartagena&lt;/a&gt; abzublasen. Dahin sollte es dann auf der zweiten Karibiktour im Januar gehen, die auch bald hier dokumentiert wird.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Tag 7 - Donnerstag, 17. Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Unseren letzten ganzen Tag in der Karibik wollten wir ganz entspannt verbringen. Leider kamen Wilson und Orlando immer wieder vorbei - sie wollten nichts Besonderes, das ist hier in Kolumbien halt so. Im Vergleich zu Kakteen und Wüste waren wir vier weißen Westeuropäer schon interessant. Euch wird die Betonung der Hautfarbe, jetzt schon zum zweiten Mal, sicherlich seltsam vorkommen, aber man sticht hier echt hervor damit. Aber dazu gibt's nächste Woche mehr.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RXmKpGbuI/AAAAAAAAAxE/JcmIk5WoVqM/s1600-h/P1020478.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RXmKpGbuI/AAAAAAAAAxE/JcmIk5WoVqM/s400/P1020478.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir fuhren noch in die Innenstadt Santa Martas, um uns Hängematten zu kaufen. Die sind hier nämlich spottbillig, von guter Qualität und ein tolles Andenken an die Reise und an Kolumbien!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RsnQe571I/AAAAAAAAAyk/IxulN0egM24/s1600-h/P1020461.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3RsnQe571I/AAAAAAAAAyk/IxulN0egM24/s400/P1020461.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ging am Denkmal von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sim%C3%B3n_Bol%C3%ADvar" style="color: blue;"&gt;Simón Bolívar&lt;/a&gt; vorbei. Er erklärte im 19. Jahrhundert die Unabhängigkeit Kolumbiens und Venezuelas und ist momentan das Einzige, was die beiden Länder gemeinsam ehren und feiern. An genau diesem 17. Dezember war er vor 179 Jahren in Santa Marta gestorben, sodass wir auf einem Besuch seines Museum verzichteten, das sicherlich voll war. Stattdessen gingen wir auf den Markt, um Geschenke für unsere Freunde, Freundinnen und Gastfamilien zu kaufen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rtfd2KhCI/AAAAAAAAAys/xjxc22bY1Pg/s1600-h/P1020466.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rtfd2KhCI/AAAAAAAAAys/xjxc22bY1Pg/s400/P1020466.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Wer findet den Fehler? &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rt3z8OvxI/AAAAAAAAAy0/aSTsq8xSOFE/s1600-h/P1020463.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3Rt3z8OvxI/AAAAAAAAAy0/aSTsq8xSOFE/s400/P1020463.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vorbei am Hafen und an der Strandpromenade ging es abends wieder nach Hause, wo es - wer hätte es gedacht - wieder mal Spaghetti mit Garnelen gab. Dann packten wir unsere Sachen und am ...&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Tag 8 - Freitag, 18. Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;... ging es mittags wieder zurück nach Bogotá und Cali. Doch die Trauer über die Rückreise war bei mir und Eric nur kurz, schließlich sollte es im Januar noch einmal an die Karibik gehen. In ein paar Wochen gibt es das dann auch schriftlich und bildlich in diesem Blog. Schließlich soll es zuerst mal um die Sicherheitslage und meine Arbeit gehen - und dann kamen ja auch noch Weihnachten, die "Feria", Silvester und Medellin ...&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Bis dahin alles Gute,&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Lars&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-3386172453613959735?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/3386172453613959735/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/02/buscando-el-paraiso.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/3386172453613959735'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/3386172453613959735'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/02/buscando-el-paraiso.html' title='Buscando el paraíso'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S3G4zThb_KI/AAAAAAAAAvs/ofrpfLIjLSI/s72-c/P1020348.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-4130308045355180674</id><published>2010-01-24T10:29:00.004-05:00</published><updated>2010-01-25T01:43:51.733-05:00</updated><title type='text'>Micos y monos. Parte Dos</title><content type='html'>Affen und Blonde. Teil Zwei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schon geht's weiter mit ... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 3 - Donnerstag, 3. Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um 8 Uhr morgens trafen wir uns in Puerto Nariño am Hafen, um dort wieder einmal den Dorfpapageien zu treffen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1vJLjF053I/AAAAAAAAAr8/xhXu8CSl_c0/s1600-h/P1020129.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1vJLjF053I/AAAAAAAAAr8/xhXu8CSl_c0/s400/P1020129.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Da keine Bananen in Sicht waren, ich aber noch ein Stück Brot vom Frühstück dabeihatte, versuchte ich ihn zu füttern, was aber misslang - irgendwie wollte er das Brot nicht festhalten. Aber ihm war ja schließlich auch eine wichtige Aufgabe anvertraut worden - die Bewachung des Biervorrats am Hafen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1vLSpakEGI/AAAAAAAAAsE/qf5fjBhsqoQ/s1600-h/P1020131.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1vLSpakEGI/AAAAAAAAAsE/qf5fjBhsqoQ/s400/P1020131.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Daraufhin fuhren wir mit dem Boot zum Tarapoto-See, wo es angeblich pinke Flussdelfine geben sollte. Wir waren noch etwas skeptisch, doch unsere Führer versuchten, mit Pfiffen, die Delfine anzulocken, und tatsächlich bekamen wir einige zu Gesicht. Im folgenden Video sieht man die Delfine am Anfang und bei 2:05. Wer mag, lässt den Amazonas auf sich einwirken, ohne Kommentare, nur die Stille des Wassers und die Pfiffe der Führer - wer nicht, schaut sich halt die Delfine am Anfang an und gut.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vn-6N-4eBYY&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vn-6N-4eBYY&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch mitten auf dem Fluss herrschte immer noch eine brütende Hitze in Tateinheit mit schwüler Luft. Was kann man dagegen tun, wenn man am Wasser ist? Richtig - baden!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KkuxUnzA4PA&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/KkuxUnzA4PA&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir sind alle noch ganz - keiner wurde an- oder gar aufgefressen, obwohl es dort Piranhas gibt. Wie das - Piranhas greifen Menschen doch an?! Über dieses Vorurteil wurden wir aufgeklärt und erfuhren, dass Piranhas eigentlich Pflanzenfresser sind und sich von Algen, Früchten o.ä. ernähren. Allerdings haben sie eine Vorliebe für Blut, dem sie einfach nicht widerstehen können - und fressen Fleisch dann in Sekundenschnelle auf. Daher wurden die Mädchen in unserer Gruppe vorher darauf hingewiesen, dass man mit der Regel nicht baden darf. Was, wenn Delfine ihre Regel haben? Dann fressen die Delfine die angelockten Piranhas einfach auf - insofern haben weibliche Delfine ein paar Tage pro Monat ganz sicher keine Probleme bei der Futtersuche!&lt;br /&gt;Weiterhin wurden wir vor den sogenannten "Penisbarschen" gewarnt. Diese Fische stehen total auf Urin und wenn man sich im Amazonas erleichtern will, kann es passieren, dass sie sich den Weg in den Penis bahnen und sich dort mit Widerhaken festsetzten... das tut schon weh beim Hören, Lesen oder Schreiben!&lt;br /&gt;Wir waren dort sicherlich nicht in Gefahr, da der Tarapoto-See etwas abgelegen ist und ein beliebter Badeort für Touristen ist. Dennoch ist der Amazonas nicht ohne Vorsicht zu genießen, was schon die Verehrung für einen örtlichen (leichtsinnigen) Helden zeigt, der den Amazonas quer durchschwommen hat, was vielleicht 400 Meter sind. Zitteraale, Anakondas, Kaimane, Piranhas und sonstige Tiere sind schließlich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lebensgefährlich!&lt;br /&gt;Anschließend ging es kurz zum Abtrocknen zum Hotel und wir packten alle unsere Sachen, die nach Leticia verschifft wurden und am nächsten Tag dort auf uns warten sollten. Während mein Koffer diesmal trocken über den Amazonas schipperte, sollten wir nämlich die Nacht in einem Naturreservat verbringen - doch noch war es nicht so weit. Vorerst ging es in ein Lernzentrum über den Amazonas, wo wir etwas über die tierischen&amp;nbsp; Bewohner des Flusses und des Regenwaldes sowie über die Kultur der dort ansässigen Bewohner lernten. Beispielsweise glauben die Ureinwohner, dass die Delfine sich in Menschen verwandeln können und abends als gut aussehender junger Mann durch das Dorf gehen und nach Mädchen Ausschau halten. So gibt es tatsächlich einige Menschen, bei denen in der Geburtsurkunde als Vater "Delfin" eingetragen sind! Delfine und Affen sind den Ureinwohnern heilig und werden deshalb nicht gegessen - alles andere, was sich bewegt, kommt auch auf den Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/o6_iCFLWXlk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/o6_iCFLWXlk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem Regenschauer, der es in sich hatte, ging es noch einmal in das Dorf vom ersten Tag, um noch einmal die Möglichkeit zu haben, Andenken zu kaufen. Und natürlich gibt es auch hier einen Dorfpapagei. Ich war und bin immer noch fasziniert von diesen Tieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xbmA5m0VI/AAAAAAAAAsM/HEWSsC8Oi1I/s1600-h/P1020163.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xbmA5m0VI/AAAAAAAAAsM/HEWSsC8Oi1I/s400/P1020163.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Außerdem besaß ein Mann in dem Dorf eine Boa, die ein Jahr alt war und insofern noch nicht gefährlich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xco5uwcDI/AAAAAAAAAsU/lwVEIm6iIfY/s1600-h/P1020167.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xco5uwcDI/AAAAAAAAAsU/lwVEIm6iIfY/s400/P1020167.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Boas sind Würgeschlangen und nach fünf Jahren würden sie auch dem Mann zu gefährlich werden, meinte er. Auch mit einem Jahr war das Tier schon recht kräftig, wie ich feststellen konnte, als ich sie selber halten durfte. Anmerkung: Man beachte das Schweißtuch in der rechten Hand - für mich absolut notwendig!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xc8Ix_8mI/AAAAAAAAAsc/k0QMtWRtw4U/s1600-h/P1020171.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xc8Ix_8mI/AAAAAAAAAsc/k0QMtWRtw4U/s640/P1020171.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Als wir gerade gehen wollten, kamen Ärzte aus Bogotá und Medellín an, die einmal im Jahr das Dorf besuchen und die Einwohner untersuchen und ggf. behandeln. Alle Kinder waren sofort Feuer und Flamme, denn die Ärzte hatten Geschenke und Süßigkeiten mitgebracht. Auf dem Foto sieht man den Arzt mit dem Riesenkoffer auf dem Rücken und die Kinder dahinter, daneben, davor...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xd53KWMaI/AAAAAAAAAsk/cUp7cI41ZOI/s1600-h/P1020175.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xd53KWMaI/AAAAAAAAAsk/cUp7cI41ZOI/s400/P1020175.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nun war es Zeit für uns, in Richtung Naturreservat aufzubrechen und dabei unbemerkt peruanisches Staatsgebiet zu betreten. Kolumbien, Brasilien und Peru teilen sich am Amazonas ein Dreiländereck, das keine Grenzen besitzt, da man ohne Boot oder Flugzeug nicht weit kommt. Die Grenzkontrolle findet dann in den nächsten Städten statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xe-NqIPYI/AAAAAAAAAss/f4u2x4dY-Pw/s1600-h/P1020180.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xe-NqIPYI/AAAAAAAAAss/f4u2x4dY-Pw/s400/P1020180.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Einmal mehr wurde uns der Artenreichtum des Amazonas' klar, bevor wir uns auf einen einstündigen Marsch durch den Urwald aufmachten, nur mit einem Rucksack für die Nacht. Unsere Koffer waren ja in Leticia - hoffentlich. Einmal mehr waren die Gummistiefel essentiell notwendig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xfhnJ3vYI/AAAAAAAAAs0/jDqfuTi53oQ/s1600-h/P1020192.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xfhnJ3vYI/AAAAAAAAAs0/jDqfuTi53oQ/s400/P1020192.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wir wurden von diesem Huhn im Naturreservat begrüßt, das ein wenig kampfeslustig war - besonders mit den anderen Tieren namens Papagei und Tapir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xgACCKD-I/AAAAAAAAAs8/36gxQHvMgX4/s1600-h/P1020193.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xgACCKD-I/AAAAAAAAAs8/36gxQHvMgX4/s400/P1020193.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Der Papagei sieht zwar etwas gerupft und alt aus, war aber nur ein Jahr alt und gerade in der Mauser. Trotzdem wunderschön, oder?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xgSjlM_xI/AAAAAAAAAtE/3dIhdzxL1mI/s1600-h/P1020197.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xgSjlM_xI/AAAAAAAAAtE/3dIhdzxL1mI/s400/P1020197.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Naturreservat liegt an einem großen See, der einmal jährlich in der Regenzeit einen Wasser- und Tieraustausch mit dem Amazonas hat.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xgq0-sLZI/AAAAAAAAAtM/Cd1C2uhHI_Q/s1600-h/P1020205.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xgq0-sLZI/AAAAAAAAAtM/Cd1C2uhHI_Q/s400/P1020205.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Insofern ist auch er voller Leben und wir machten, zum Glück nicht persönlich, Bekanntschaft mit einem Piranha. Man beachte die Zähne - indem ihr auf das Bild klickt, könnt ihr es vergrößern!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xhAbwWx2I/AAAAAAAAAtU/m_qL0dzWJ-Q/s1600-h/P1020210.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xhAbwWx2I/AAAAAAAAAtU/m_qL0dzWJ-Q/s400/P1020210.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Außerdem sollten wir auch noch nachts Kaimane sehen, aber mehr als zwei rote Punkte, die Augen, war nicht zu erkennen. Dafür erlebten wir wieder einmal einen wunderschönen Sonnenuntergang!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xhlPWcgyI/AAAAAAAAAtc/4lXyxQblqYM/s1600-h/P1020218.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xhlPWcgyI/AAAAAAAAAtc/4lXyxQblqYM/s400/P1020218.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Einige entschlossen sich dazu, die Nacht in den Hängematten zu verbringen - und schmierten sich mit Mückenschutzmittel ein. Dass die Mücken durch die Hängematten hindurch in den Rücken stechen können, kann man natürlich nicht ahnen. Ich hatte zum Glück das Bett mit Mückenvorhang gewählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 4 - Freitag, 4. Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pIYZEXkfGR8&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/pIYZEXkfGR8&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eines der schönsten Videos, das ich aus Kolumbien habe - ich bei der Tapirfütterung. Am Ende bekamen dann auch die Papageien etwas zu essen, wie man hier sieht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xjvNjFNjI/AAAAAAAAAts/63aUbx4jmEM/s1600-h/P1020237.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xjvNjFNjI/AAAAAAAAAts/63aUbx4jmEM/s400/P1020237.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Doch noch war unser erlebnisreicher Aufenthalt in Peru nicht vorbei! Wir fuhren hinaus auf den See und fütterten am anderen Ufer Affen mit Bananen. Die Affen wohnen dort wild, aber sind wie der Tapir, die Papageien und das blöde Huhn an Menschen gewöhnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xkPFrHboI/AAAAAAAAAt0/1MdiKUa3cGg/s1600-h/P1020239.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xkPFrHboI/AAAAAAAAAt0/1MdiKUa3cGg/s400/P1020239.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Auf der Paddeltour ergötzten wir uns am satten Grün, das ich so noch nirgendwo auf der Welt gesehen habe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xk50rYnlI/AAAAAAAAAt8/p6Ti81-eB5Q/s1600-h/P1020249.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xk50rYnlI/AAAAAAAAAt8/p6Ti81-eB5Q/s400/P1020249.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Blick auf das Besucherzentrum des Naturreservates - die Hütten auf der rechten Seite - wo wir auch schliefen, ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xlgwCcp4I/AAAAAAAAAuE/BaK4NvdXSD8/s1600-h/P1020263.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xlgwCcp4I/AAAAAAAAAuE/BaK4NvdXSD8/s400/P1020263.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;... wurde gefolgt von der Ansicht eines Zickzackbaumes, ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xlsBcO8ZI/AAAAAAAAAuM/Ggl2GEJdApY/s1600-h/P1020256.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xlsBcO8ZI/AAAAAAAAAuM/Ggl2GEJdApY/s640/P1020256.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;... den lustige Vögel bewohnten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xl40VNCyI/AAAAAAAAAuU/Qf8lSAH4pU8/s1600-h/P1020276.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xl40VNCyI/AAAAAAAAAuU/Qf8lSAH4pU8/s400/P1020276.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Nach der Rückkehr hatte ich noch ein Stück Banane übrig. Da lief mir ein Papagei über den Weg. Hier müsst ihr den Kommentar nicht unbedingt anhören...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vgtAlRnYQd4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vgtAlRnYQd4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Anscheinend wurde der Papagei nicht satt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xmu3oFAkI/AAAAAAAAAuc/ScL9qUL5JNk/s1600-h/P1020281.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xmu3oFAkI/AAAAAAAAAuc/ScL9qUL5JNk/s640/P1020281.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Auf dem Rückweg zum Amazonas, um nach Leticia zurückzukehren, sahen wir den Abdruck einer Jaguarpfote. Die meisten der exotischen Tiere sind nachtaktiv und so hatte der Jaguar wohl in der Nacht, die wir im Naturreservat verbracht hatten, den Weg gekreuzt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xnOc0NyOI/AAAAAAAAAuk/c5JKc1s1Dc8/s1600-h/P1020285.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1xnOc0NyOI/AAAAAAAAAuk/c5JKc1s1Dc8/s400/P1020285.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Leticia angekommen, ging es auch gleich weiter. Nach einem kurzen beruhigenden Blick auf unsere Koffer - alle da - ging es in die Nachbarstadt Tabatinga, die ein bisschen ärmer als Leticia ist. Tabatinga liegt in Brasilien, sodass ich innerhalb eines Tages in drei verschiedenen Ländern war!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10V2ZaDO_I/AAAAAAAAAus/swdcAOLFqe8/s1600-h/P1020288.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10V2ZaDO_I/AAAAAAAAAus/swdcAOLFqe8/s640/P1020288.JPG" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch nach Tabatinga ist die Grenze offen für alle, da man halt nur mit Flugzeug oder Boot wegkommt. Wir statteten dem örtlichen Supermarkt einen Besuch ab und erwarben für einen Euro 300 Milliliter &lt;i&gt;Cachaça &lt;/i&gt;(Zuckerrohrschnaps, wird für Caipirinha genutzt) - der Gute mit 3% Methanolanteil... nein, unsere Sehkraft hat natürlich nicht gelitten. Schließlich ähneln Portugiesisch und Spanisch sich schriftlich doch sehr und so checkten wir erst die Verpackung, bevor wir den Kauf wagten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10YUR9b0sI/AAAAAAAAAu0/InvHUKHJ4YQ/s1600-h/P1020290.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10YUR9b0sI/AAAAAAAAAu0/InvHUKHJ4YQ/s400/P1020290.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Mit dem "Hong Kong"-Bus fuhren wir dann an ein Ufer des Amazonas, wo man einen total tollen Ausblick hatte - ein idealer Platz für ein Gruppenfoto!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10ZMM213dI/AAAAAAAAAu8/KH42X0nVD6E/s1600-h/P1020297.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10ZMM213dI/AAAAAAAAAu8/KH42X0nVD6E/s400/P1020297.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Nach einem kurzen Aufenthalt in Brasilien ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10ZjBH1LaI/AAAAAAAAAvE/etugUuV2wqs/s1600-h/P1020311.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10ZjBH1LaI/AAAAAAAAAvE/etugUuV2wqs/s400/P1020311.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;... ging es wieder zurück ins Hotel nach Leticia. Dort hörten wir uns einen Vortrag eines Dschungelexperten an, der leider seinem klingelnden Handy mehr zugeneigt war als seine anfangs interessierten, später etwas genervten Zuhörer. Dem folgte eine lange Nacht mit viel Methano... äh, Cachaça, und am ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Tag 5 - Samstag, 5. Dezember&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;... ging es auch schon zum Flughafen, um wieder nach Hause zu fliegen. Auf dem Weg fuhren wir hinter einem Armee-LKW her mit ca. 15 Soldaten auf der Ladefläche. Der Fahrer hatte anscheinend noch billigeren Fusel als wir gefunden, denn er fuhr plötzlich nach links auf den Mittelstreifen, verfehlte eine Palme nur knapp und kam schließlich rechts zum Stehen. Der Taxifahrer meinte nur unbeeindruckt "borracho" (besoffen) und fuhr unbeirrt weiter.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Im Flughafen herrschte eine noch extremere Hitze als draußen und wir warteten am Schalter darauf, unser Gepäck einzuchecken, als plötzlich der Chef des Hotels hereinstürmte und uns allen eine Rechnung über 8 2,5-Liter-Flaschen Cola präsentierte, die sie beim Aufräumen gefunden hätten. Diese Cola hatten wir uns allerdings gekauft und hatten uns schon gewundert, wo sie abgeblieben war. Wir versuchten dem Hotelchef zu erklären, dass das unsere Cola war und wir sie nicht von seinem Stapel genommen haben, der neben dem Eingang stand. Davon ließ er sich allerdings nicht beeindrucken und erfragte den Namen des Geschäftes sowie den Kaufpreis. Dann verschwand er wütend.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;In meinen Augen eine sehr unbedachte Aktion, denn zwei Minuten später wurden uns die Bewertungsbögen für die Reise präsentiert - und ich glaube kaum, dass die Organisation nochmal ein Hotel besuchen wird, wenn alle 25 Mitreisenden es mit der schlechtesten Note bewertet haben. Nichtsdestotrotz war es eine super organisierte Reise und diesen kleinen Wermutstropfen kann man da schnell vergessen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Also flog ich mit Flo und Olli von Leticia wieder zurück nach Bogotá und weiter nach Cali, wo ich heil und gesund... Stopp. Kolumbien wäre ja nicht Kolumbien, wenn nicht irgendetwas immer schief gehen würde. Deshalb geht die ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10iA_wjfyI/AAAAAAAAAvM/r39e9BAjpt0/s1600-h/Passionsfrucht.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="381" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10iA_wjfyI/AAAAAAAAAvM/r39e9BAjpt0/s400/Passionsfrucht.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;... an den "Aeropuerto El Dorado" ("Flughafen Goldland") in Bogotá, wo der Reiserucksack von Flo ausversehen ausgeladen wurde und von meinen Freunden Lisa und Eric, die in Bogotá ausgestiegen waren, 10 Minuten vor unserem Abflug auf dem Gepäckband bemerkt wurde. Dies erforderte dringendes Handeln, denn ich möchte weder meinen noch den Koffer eines Freundes irgendwo in Kolumbien auf einem Gepäckband herumfahren sehen. Beim besten Willen: Der kommt doch nie an.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Also stürmte ich zur Gepäckausgabe - wieso eigentlich ich? Weil in Leticia die Klebezettelchen für die Rucksackbesitzer wahllos auf die Koffer gepappt wurden und so auf Flos Rucksack mein Name stand. Ich nahm also den Rucksack in Empfang und wollte wieder zum Gate - im Nachhinein klar, dass es nicht klappen würde... obwohl, wir sind ja in Kolumbien... nein, auch hier wird die Flugsicherheit ernst genommen. Weder Macheten noch Andenken-Blasrohre werden im Handgepäck toleriert - Flüssigkeiten hingegen schon. Aber ich schweife ab. Ein Sicherheitsmann meinte, ich komme hier nicht weiter. Also gab ich den Rucksack Eric und Lisa, die ihn auf dem Gepäckband entdeckt hatten, auf dass sie ihn bei Aires abgeben und ich erstmal nach Cali fliege. Das wollte der Sicherheitsmann allerdings auch nicht, denn er stellte sich auf eine imaginäre Linie und meinte, ich könne diese nicht überqueren. Meiner Meinung nach der zweite grobe Fehler des Flughafens, dass diese Linie nicht markiert war.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Als er schon hektisch in sein Funkgerät sprach, wandte ich mich sicherheitshalber ab und versuchte ihm noch klarzumachen, dass dies ein schwerer Fehler sei und ein schlechtes Licht auf mein Bild von Kolumbien werfe. Ob er mein Spanisch in der Aufregung allerdings verstanden hat, bleibt offen. Ich rannte also zum Handgepäck-Check-In, um den Reiserucksack als reguläres Handgepäck mitzunehmen. Wie bereits gesagt, Flüssigkeiten sind hier in Kolumbien erlaubt. Aber das Schicksal wollte, dass Flo ein Leatherman-Taschenmesserset in seinem Rucksack hatte. Für die Sicherheitsleute wahrscheinlich ein cooles Erlebnis - eindlich mal ein Messer entdeckt - allerdings sicher auch Angst einflößend, denn der blonde Riese (hey, 1,86 Meter ist hier echt groß!) faselte irgendwas von "nicht mein Rucksack, keine Ahnung, ob da ein Messer drin ist". Hmm, so ging es nicht weiter. Dann rief Flo an und meinte, das Flugzeug sei schon auf dem Weg zur Startbahn. Das war's also mit dem Flug.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Also besuchte ich noch schnell das Gate und fragte den Mitarbeiter, was ich jetzt machen solle. Er wusste ja von alldem und nachdem ihm zehn Minuten zuvor von Olli mit einer Klage gedroht wurde, sollte er mir keinen kostenlosen neuen&amp;nbsp; Flug organisieren, gab er mir den Namen einer Frau, an die ich mich wenden konnte. Ihr seht, es war alles etwas hektisch. Der Erlebnisurlaub nahm kein Ende.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Ich nahm also Flos Rucksack und ging zum Aires-Schalter, wo ich die Angestellte suchte, die mich wiederum an eine Kollegin verwies. Wie bereits angemerkt, Aires ist eine Billigfluggesellschaft, sodass ich mich an Easyjet- oder Ryanair-Schauermärchen erinnerte - denn ich brauchte ja jetzt einen neuen Flug. Am besten umsonst. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Doch der Zufall wollte, dass diese Kollegin einfach nur total hilfsbereit und liebenswert war in dieser Situation. Erstens sprach sie Englisch. Das Spanisch läuft zwar mittlerweile, aber in der Aufregung ist Englisch einfach besser, fast so gut wie Deutsch. Und zweitens versuchte sie mich zu beruhigen und sagte mir, das würde schon alles klappen. Eric und Lisa waren auch noch da und erklärten ihr die Situation ebenfalls. Es war ja auch nicht die Schuld der Fluglinie, sondern die des Flughafens, doch die Mitarbeiterin schaffte es, nach einer halben Stunde bei ihrer Chefin den Flug genehmigt zu bekommen. Leider ging er erst am nächsten Morgen um acht Uhr, sodass ich auch noch irgendwo übernachten musste.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Da Eric gerade Probleme mit seiner Gastfamilie hatte, erklärten wir ihr, dass ich auch noch ein Hotel brauchte. Die Mitarbeiterin telefonierte weder mit ihrer Chefin und nach 20 Minuten erklärte sie mir, ich würde im "Tequendama" übernachten. Es war mir eigentlich egal, was oder wo, ich rechnete schon mit einem "verkehrsgünstig" gelegenen Hotel - direkt an der Landebahn, die übrigens ohne Nachtflugverbot ist - oder einem Stundenhotel am Stadtrand.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Ich bedankte mich überschwänglich und verabschiedete mich von Eric und Lisa, und wurde dann mit einem Chauffeur ins Stadtzentrum gefahren. Als mir der Chauffeur das Hotel zeigte, fragte ich ihn nebenbei, wie viele Sterne es denn hätte. Fast beleidigt antwortete er: "Fünf, natürlich!" WOW! Ich fiel fast aus allen Wolken und freute mich über das Glück im Unglück. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10ruQf5g0I/AAAAAAAAAvU/O8xI9OyLcWI/s1600-h/P1020319.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S10ruQf5g0I/AAAAAAAAAvU/O8xI9OyLcWI/s400/P1020319.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Trotz eines leckeren Abendessens auf Kosten von Aires, eines tollen Bettes in meiner Suite und (oder wegen?) dieses Blickes auf die Stadt konnte ich in der Nacht nur schlecht schlafen wegen der ganzen Aufregung.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Tag 6 - Sonntag, 6. Dezember&lt;/b&gt;&lt;b&gt; (unfreiwillig)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Am nächsten Morgen frühstückte ich - eigentlich aß ich nur die ganzen exotischen Früchte - und wurde wieder zum Flughafen gebracht, wo ich mich mit einer Menschenmenge vor dem Aires-Schalter konfrontiert sah. Ob die Stunde, die ich bis zum Abflug hatte, wohl für den Check-In reichen würde? Meine Träume wurden endgültig zerstört, als mich ein Sicherheitsmann darauf ansprach, mich bitte hinten anzustellen. Ich hatte ausversehen eine Lücke in der Schlange genutzt, die sich noch - keine Übertreibung - 100 Meter weiter durchs Terminal zog. Aber mittlerweile wusste ich ja, wo ich hin muss, wenn etwas nicht klappt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Also ging ich wieder dorthin, wo mir schon gestern geholfen wurde, doch auch dort war eine Schlange. Die Anstehenden waren jedoch unglaublich freundlich und meinten: "Er ist Ausländer, lasst ihn vor!" Habe ich so in Deutschland noch nie erlebt, werde ich mir aber ein Beispiel dran nehmen - eine sehr schöne Eigenschaft der kolumbianischen Kultur ist die Gastfreundschaft. Also schilderte ich mein Problem, denn ich wollte jetzt auch endlich nach Hause, und wurde kurz darauf an der Schlange vorbeigeschleust, um wenig später nach dem halbstündigen Flug in einem sehr leeren Flugzeug endlich in Cali anzukommen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Damit ihr das Ganze jetzt noch einordnen könnt, gibt es eine Karte, auf der die Reiseroute markiert ist. Draufklicken macht sie wie immer größer.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S109W31RQaI/AAAAAAAAAvc/E9zH3M5ynqk/s1600-h/Leticia.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S109W31RQaI/AAAAAAAAAvc/E9zH3M5ynqk/s640/Leticia.png" width="481" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Nächsten Woche geht's um den nächsten Urlaub - vom 11. bis zum 18. Dezember auf der Suche nach dem Paradies in der Karibik, denn wir alle brauchten mal Ruhe. Ich nach dieser Geschichte sowieso.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Euer Lars&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3275997439684394935-4130308045355180674?l=lars-kolumbien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/feeds/4130308045355180674/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/01/micos-y-monos-parte-dos.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/4130308045355180674'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3275997439684394935/posts/default/4130308045355180674'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lars-kolumbien.blogspot.com/2010/01/micos-y-monos-parte-dos.html' title='Micos y monos. Parte Dos'/><author><name>Lars</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Y2BKr8Tw0lc/S1vJLjF053I/AAAAAAAAAr8/xhXu8CSl_c0/s72-c/P1020129.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3275997439684394935.post-4147267255236834661</id><published>2010-01-18T22:56:00.005-05:00</published><updated>2010-05-28T10:42:03.422-05:00</updated><title type='text'>Micos y monos. Parte Uno</title><content type='html'>Affen und Blonde (im übertragenen Sinne, eigentlich bedeutet "mono" ebenfalls Affe). Teil Eins&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Frohes Neues! Nach einer Blogpause bedingt durch Faulheit, Ferien und Feiern kommt nun endlich der Reisebericht zum Amazonas - zwar heute nur der erste Teil, aber der hat es mit fünf Videos und 
